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Sehnenschnappen laterales Knie


brick2211

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Geschrieben

Hallo liebes Forum,
ich habe folgendes Problem, welches ich auch schon bei mehreren Menschen gesehen habe.
Wenn ich z.B. eine Kniebeuge mache, springt bei ca. 90° Knieflex die Sehne des ich denke Biceps Femoris über mein Fibulaköpfchen mit schnappender Art und Weise über. Gerade wenn beim Sport mit Gewichten zusätsliche Belastung einhergeht wird dieses Schnappen umso deutlicher. Eine Linderung kann nur durch Außenrotierte Unterschenkel verbucht werden. Wenn ich aber zum Beispiel in Plantarflex im Sprunggelenk gehe und dann wiederum eine Knieflex mache ist es kaum noch vorhanden.
Habt ihr Ideen, was das sein könnte. Dachte an verkürzten Biceps femoris oder ähnliches.
Ich würde mich über viele Rückmeldungen freuen.


Geschrieben

Hi Brick,
es gibt eine "Subluxationsproblematik" oder auch "schnappende Bizepssehne" genannt. Ursache ist hier die Variationsanatomie von entweder einer abnormalen Bizeps-Insertion oder eines stark ausgeprägtem Caput fibulae. Dadurch kommt es während der Bewegung zum Schnappen. In der Regel wird sowas operiert, physiotherapeutische Maßnahmen sind mir diesbezüglich nicht bekannt.

  • 2 years later...
Geschrieben

Hallo Brick,

 bist du das Problem losgeworden?

 

ich habe etwas sehr ähnliches und es kann mir niemand weiterhelfen. 

Gruss mk

Geschrieben

Die Lösung des Problems hat Brick eigentlich schon selber beschrieben, er war schon ziemlich nah dran.
Man muss sich ja vorstellen, dass die Fibula wie eine Wippe funktioniert. Mache ich eine Plantarflex, kippt das Fibulaköpfchen nach dorsal und die distale Fibula nach ventral. Beim Kniebeugen mache ich ja automatisch eine dorsalext, jetzt müsste das ganze umgekehrt funtktionieren. Wenn jetzt aber eine Blockade im oberen Sprunggelenk besteht, z.B. durch umknicken, stolpern oder wie auch immer, dann funktioniert das System nicht mehr richtig. Durch dieses missverhältnis der Einheit kann es eben zum schnappen im Fibulaköpfchen kommen da es durch die Beugung nicht langsam nach vorne kippt, sondern durch die Spannung plötzlich nach ventral springt. Mein Rat: Lass dir mal von einem Kollegen das obere Sprunggelenk und das Fibulaköpfchen mobilisieren.

Hier ein Zitat eines Leidensgenossen, das ich im "Runner´s World" gefunden habe:

...ich habe eine ganze Zeit lang eine recht ähnliche Beschwerde gehabt.
Nach verschiedenen effektlosen Behandlungsversuchen durch den Orthopäden
erinnerte ich mich an einen Physiotherapeuten von früher, welcher die Osteopathie beherrscht.
Hab eine Verordnung bekommen und nach der ersten Konsultation war die Beschwerde behoben.

Des Rätsels Lösung war, der Ursprung lag woanders, nicht an der betroffenen Stelle. Bei mir war es ein blockiertes Fußgelenk, wodurch das Wadenbein ebenfalls blockiert war und sich so am Knie Bewegung verschaffen mußte.
Nach Manipulation des Fußgelenkes war die Sache erledigt.
Ich konnte am nächsten Tag wieder 10 km laufen, nach wochenlanger Laufpause.
Sowohl die Schmerzen waren weg als auch die verhärtete verspannte Wadenmuskulatur.

  • 1 year later...
Geschrieben

Hi,

ich hab ein ähnliches Problem, nur an der Knieinnenseite. Kann es dort aufgrund von Problemen im Sprunggelenk ebenso zu solchen Symptomatiken kommen?

Geschrieben

...da muss man schauen. Knieinnenseite ist eine andere Baustelle. Das kann sich zwar auch durch eine Fehlstellung der Füße bemerkbar machen (z.B. bei einem Knick-Senkfuß) aber es könnte auch der Meniskus, die Adduktoren oder eine Fehlstellung der Hüfte sein. Man müsste dann auch wissen, bei welcher Belastung das auftritt. Ist es sofort beim aufstehen, oder bei längerem Gehen oder Joggen, oder auch in Ruhestellung? Du siehst man braucht etwas mehr Input um das Problem etwas einzugrenzen. Du kannst dir ja mal eine Verordnung für KG geben lassen, damit die Kollegen das genauer befunden können. Warst du schon beim Arzt und hast das checken lassen?

Geschrieben

Toll, dass du hier hilfs, danke!

