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HWS


gl0ane92

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Geschrieben

Hallo Zusammen,

ich bräuchte eure Hilfe in Sachen HWS/LWS
Was muss ich bei einem HWS/LWS- Syndrom alles testen(evtl. mit Beschreibung) und wie behandle ich dann?
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen! ;)


Geschrieben

Hallo!! Syndrom bedeutet ja nur daß es sich um einen Schmerzzustand in dem Bereich handelt.
Fängst du gleich mit Tests an dann weist du ja gar net wo du dich gerade befindest daß kann sehr umfangreich sein.
Ich würde einfach mal mit der Schmerzanamnese anfangen, dann kann man den Bereich schonmal eingrenzen.
Die ganzen w-fragen könnten dir schonmal auskunft über die Lokalisation und und die struktur geben die betroffen ist.
Beispiel brennender schmerz, krippeln rückseite vom Bein, weist du daß es der ischiasnerv ist. Und dahingehend befundest du. Da musst du überlegen was den ischias einklemmen könnte.
1.LWS (BSV, blockaden, wirbelggleitn)
2.ISG, periformis.
Und das kuckst du dir an
somit ist klar bei nervenbeteiligung daß auch ein neurologische test mit dabei sein müsste.

also
1.Schmerzanamnese

2.Haltung sagital und frontalebene anschaun
3 Normale beweglichkeitstests, Beugung, streckung, seitneigung (schauen auf bewgungsqualität, schmerzen währen bewegung, )
5.spiezielle tests (provokationstests) um herauszufinden ob es ein gelenk, BSV, arthrose ect. ist , ob die gelenkskapsel betroffen ist, spinalkanalstenose, mit diesen tests findest du heraus welche struktur betroffen ist.

6 auch mal schmerzpalpation durchführen, um z.b. triggerpunkte herauszufinden. Beim isg ist häufig die hüftmuskulatur mit betroffen.

5. bei nervenbeteiligung nerventests (laseque, reflexe)

Das ist alles sehr komplex!! zuviel um dir das scnell mal in paar zeilen zu erklären Ich rate dir so bald wie mögliche eine MT ausbildung zu machen. Und wenn du grad dabei ist dann hast du dies aufjedenfall im skript.

Geschrieben

Ich würde auf jeden Fall erstmal schauen wie die Beweglichkeit in der HWS ist, die seitneige ist bei den meisten Patienten mit HWS Syndrom ziemlich eingeschränkt, genau wie die Rotation.. Eine Seite funktioniert oft ein bisschen besser.. Geht er aufrecht oder lässt er die Schulter; wie ist die Kopfposition ; zieht er eine Schulter weiter nach oben; Beckenschiefstand; Skoliose ;Beinlängendifferenz ; Muskeltonus;
Strahl der Schmerz aus wenn ja wohin ; fängt es in den Finger/Armen bzw Beinen manchmal an zu kribbeln oder werden taub?

Ich frag immer seid wann er die Beschwerden jetzt schon hat, häufig kommt bei WS-Syndrom die Antwort "schon Jahre"
Welchen Beruf sie ausführen und ob sie sich in ihrer Freizeit sportlich betätigen.. & und dann kommt leider zu oft die Antwort "dafür habe ich keine Zeit"

Die Behandlung würde ich in RL mit ner LWS mobi beginnen.. Zb.. Beine angestellt und Becker kippen/aufrichten, Füße und Knie geschlossen zu einer Seite abfallen lassen soweit wie es möglich ist
( drauf achten das beide Schultern unten liegen bleiben) Dehnung ca 30 ca halten und dann wechseln.
Etc..
Für die erste Behandlung HWS zb eine leichte manuel. Traktion und Dehnung für die seitneige.. triggerpnkt. Bhld. und evtl ne Wtt..

Ab der 2 bhdl. Kräftigung Bauch, Rücken, HWS, stabi Übungen zb auf so ein Aerex Kissen , Einbeinstand.. Und am Ende immer noch mal Dehnung..

Übungen für zu Hause mit geben..
Als kleine Hausaufgabe ..

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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