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Kompressionssyndrom des N. Ulnaris


u5500206

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Geschrieben

Welche konservative Behandlungsmöglichkeiten, außer Druckentlastung durch Bandagen gibt es? Manuelle Therapie? Wer hat Erfahrung damit?
Bislang konnten die Beschwerden durch Mobilisationen C7/8 und Weichteiltechniken in diesem Bereich reduziert weden um ca 50%, aber welche Techniken sind am Ellbogen Erfolg versprechend?


Geschrieben

moing, ich würde so vorgehen, 1.engpass öffnen (dabei sollest du schauen wo der engpass ist, tos, oder weiter unten) 2.mobilisation des n. ulnaris.
hab zur zeit selber ne patientin, wo der engpass des n.ulnaris an den unterarmmuskeln liegt wie ich rausfand. detonisation der muskeln wo der nerv eben durchzieht, mt ist nicht immer nur die behandlung am gelenk, es sind auch sehr viele fascien weichteilgeschichten dabei

Geschrieben

hallo bbgphysio,
vielen dank für deine antwort. der engpass sitzt direkt in der ulnarisrinne durch kompression bei der schreibtischarbeit. die unterarmmuskeln sind schon atrophiert und detonisation hatte keinen erfolg. tos negativ. ulnt 3 mobi. habe ich mich noch nicht getraut, da entzündungszeichen vorhanden. fascien hatte meine vorgängerin schon behandelt und die beschwerden wurden stärker.

  • 1 month later...
Geschrieben

Ein Geheimtipp für den N. ulnaris ist immer, die 1. Rippe frei zu machen. Auch wenn die Ursache lokal ist, profitiert der N.ulnaris trotzdem davon, da der untere Plexus entlastet u somit auch der Nerv gut versorgt wird.

Geschrieben

tschuldigung, bin noch schüler...was ist die abkürzung tos?

ich würd oberarm schröpfen vor allem zum sulcus n ulnaris gehend und nervenmobi im anschluss machen (bei der nächsten behandlung nachfragen ansonsten als 2 ansatzpunkt auch hws betrachten nur nicht beides in eine behandlung einbauen, sonst weißt ja net was geholfen hat)
aber alles ohne gewähr :)

Geschrieben

Hey,

bei Kompression durch Schreibtischarbeit immer differentialdiagnostisch an den Ramus articularis n. medianus denken! Der macht ähnliche Symptome! Er verläuft im vorderen Schenkel des Lig. collaterale med., also über valgus Gapping in 0° testen. Als Bestätigung würde ich den Test mit dorsalextendierter Hand wiederholen um den N. medianus vorzulehnen. Jetzt sollte der Schmerz stärker sein... Als Behandlung würde ich ne Neuromob machen!

LG

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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