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Umgang mit Patienten und coachen und evtl Fobi-Vorschlag?


shaolin82

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Geschrieben

Hallo,

ich suche nach Vorschlägen im Umgang mit Patienten - gerade die auf der psychischen Schiene unterwegs sind...
Und als Therapeuten sind wir auch mittleweile Psychologe, Animateur, Coach, jemand zum ausheulen und der einem zuhört... und nicht nur für die Schulter zuständig.

Und da frage ich mich, wer hat Fobis speziell zum Führen von Pat. gemacht? NLP, Coaching, Hypnose...

Und dann kann auch bestimmt einer die Fragen beantworten;

wie motiviert ihr Menschen?
wie lenkt ihr von Schmerzen ab, gerade wenn sie so fixiert sind und Gespräche nur darum laufen?
wie baut ihr sie wieder auf?
wie überzeugt ihr sie, das ihr Leben nicht nur pessimistisch ist, nur weil gerade die Schulter nicht beweglich ist?
wie bringt ihr den Patienten bei, Eigenverantwortung zu übernehmen?!?

Ich mache meinen Beruf gerne und übernehme Verantwortung für meine Therapie, aber das ist nur 50% des ERfolges! der Pat sollte auch mitmachen.
Und gerade wer so etwas wie NLP/Hypnose gelernt hat oder coachen kann, ist viel schneller mMn während der Therapie am Ziel.

Wer hat andere Erfahrungen? bzw generell Erfahrungen?

VG


Geschrieben

Wenn du als Behandler Respekt geniesst und Einfluss ausüben kannst zum Wohle des Patienten, dann tu es!
Ich habe mit meinen Grands die Ernährung umgestellt, alte, schlechte Gewohnheiten überwunden geholfen und sie auch getröstet. Meine Erfahrungen sind:
1. Verständnis immer, Betsätigung nur aus Überzeugung (im Zweifelsfall lieber nichts sagen aber auch nicht widersprechen)
2. Nach vorn gucken, Mut zureden...Hilft das nicht:
3. Anderes Thema wählen, ablenken (was war/ ist gut...)
4. Zuverlässig sein aber auch Grenzen aufzeigen ohne ablehnend zu wirken.

Wenn dir das gelingt sehen dich deine Patienten als vertrauenswürdigen, authentischen "Helfer" sind folgsam und dankbar und die behandelnden Ärzte staunen über die gesundheitlichen Verbesserungen ihrer Patienten und danken es dir mit noch mehr Überweisungen + Ansehen...

Bedenke: Es kann viele Gründe für eine negative lebenseinstellung geben.
Manchmal ändern die sich schon wenn der Patient seinen Alltag ändert.
Ich kenne auch Menschen die "Jammern" aus Prinzip, das ist nicht therapiefähig und gehört dann zur Persönlichkeit...

Suggestion, Autosuggestion (Autogenes Training) + Hypnose mögen auch helfen. Ich bitte meine Patienten oft mit beiden Händen auf dem Bauch liegend tief in selbigen zu atmen und zu zählen (Hata-Joga), das beruhigt schon mal + hilft beim einschlafen (gegen grübeln + schlechte Gedanken...

Gute Idee: Spezielle Fortbildung in der ganzheitlichen Physiotherapie...

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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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