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Praktizieren im Rollstuhl


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Geschrieben

Guten Tag zusammen

Gerne möchte ich euch bitten, eure Gedanken oder Erfahrungen zu teilen.
Meine Cousine (seit 6 Jahren Physiotherapeutin) Ist vorübergehend aufgrund Krebserkrankung Querschnittsgelähmt.
Könnt Ihr euch vorstellen, Im Rollstuhl weiter praktizieren zu können? Falls ja hat von euch schon jemand die Erfahrung gemacht?
Ich finde im Internet kaum etwas über Therapeuten die im Rollstuhl tätig sind.
Ich könnte mir bei ihr keinen anderen Beruf vorstellen.
Danke für eure Feedbacks.


Geschrieben

Hallo, sie kann alles machen, was nicht direkt mit Patienten zu tun hat.
Erziehung, Supervision, Policen und Richtlinien erarbeiten, Qualitaetsprojekte, Literaturkritiken, usw..
Viel Glueck,
Anna

Geschrieben

Hey! Die Frage ist ja eher, was deine Cousine dazu sagt.
1. Können die Ärzte sagen, wie lange dieser Zustand bleiben könnte?
2. Fühlt sich deine Cousine denn soweit in der Lage in irgendeiner Art und Weise zu arbeiten?
3. Hat sie eine spezielle Fachweiterbildung? (z.B. Richtung Handtherapie)
4. In welchem Bereich hat sie vorher gearbeitet?
Es ist relativ schwierig, im Rollstuhl in den meisten PT-Bereichen zu arbeiten, da man unter anderen den Patienten anleiten, bzw. "bearbeiten" muss. Es kann mitunter sehr körperlich Anspruchsvoll sein.
Wie sieht es mit Chemo und Bestrahlung aus? Bekommt sie die zur Zeit und könnte sie damit arbeiten?
Meiner Erfahrung nach, sind eben diese Patienten nicht leistungsfähig genug. Was nicht heißt, dass es nie mehr so sein wird.
Ich wünche ihr und ihrer Familie (naturlich auch dir) viel Kraft und ich finde es toll das du dich für sie einsetzt!
Alles Gute
Falls du noch Fragen haben solltest, kannst du dich gerne mit mir in Verbindung setzen. Ich bin Physio in der Onkologie/Palliativ Med.

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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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