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Muskelpalpation


janine85

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Geschrieben

Hallo!

Ich bin angehende Physiotherapeutin. Zur Zeit beschäftigen wir uns mit der Muskelpalpation, d.h., wir müssen exakt die Abgrenzungen zeichnen zwischen den einzelnen Muskeln/Muskelgruppen.
Nun zu meinem Problem. Ich weiss von vielen (von allen wäre übertrieben) Ursprung und Ansatz und auch, wie der Muskelfunktionstest geht. Leider kann ich zuwenig deutlich die "winzigen" Unterschiede spüren (beispielsweise Caput longum und breve beim M.biceps femoris oder Abgrenzung der Sehnen M.flexor dig.longus/M.flexor hallucis longus).

Kann mir da jemand einen kleinen Tipp geben? Es wird von uns leider so genau verlangt.

Danke schon im Voraus!


Geschrieben

Hi Janine!

So wirklch einen Tipp geben kann ich dir nicht..Sorry ist auch nicht gerade mein Spezialgebiet. Aber mir hat es geholfen, wenn ich mir jemanden aus meinem Freundeskreis geschnappt habe, bei dem Muskeln besonders gut ausgeprägt sind! Und wichtig ist du darfst deine Augen nicht benutzen!!!Sei froh, dass Palpation bei euch im Unterricht integriert ist, bei uns läuft es so nebenbei...Aber lass dich nicht unter kriegen...Wie bei so vielen Sachen bringt die Erfahrung das nötige know-how!!!

Geschrieben

Eine schöne Sache ist, sich das Anatomiebuch daneben zu legen. Dann siehst du ersteinmal die "Reihenfolge", in der die Muskel zu tasten sein müßten. Versuche dir die Bilder zu verinerlichen.
Wenn es dann genauer sein soll, läßt du deinen Probanten oder deine eigenen Muskeln anspannen und tastest, was passiert, wenn du verschiedene Bewegungsrichtngen hinzunimmst.
Leider ist das mit sehr,sehr viel Übung verbunden...Hab einfach Geduld und laß es dir immerwieder von deinem Lehrer zeigen (wenn du schon diesen Luxus hast).
Versuche dir eine Strategie zurechtzulegen, damit du nicht verzweifelst.
Schlaft gut.

Geschrieben

Danke für eure Antworten. Ich werde versuchen, eure Ratschläge umzusetzen.

Falls sonst noch jemand einen guten Vorschlag hat, zögert bitte nicht zu schreiben! Danke!

Geschrieben

Hi,

hatte anfangs auch Probleme mit der Palpation. Leider sind wir im Unterricht auch nicht so genau darauf eingegangen. Hab in meinem jetzigen Praktikum allerdings viel hinzu gelernt.
Zuerst solltest du dir im Klaren sein, welche Strukturen es in dem Gebiet gibt, welches du palpieren willst. Entweder aus dem Gedächnis oder legt dir ein Anatomiebuch daneben.
Dann zu deiner Haltung. Ich habe immer den Fehler gemacht, nicht direkt mit dem Körper neben der Bank zu stehen und dann war die Bank immer noch zu hoch (ich bin nicht gerade ein Riese). Versuch die Schultern locker zu lassen und deine Arme nur leicht gebeugt. Deine Hände sollten ca. in Höhe deines Bauchnabels agieren. Und ja nicht hingucken. Schließe die Augen oder schau aus dem Fenster.
Dann bleibt dir nur eines: Üben, Üben, Üben. Schnapp dir jeden, den du in die Finger bekommst. (Besonders schön sind die, die lollo schon erwähnt hat) Teilweise hilft es auch, am eigen Körper nach den Muskel zu suchen.

Gruß

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Also Buch daneben und mit Leuten üben, die gut definiert sind ist sicher hilfreich, aber überschätze die Palpation nicht...vor allem an "Opfern", die garnix haben. Später wenn Du richtige Patienten hast, die tatsächlich ein Problem muskulärer Genese haben merkst Du ganz schnell, ob Du richtig bist. Ansonsten halt nach Funktion testen - lass die Leute die entsprechenden Muskelfunktion ausführen und dann spürste ja, ob Du richtig bist.
Wenns denn mal an die Palpation von Gelenken (vor allem WS) geht, haste mit Palpation sowieso wenig Chancen...auch wenn es noch unterrichtet wird (is ja nicht verkehrt um mal reinzuspüren), aber Studien belegen , daß da die Aussagekraft gegen 0 geht.

Trotzdem fleissig üben - es ist immer für was gut!
Erfahrung ist das, was Dich weiterbringt...

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Gast
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  • Beiträge

    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 

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