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Zerrung bzw. Muskelfaserriss


hefe89

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Geschrieben

Hallo,
hab mal ne frage bezüglich dem Anlegen eines Kinesio-Tapes!
Bei einer Zerrung bzw. Muskelfaserriss lege ich das Tape tonisierend oder detonisierend an??
(von daher die Basis am Ursprung oder Ansatz anlegen??)
lg


Geschrieben

hallo, also ich habs so gelernt, daß zwar tonisierend vom ursprung zum ansatz, und umgekehrt. Aber auch, daß man einfach die fascie ziehen soll also mit der handfläche die haut von diestal nach prox und zug von prox nach distale. Den pat. fragen was angenehmer, schmerzlinderender war, in diese richtung legst du das tape. wenn du vom ursprung zum ansatz ziehst und dies ist angenehmer dann legst du das tape auch so an.
letztendlich liegt es bei nem muskelfaserriss nicht daran wie rum du das tape anlegst sondern daß sich die sog. convolutions bilden die falten am muskel, für die stoffwechselverbesserung im verletzten gewebe, und da ist es doch erstmal egal wie rum man anlegt. Anlegen tust du in dehnung vom muskel und ohne muskelzug.
Trotzdem würde ich dann eher detonisierende richtung machen. Denn wenn der muskel zu sehr auf spannung ist, funktioniert ja auch wieder der stoffwechsel nicht so gut.
grußt thoms

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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