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Sternoclaviculare Instabilität


Stephan

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Geschrieben

Hi,

ich habe eine Patientin, bei der kommt nach Mamma-CA Op das Sternoclavicular Gelenk weit hervor.
Hat jemand eine Idee, wie ich das stabilisieren könnte? Tape erscheint mir ungeeignet :P


Geschrieben

Vieleicht kommt das durch nen Muskelzug? Dann müsstest du mal schauen ob der Muskel evtl. Trp. hat und ihn relaxieren.
Aber so spontan fällt mit net wirklich ein Muskel ein, der das sein könnte, außer der M. pectoralis major, M. subclavius

Geschrieben

Ist das SCG nur prominent oder auch instabil, weil du es stabilisieren willst?

Wie ist ihr lymphatischer Zustand?

Wie schaut der Schultergürtel im li/re Vergleich aus?

Wie ist ihr muskulärer Zustand?

Wo ist OP-Narbe?





Geschrieben

Ist das SCG nur prominent oder auch instabil, weil du es stabilisieren willst?
=> instabil. Ich kann es durch Retraktion des Armes quasi herauspressen.

Wie ist ihr lymphatischer Zustand?
=> Recht in Ordnung

Wie schaut der Schultergürtel im li/re Vergleich aus?
=> etwas attrophierter an der OP Seite, aber sehr ähnlich hoch und auch die Form passt zusammen

Wo ist OP-Narbe?
=> axillär


Geschrieben

Du hast wieder einmal sehr interessante Patienten ;) -


Verursacht das SCG auch Schmerzen/Probleme?

Welcher Teil des SCG ist der Prominente Sternum oder Clavicula?






Geschrieben

Verursacht das SCG auch Schmerzen/Probleme?
=> auja - Die Patientin hatte starke Schmerzen, die sich etwas gelegt haben. Meine Vermutung war eigentlich eher etwas im Bereich Diskus..?

Welcher Teil des SCG ist der Prominente Sternum oder Clavicula?
=> Clavicula. Geht das auch andersrum? Dann müsste die Clavicula ja nach cranio-dorsal subluxiert sein? Großes Aua, allein beim vorstellen ;).

Geschrieben

Hatte mal einen Motorradfahrer, der auf der Autobahn die Leitplanke geschnupft hat, zugegeben der hatte aber Serienrippenfrakturen, da war das Sternum prominenter. Ja das geht schon.

Nach Mamma-OP weniger, sorry, bin momentan etwas denkverlangsamt, vom vielen Praxis renovieren ;))

Hast du schon mal nachpalpiert ob vielleicht ihre 1.Rippe hängt?

Wäre eine Möglichkeit die mir spontan einfällt.

Frag doch bitte ob sie das früher schon mal hatte. Könnte vielleicht auch eine alte Geschichte sein die durch OP wieder zum Vorschein kommt. Faszienfehlzüge sind da auch nicht ausgeschlossen.

Geschrieben

Hi,

wie hängt denn die 1. Rippe mit dem SCG zusammen? Ich meine in einer Weise, die das Sternum hervortreten lässt?

Geschrieben

Vergiss das BITTE mit prominentem Sternum (ist eh schon geklärt) geht eigentlich nur nach Trauma :P

1. Rippe über lig. costoclaviculare, über die Kapsel, bzw. über die Faszienzüge des Brustgewebes.

Clavicula hat Verbindung zum Sternum direkt cranial über der 1. Rippe.

Geschrieben

Hab heute beim Osteopathie-Block mit einem Vortragenden Osteopathen und Unfallchirurgen über das Problem deiner Pat. gesprochen. Sagte sofort, dass das keine Seltenheit ist und sehr viele chirurgische Maßnahmen ausprobiert wurden, die aber nichts bringen ausser noch mehr Probleme.

Kommt leider bei Mamma-OP sehr häufig vor. Beim Entfernen der Lymphknoten und Lymphgefäße sowie des Lymphgewebes passiert es immer wieder, dass Clavicula (sub)luxiert und auch die Kapsel des SCG verletzt wird.

Da kannst du leider sehr wenig machen.Vermeiden von Überkopfbewegunenund eher einige Zeit ruhig stellen in Protraktion, damit sich mit und um die Kapsel des SCG eine Art "stabilisierenden" Narbengewebes bildet.

Ich hoffe dir damit weitergeholfen zu haben, ich hab heute auf jeden Fall jede Menge gelernt, außer wie man nach sämtlichen Mobilitäts- und Sicherheitstest C0/C1 und C1/C/2 - manipuliert :))

Geschrieben

Oh - interessant - danke :)

C0/1 C1/2 ist schon ein besonderer Leckerbissen der Physiotherapie ;). Fand ich auch mehr als kryptisch, erst zu testen, ob es stabil ist, ob sich alles bewegt, woran es hängt und dann wie man es mobilisiert .

Mfg Stephan

Geschrieben

"stephan"

Geht schon einen Schritt weiter ;)

Statt nur zu mobilisieren macht es bei uns angehenden Osteopathen KNACK oder BLOPP nachdem die Gelenke optimal eingestellt wurden :))))



Ich hoffe das mit dem SCG hilft dir weiter :)

Geschrieben

hi!

es gibt auch eine erkrankung (frag mich jetzt nicht wie sie heisst) bei der das scg "anschwillt".
ist eine art rheuma oder so, ist oft schmerzhaft, manchmal aber auch symptomlos....
könnte es ev. das sein? müsstest halt noch recherchieren

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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