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Gerätetraining bei Steilstellung der BWS


leon2012

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Geschrieben

Hallo an alle! Ich habe seit einigen Jahren immer wieder mal Rückenprobleme, wobei was Ernstes nicht festgestellt wurde und es insgesamt deutlioch besser ist. Jetzt gehe ich seit ein paar Monaten ins Fitness-Studio und mache Gerätetraining. Vor ein paar Tagen war ich seit längerem mal wieder bei meinem physiotherapeutischen Osteopathen - der meinte ich hätte mich falsch trainiert und hätte eine Steilstellung der BWS. Einige von den Übungen (zB Reverse Butterfly), die mir der Fitness-Trainer gezeigt hat, soll ich nicht mehr machen. Ich würde die Schultern und Arme ständig nach hinten ziehen und mich sozusagen unnatürlich aufrichten. Täglich soll ich mehrmals die Arme im 90 Grad Winkel nach vorne nehmen, ein Handtuch zwischen die Ellenbogen klemmen und dabei auf die Handinnenflächen kucken. Jetzt bin ich total verunsichert, weil der Fitnesstrainer kein Physiotherapeut ist und der Osteopath keine Zeit hat, mir genaue Anleitungen zu geben. Weis jemand, welche Übungen ich jetzt noch genau machen kann? Was wäre ein geeignetes Übungsprogramm für mich (allgemeine Kräftigung bei besonderer Berücksichtigung der Steilstellung)? Vielen Dank im voraus für den Rat!


Geschrieben

Danke Stephan, das hilft schon mal. Weist du ob es bestimmte Übungen gibt die ich auf keinen Fall machen sollte oder worauf man so grundsätzlich bei der Auswahl achten soll? Wenn ich ins Studio gehe kann ich natürlich nicht nur Bauchübungen und die Serratus Anterior Übung machen ... Dann komme ich wieder an den Punkt wo der Trainer eben nicht so genau weis was ich bei der Steilstellung der BWS machen kann und was nicht oder worauf ich achten muss... Sorry das ich dich so ausquetsche aber ich bin echt ratlos. Danke nochmal!

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    
    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/

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