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Myokardinfarkt


manu2809

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Geschrieben

Hallo,
ich bräuchte dringend Informationen über einen Myokardinfarkt.
Wie er sich auswirkt,welche Ursachen er hat, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wie es von ärztlicher Seite Versorgt wird, usw.
Wäre echt nett wenn Ihr mir helfen könnt.

Liebe Grüße Manu


Geschrieben

Sofortmaßnahmen bei einem Herzinfarkt

Diagnostik
• Anamnese
• DKB
• EKG
• Labor
• Überwachung
Therapie:
• Sauerstoff
• Schmerzbekämpfung
• Sedierung
• ASS
• Heparin, Nitrate
• Beta Blocker
• Evtl. Rhythmusstabilisierung
• Evtl. Beatmung, Reanimation

Physiotherapie:
Immer Pneumonie- und Thromboseprophylaxe
Stufe 1
Ruhepuls messen
1. Belastungsphase: Belastung der UE (Dorsalext./Plantarflex., IR/AR, Abd/Add der Hüfte)
Belastungspuls messen, Entspannungsphase: Kontaktatmung
2. Belastungsphase der UE (Knie beugen mit schleifender Ferse im Wechsel, ein Bein anbeugen und überstellen und wieder zurück strecken)
Entspannungsphase: Atemreizgriffe (Packegriffe, Intercostalausstreichungen…), Dehnlagen
3. Belastungsphase: Übungen für die OE (Faustschluss, Fingerspreizen, Pro- und Supination, Flexion, Extension, kombinierte Bewegungen mit den Unterarmen)
Entspannungsphase wie 5.
4. Belastungsphase: Übungen für OE (im Wechsel Arme hochheben)
Entspannungsphase
Aufsetzen im Bett, an die Bettkante

Pulssteigerung max. 12 Schläge pro Minute!

Stufe 2
Hockergymnastik
Die Belastungsphasen im Bett werden kürzer und weniger geübt, sind aber immer noch als erstes zu üben
Gehen im Zimmer und auf dem Flur, nur ebene Strecken
Pulssteigerung max. 15-20 Schläge /Min. über dem Ruhepuls!

Stufe 3
Gehstrecke verlängern, der Pat. darf bis zu 4 Stunden aufstehen und sich im Klinikgebäude bewegen, Treppe steigen: zuerst runter, dann treppauf immer mit Festhalten am Geländer, anfangs mit Abstützen am Therapeuten.
Pulssteigerung max. 30 Schläge / Min. über dem Ruhepuls!

Allen Belastungen folgen Pausen, unvollständige (10-30 Sek.) oder vollständige (30sek bis 2 Min.), je
nach individueller Belastbarkeit des Patienten.


Gruß

Marvin

Geschrieben

Symptome beim MI (Myocardinfarkt)sind folgendes:
- infarktbedingte Schmerzen sind meist typisch
- plötzlicher, schwerster, vernichtender Schmerz in Herzgegend mit Ausstrahlung und der länger als 15 min. anhält und durch Medikamente wie Glyceroltrinitrat oder Ruhe nicht beseitigt werden kann
- Angst, Vernichtungsgefühl, Übelkeit, Erbrechen, Dyspnoe
Schockzustand möglich → auf Intensivstation
- „stumme Infarkt“ oft bei Diabetiker und es sind keine typische Schmerzsymptomatik zu sehen


Lg Nuggel

  • 4 months later...
Geschrieben

hi, was würdet ihr denn sagen, sind die genauen Indikationen/Beweggründe für Physiotherapie nach einem Myocardinfarkt? Thrombose- und Pneumonieprophylaxe ist klar, Körperwahrnehmungsschulung (von wegen wann ist die Anstrengung zu groß), ist mir klar und sonst Kreislauftraining bzw. Cardiovaskuläres training. Aber wieso genau? Puls- und Blutdrucksenkung?
Ich könnte jetzt nämlich nicht genau erklären, was meine Beweggründe sind... und das gefällt mir nicht ;)

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Meike Kk
      Hallo zusammen, aktuell schreibe ich meine Masterthesis im Bereich Public Health. Für meine Umfrage zum Thema "Risikofaktoren für Stress bei Physiotherapeuten", suche ich weitere Teilnehmer. Dauert auch nur maximal 5 Minuten, ist anonym und würde mir sehr weiter helfen! Teilnehmen können alle, die aktiv als Physio arbeiten und aus Deutschland kommen. Ich danke euch! https://uc2456.customervoice360.com/uc/Team_Meike_Karen_Kaster/b75b/
    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke

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