- Hier erst mal die Bilder zu genauen Lokalisierung: https://photos.app.goo.gl/zdXsnZc42irLDE6R7
- Beschwerden seit etwa 7-9 Wochen

Befunde:

  • Hüfte ist seit ~10 Wochen wieder gerade. Hier gab es eine Fehlstellung durch eine Linksneigung im Rücken. Dadurch drehte mein rechtes Bein nach außen.
  •  Kürzlich durchgeführte Laufanalyse zeigt im nicht betroffenen Bein eine leichte X-Bein Tendenz mit leichter Innenrotation. Beim betroffenen Bein war bildtechnisch alles gut. Ein Arzt meinte jedoch, ich hätte im betroffenen Bein leichte O-Bein Stellung.
  • Es liegt ein Innenmeniskusriss (Hinterhorn bis in seitlichen Bereich rein) im betroffenen Bein vor. Gute Rissform, ältere Genese, kaum Beschwerden daher keine OP.
  • Senk und Spreizfuß
Geschrieben (bearbeitet)

Toll, dass du hier hilfs, danke!

- Hier erst mal die Bilder zu genauen Lokalisierung: https://photos.app.goo.gl/zdXsnZc42irLDE6R7
- Beschwerden seit etwa 7-9 Wochen. Erstmalig seitdem ich untrainiert auf einen Balance Ball übte (bin rückwärts auf und abgestiegen, wie bei einer Treppe)
- es tritt immer auf, bei Beugung des Knies bei etwa 135 Grad Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel. Egal ob Belastung oder nicht. Ich meine, dass es manchmal besser ist, wenn ich heiß baden war.
- ich habe Schmerzen beim aktiven Heranziehen des Beines zwischen 0 Grad und 30 Grad. Ohne Muskeleinsatz tut es nicht weh.

Befunde:

Hüfte ist seit ~10 Wochen wieder gerade. Hier gab es eine Fehlstellung durch eine Linksneigung im Rücken. Dadurch drehte mein rechtes Bein nach außen.

Laut Ärzte keine Entzündung des Schleimbeutels

Kürzlich durchgeführte Laufanalyse zeigt im nicht betroffenen Bein eine leichte X-Bein Tendenz mit leichter Innenrotation. Beim betroffenen Bein war bildtechnisch alles gut. Ein Arzt meinte jedoch, ich hätte im betroffenen Bein leichte O-Bein Stellung.

Es liegt ein Innenmeniskusriss (Hinterhorn bis in seitlichen Bereich rein) im betroffenen Bein vor. Gute Rissform, ältere Genese, kaum Beschwerden daher keine OP. 

MRT zeigte nur den Riss

Senk und Spreizfuß

Ärzte führen es nicht auf Meniskus zurück, da es zu weit unter dem Gelenkspalt läge. Hier hieß es immer nur "Weichteile, bitte Physio".

Ein Arzt vermutete einen Sehnenansatzentzündung im Pes Anserinus. Eine Cortison-Spritze dort führte dazu, dass ich 2 Tage nicht laufen konnte, da die schnappende Sehne über den auch jetzt spürbaren Widerstand gar nicht mehr hinweg kam, und ich mein Bein nicht mehr Beugen konnte.

Ich habe seit einigen Wochen Physio, um vor allem das Knie wegen dem Meniskusschaden zu stabililisieren. Keiner in der KG kann mir hier sagen was es ist, jeder gibt mir eine andere Antwort (furchtbar).

 

Wenn du mehr brauchst, sag gern Bescheid.

Vielen lieben Danke!
Marko

bearbeitet von Marko123456
Geschrieben

Achja, und durch die Physiomaßnahmen, die auch zum Ziel hatten, mein Fußgewöble wieder aufzurichten, fängt nun meine Peronealsehen an zu springen ?

Geschrieben

Ich würde auch mutmaßen, dass es sich tatsächlich hier um eine Insertionstendopathie handeln müsste. Die Stelle, die du markiert hast ist eindeutig der Ansatz der langen Adduktorengruppe.
Hast du es schon mal mit Salbenverbände (über Nacht dick mit Proff-Salbe verbinden) oder Tapen (Anleitung hierzu findest du auf Youtube) oder Bandagen versucht?
Es wäre auch vorteilhaft, wenn du das ganze eine Zeitlang schonen würdest.
Bei einer Sehenanstatzproblematik ist das eigentlich ein Muss, bis die Entzündung/Reizung abgeklungen ist. Bestes Beispiel: Tennisarm oder auch Epikondylitis genannt. Hier bekommt man eine Schiene zur Ruhigstellung.

  • 1 year later...
Geschrieben

Hallo liebe Community ich habe ebenfalls das Problem, das bei mir links hinten in der Kniekehle linkes Bein die Sehne springt. Das kann ich durch eine Bewegung wie die Kniebeuge oder einfach in die Hocke gehen bewusst provozieren. Mittlerweile schmerzt es sogar ein wenig und ich finde einfach kein Arzt oder Physio der mir so richtig helfen kann/will. Wäre froh wenn mir hier im Forum evtl jemand helfen könnte... oder ein paar hilfreiche Tipps hat.:/  

PS:Vielen Dank im Vorraus!

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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