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Neuro Behandlung bei einem sensorischen Querschitt


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Geschrieben

Guten tag zusammen. Ich bin zurzeit in der Ausbildung und im Praktikum unterwegs. Hier meine Frage:
Mein Neuro Patienten hat einen sensorischen Querschitt von th 10 distalwärtts. MIT heim sympomatik der Beine und sensibel Störung. Tiefen und oberflächlich. Somit auch Gang Problematiken. Was würdet ihr als Behandlung machen. Ich würde das GangBild verbessern und ökonomisieren. Kräftigen etc. Wieviel Gewicht würdet Ihr auf die Wahrnehmung und Sensibilisierung der Beine setzten wenn der Querschitt seid 2012 besteht.
Danke für eure Antworten

Gruß Sven


Geschrieben

Ich würde Primär am Gleichgewicht der Patientin arbeiten. Verschiedene labile Unterlagen. Gewichtsverlagerungen in schrittsstellung von links nach rechts. Therapiekissen mit augen zu (Romberg), sich auf einen Bein stellen und Ball z.b. mit dem anderen Bein hin und herrollen.
Natürlich sollte man auch mal einen Muskeltest machen. Wenn da schwächen der Beinmuskulatur besteht dann natürlich mit kräftigen.

Geschrieben

Hallo Sven,
es kommt nicht darauf an in welchem jahr die Laehmung aufgetreten ist, sondern wann die letzte Verbesserung war. Z.B., wenn sich seit 2012 nichts mehr getan hat, wirst Du an Defiziten nicht mhr vielruetteln koennen und arbeitest an compensation. Wenn sie immer noch messbare Fortschritte macht, bleibt der Fokus auf Verbesserung. Stimme meinem Vorgaenger zu: Kraeftigen wuerde ich nur, wenn eine Muskelschwaeche vorliegt. Dein Kommentar hoert sich an, als wenn Du Dir nur Gedanken um deine Therapieziele machst. Was will denn eigentlich die Patientin erreichen? Was ist ihr Behandlungsziel? Darauf sollte sich der Behandlungsplan stuetzen. :)

Geschrieben

Vielen Dank für die Antworten.
Der Patient hat recht einfache Ziele, wieder normal am Leben sich beteiligen können, also zumindest mit Stock laufen zu können.
Der Zustand, in diesem Fall die Wahrnehmung hat sich seid 2012 eher noch verschlechtert was allerdings auch an der CHemo im Feb. 2014 liegen könnte.
Ich habe mich heute in der Behandlung mal im ersten Teil auf die Wahrnehmung, speziefisch auf die Tiefensensibilität konzentriert und habe im zweiten Teil mich an das Fazilitieren von Schritten gemacht.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, Ich hab nicht alles detailiert gelesen. Aber nur mal vorweg. Ein stich in der Muskulatur ist eigentlich fast immer ein Muskelfaserriss. Das heimtückische ist daß man bei normalen und kontrollierten Bewegungen keinen Schmerz verspürt. Dann denktk man, super Ich kann wieder Sport machen und plötzlich gibts wieder einen Stich. Leider musst du Geduld haben auch wenn es schwer fällt.Ich habe Breakdance gemacht und hatte das selbe Problem. Holte mir einen Muskelfaserriss der Hamstrings. Ein Muskelfaserriss dauert leider i.d.R. 2-3 Monate. Man kann aber trotzdem übungen machen angepasst an die Heilungsphase. Eleektrotherapie zur Unterstützung ist aufjedenfall gut. Ich weis das ist lästig. Aber  es muss heilen und um so länger da den muskel nicht überstrapazierst desto besser. Übungen ja auch mit leichter kräftigung später dann mit mehr intensität aber immer angepasst. 

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