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Stabi Rumpf im Rollstuhl


aurora444

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Geschrieben

Hallo,

ich habe einen Patienten der im Rollstuhl sitzt. Wir haben die letzten Male mit Bodyblade geübt um seinen Rumpf zu stabilisieren. Nun bräuchte ich Anregungen für weitere Übungen und Training. Er hat schon gut Kraft, nur kann er sich nicht weit nach vorne beugen. Hat irgendjemand Ideen für mich?


Geschrieben

1. Warum sitzt er im Rollstuhl? Genaue Diagnosis?
2. Problem ist :´er kann sich nicht weit nach vorn beugen´ (= Problem mit mobilisation?) und Du moechtest Rumpfstabilisation machen/ kraeftigen. Koenntest Du das bitte genauer erklaeren?
Gruss,
Anna

Geschrieben

Der Pat. hatte einen Unfall und ist ab Th6 abwärts gelähmt. Er kann sich nicht nach vorne beugen, weil er dann das Gleichgewicht verliert. Lg

Geschrieben

Hi,
wenn er beim nach vorne lehnen das Gleichgewicht verliert wird das daran liegen, dass er keine Antagonisten innervieren kann oder keine Kompensationstechniken gelernt hat. Ein T6 muesste das eigentlich koennen. Was fuer Werte erzielt er den beim Testen - wie sieht es mit den Laengen der Muskelfasern aus? ´Er hat schon gut Kraft´ besagt leider nicht viel. :)
Ist die Querschnittslaehmung neu? Komplett oder inkomplett? Erwartest Du Fortschritte in Innervation oder ist die Laehmung alt und du arbeitest an der Optimierung der vorhandenen Fasern?
Mir ist nicht ganz klar, WAS du ueben und trainieren moechtest und welches Ziel dies verfolgt.
Gruss, Anna

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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