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Fahrtzeit = Arbeitszeit?


balder91

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Geschrieben

Hallo,
Das ist mein erster Beitrag,drum hoffe ich,nicht allzu viele Fehler einzubauen.
Falls doch,bitte ich,diese zu entschuldigen.

Zur Sache: Ich bin seit einem Jahr,frisch nach der Ausbildung,berufstätig in einer Praxis als Angestellter,40 Stunden,Vollzeit.
Ich habe meinen Vorgänger nahtlos ersetzt,und seine Patienten übernommen.

Mein Problem nun: Ist es rechtlich erlaubt,die Fahrtzeit,zwischen Hausbesuch - Patienten,nicht als Arbeitszeit gelten zu lassen?

Meine Chefin erklärte mir das,mit der fehlenden Bezuschussung durch die KK,und dem Wegfall von Kilometerpauschalen.


Mein größtes Problem jedoch ist: Ich fange in der Regel 8.30 Uhr an,bis 12 Uhr habe ich ca. 5HB Patienten,danach 1 Stunde Mittagspause,daraufhin i.d.R. HB Patienten bis 16 Uhr.. und Abends nochmal 4 Stunden in der Praxis.
Komme ich im Schnitt auf 11 Stunden täglich.Die unbezahlte Zeit zum Schreiben der AM´s nicht mit eingerechnet.

Dadurch das es jedoch nicht als Arbeitszeit zählt,habe ich zutun,meine 40 Stunden in der Woche vollzubekommen.

Auf Anfrage einer Umverteilung von Hausbesuchen (da es nur noch eine 30h,und eine 20h Fachkraft gibt),kam als Antwort nur: Nein,das bleibt so,sie will es nicht anders.

Kann mir da jemand helfen?
Vielen Dank.
MfG

p.s.: Ich sollte erwähnen,unsere Chefin vergütet jeden Kilometer mit 0,10Euro.Nutzung des eignen Wagens wird vorausgesetzt.


Geschrieben

oh mann, das kenne ich und das war bei meinem ehemaligen Arbeitgeber genauso....Fahrtzeit ist Arbeitszeit, Dein Chef bekommt deswegen ja für einen HB auch mehr von der Kasse als für eine Behandlung in der Praxis.Welcher Wegfall von km- Pauschale? Bin ich da nicht auf dem neuesten Stand? Wie dem auch sei, ich kenne das, 10 oder 11 Stunden zu arbeiten und nur 8 bezahlt zu bekommen. Hatte das auch mal so... und das waren wirklich weite Strecken zu fahren weil die alle auf verschiedene Orte verteilt waren. Lass dich nicht übers Ohr hauen, ich weiß, dass solche Methoden aber leider immer mehr an der Tagesordnung sind. Es stimmt schon, dass die HB´s von der Kasse nicht üppig bezahlt werden, aber überhaupt keine Zeit zu bezahlen für die Fahrt, das geht auch nicht!Ich habe mir damals schleunigst eine andere Arbeitsstelle gesucht, bekomme dort Fahrzeit u. Kilometergeld und meine Chefin muss trotzdem nicht verhungern!

Geschrieben

Danke für die Rückantwort.Wenigstens gehts einem da nicht alleine so..auch wenn ich es niemanden wünsche.

Mir hat sie es so erklärt,dass die Kassen für die Verodnung Hausbesuch,zusätzlich noch eine "Umstandspauschale" (weiß nicht,wie ich es sonst nennen soll) bezahlt haben.Also,einen festen Grundpreis,um das Ganze attraktiver zu machen.
Habe schon im Internet etwas recherchiert,aber zu so einem Thema nix gefunden.

So werde ich das jetzt wohl auch machen,und sehen,dass ich woanders unterkomme.Neben dem Thema kommt auch noch Mobbing dazu,eine 2 Klassen Mitarbeiterschaft,etc.

Weiß nur nicht,ob ich mich dazu noch rechtlich beraten lassen sollte..

Geschrieben

ganz klar der weg zu den hausbesuchen ist arbeitszeit. bei uns is das gar kein thema. du kannst dich da ja nich hin zaubern und du würdest ja wenn du dort keinen patienten hast auch nich hin fahren.

Kommentare

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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