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ISG- tests?


fysionl

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Geschrieben

Hallo zusammen!

Mich würde es mal interressieren, was ihr für ISG-tests verwendet?
Was haltet ihr von Mobilitätstesten (zB: Vorlauf, Rücklauf, ...)
Was von Provokationstests (zb: Distraction, Compression, Thigh thrust, Sacral Thrust, Gaenslen,...)
Was von Tests, die zwischen Lumbal, Hüfte und ISG -Problematik unnterscheiden (z.B. Patrick-sign oder 3Phasen-test,...)

Oder sagt ihr, ISG-beschwerden gibt es kaum, so ein kleines Gelenk, fast kein Spielraum...

hoffe auf eine Diskussion!

groetjes fysioNL


Geschrieben

Vorlauf/ Rücklauftest mache ich nie, finde ich nicht aussagekräftig (Gefahr einer Wunsch-interpretation indem man den Finger einfach etwas runterrutschen lässt...).
Den Hebetest mache ich dafür immer und auch den Nutation- sowie Gegennutationstest.
Alles in allem ist das ISG jedoch ein Gelenk, mit welchem ich mich einfach nicht so recht anfreunden kann. Vermutlich genau wegen den 1000 versch. Thesen, Tests, Behandlungsansätzen etc. Habe das Gefühl, je mehr Tests es gibt, desto weniger aussagekräftig sind sie (siehe auch Meniskustests).

Geschrieben

zu viele köche verderben den brei.
wenn ich überhaupt das isg teste dann mach ich aber nur 2 oder 3 tests, überprüf die aber regelmäßig ob sich was verändert und ob ich die veränderung tatsächlich auf das isg zurückführen läßt. viele tests lassen zu viel interpretationsspielraum und sind nicht eindeutig und exakt reproduzierbar. wenn du willst sind die tests dann positiv und dann ist das isg schuld an den rückenschmerzen oder was auch immer. du kannst damit patienten beeindrucken. aber hüte dich davor.
ansonsten, sind das nicht eher die osteopathen, die das isg verantwortlich machen für alles übel dieser welt? :-)

Geschrieben

Also ich mach meist Vorlauf/Rücklauf ... ob das nun eher wunsch-Interpretation ist sei dahin gestellt ... wenn ich das Gefühl hab es besteht eine Iliumproblematik mach ich den Downing test und behandel danach ... hat bis jetzt auch wenn ein befund da war (gut das war sehr selten) ein gutes ergebnis gebracht! LG Julia

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Katrin
      Hallo,  im Rahmen meiner Bachelorarbeit befasse ich mich mit dem SINDA und der Frage, ob Physiotherapeut:innen mit Anwendungserfahrung diesen als reguläres Assessment in der pädiatrischen Physiotherapie befürworten. Die Ergebnisse könnten beispielsweise die Grundlage für die Entwicklung eines QM-Standards bilden. Um an Daten und Meinungen zu diesem Thema zu gelangen, wäre ich dir für deine Unterstützung dankbar.   Link zur Umfrage: Fragebogen zur Erhebung der Praktikabilität und Anwendbarkeit des SINDA Vielen Dank für Eure Unterstützung Katrin   
    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße

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