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Geschrieben

Hallo.
Ich habe eine Frage bezüglich eines Patienten. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Er ist anfang 50, hat einen Bürojob, macht in seiner Freizeit Sport (Radfahren, Fitnessstudio).
Diagnostiziert wurde vom Arzt: Protrusion L4/5, L5/S1, Flachrücken, M. Scheuermann.

Er gibt Schmerzen an, wenn er sich leicht nach vorne beugt. Dann schmerzt es links neben der WS im L4-S1-Bereich. Den gleichen Schmerz hat er auch bei Beckenkippung und wenn er länger sitzt und dann aufsteht.

Hat jemand eine Idee was ich da machen kann oder testen kann um Ihm zu helfen?
Ob es ehr ein muskuläres Problem oder ein Strukturelles Problem ist?

Danke schon mal im voraus. :-)
Tina

Geschrieben

Hallo Tina,
also ich würde mir auf jeden Fall nochmal die aktive Bewegung anschauen, ob du dabei irgendwelche auffälligen Ausweichbewegungen feststellen kannst und würde dann zur passiven Beweglichkeitsprüfung gehen.
Also Springing in Bauchlage, Testen der maximalen Divergenz und Konvergenz der Facettengelenke, evtl SIG Untersuchung und auf jeden Fall den M. quadratus lumborum anschauen, der seinen Triggerpunkt im Winkel Zwischen 12. Rippe und Wirbelsäule hat.

Und je nachdem ob du da schon Auffälligkeiten gefunden hast würde ich danach dann weiter schauen, ob die neurodynamischen Test wie SLR oder PKB auffällig sind.

Hoffe das hilft dir weiter.

Lg Chris

Geschrieben

Danke dir Chris90.
Ich werde deinen Rat auf jeden Fall befolgen. Vor allem die Idee mit dem Triggerpunkt vom M. quadratus lumborum find ich super.
Ich werde berichten wenn ich weiter bin:-)
Danke für deine Mühe.

Gibt es kein typisches Krankheitsbild mit diesen Symptomen?: Schmerz in LWS bei Beckenkippung und Schmerz beim Beugen.
Hatte schon öfter sowas gehört. Obwohl das ja eigentlich seltsam ist, denn Beugen ist ja eher Beckenaufrichtung und nicht -kippung. ?? Irgendeine Erklärung dafür?


Lg Tina

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Gast
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    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.
    • Gast Arnold
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    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .

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