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Tatsächlich Myogelose?


rick11

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Geschrieben

Hallo,

ich habe an der LWS in Höhe des Rückenstrecker-Ansatzes einen etwa Pflaumenkern großen Knubbel, der lt. Orthopäde eine Myogelose darstellt.

Mir fällt es schwer dies zu glauben, da dieser knochenhart und absolut gefühllos ist. Also an einen Muskel erinnert da gar nichts (mehr?).

Könnte es sich dennoch um eine Muskelverhärtung handeln?

Schöne Grüße
Rick


Geschrieben

Morgen!! Eine myogelose ist im Prinzip eine Muskelverhärtung. Es sind kontraktionsknöten! Wenn sie ausstrahlen und man drauf drückt bezeichnet man sie als triggerpunkte! Wenn ein ganzer muskelfaserherd verkrampft ist halt größer spürbar! Ist aber dasselbe! Es gibt noch sog fetteinlagerungen die sich aber nicht knochenhart sondern schwammig anfühlen und kann man hin herbewegen! Von daher kann dein Orthopäde Rechthaben

Geschrieben

Hallo.
Zunächst einmal vielen Dank für Deine Antwort.
Das, was Du mir geschrieben hast war mir schon klar. Ich wollte ja nun gerne wissen, ob eine Myogelose auch knochenhart & gefühllos sein kann und wenn nicht, was es dann sein könnte ...

Geschrieben

Ja klar! Aufjedenfall kann sie knochenhart sein! Myogelosen müssen auch nicht immer schmerzen! Jemand der ziemlich verspannnt ist muss ja auch keine nackenbeschwerden zB haben! Es tut nicht direkt weh! Wenn es keine knöcherne Struktur ist wie ein dornfortsatz oder der trochanter an der Hüfte kann ich mir nichts anderes vorstellen!

Geschrieben

Es fühlt sich tatsächlich an wie eine knöcherne Struktur, nur daß sie eben leicht beweglich ist. Etwa so wie ein Pflaumenkern, der tief in der Unterhaut über dem Muskelansatz liegt. Auf der anderen Seite findet sich auch ein ähnlicher Knubbel nur ist dieser aufgrund der geringen Größe (ca. 10x kleiner) im Fett/Bindegewebe kaum zu ertasten.
Ich frage mich, wie man diese Verhärtung dann behandeln können soll, denn einer Druckausübung ist dieser Knubbel nicht wirklich zugänglich. Wenn man einen Finger anlegt und drücken, massieren, streichen etc. will, springt er aufgrund der großen Härte und der leichten Beweglichkeit sofort zur Seite. :-/

Geschrieben

Warum möchtest du ihn behandeln wenn er nicht wehtut? Dein Körper sieht keine Gefahr darin! Ohne dass es schmerzt würde ich da nichts tun! Und wenns ein Lipom also fetteinlagerungen ist kannst du eigentlich nichts machen

Geschrieben

Meine linke Seite fühlte sich ständig verkürzt an und ist entweder für Rückenbeschwerden bzw. pseudoradikuläre Beschwerden verantwortlich oder Folge davon. Daher mein Interesse für Knubbel. Allerdings passt dieser so gar nicht in mein "Triggerpunktprofil"
- nicht lokal druck- bzw. schmerzempfindlich
- keine Schmerzausstrahlung bei Druckausübung
- steinhart und nicht im geringsten flexibel

Geschrieben

Ja es ist schon möglich, dass dies eine Muskelverhärtung ist und es ist auch das wahrscheinlichste ;)

Geschrieben

Es handelt sich dabei tatsächlich um eine Myogelose, wenn sie jedoch schon so hart ist, handelt es sich bereits um eine in Bindegewebe umgewandelte Myogelose, die durch eine Massage nicht mehr zu beseitigen sein wird.

  • 6 years later...
Geschrieben

So wie es beschrieben wurde klingt das nach einem Lipom.
Einem gutartigen Fetttumor der unter der Haut entsteht, ist eine klar abgekapseltes Stück, das i.d.R. schmerzlos ist.
Wenn er in einem Nerv einwächst oder Probleme macht, kann er rausoperiert werden.

  • 8 months later...
Geschrieben

habe es an der rechten Seite der HWS. Nur er lässt mir ein permantentes Druckgefühl verspüren. Per se tut es nicht weh. Aber ich bin ständig angespannt. Habe das bereits seit mehr als 10 Jahre. Tat nie weh nur seit ca. 3 Monaten konstatnt. 

Nun will der Arzt was "einspritzen". Akupunktur, Physio, Cranio ist bereits im Einsatz.   

Was kann hier zu einer operativen Entfernung gesagt werden? (Diese lehnt der Arzt aktuell ab)

DAnke

 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Seli
      Hallo, ich habe ein Problem und hoffe mir kann vielleicht jemand hier helfen oder einen Rat geben. Morgens wenn ich aufwache habe ich Verspannungen zwischen den beiden Schulterblättern, also es fängt da an wo der Hals aufhört und geht ein Stück runter rechts und links neben der Wirbelsäule, zusätzlich kribbeln meine Arme morgens ( keine Taubheit, keine Lähmung ), also die Arme kribbeln nur ich kann sie aber normal bewegen. Ich lege mir dann auch oft mal eine Wärmflasche zwischen die Schultern das bessert die Verspannung, tagsüber ist es weniger verspannt und die Arme kribbeln da auch nicht. Allerdings habe ich dann wenn ich aufgestanden bin so ein komisches Gefühl besonders beim stehen und gehen, weis nicht wie ich es nennen soll, Benommenheit oder Schwindel, wobei es dreht sich nichts, sondern es fühlt sich eher so an als wäre ich ein bisschen unsicher beim gehen, so wie wenn ich paar Bier oder Schnaps getrunken hätte ( trinke aber gar kein Alkohol ). Das Gefühl wechselt immer mal wieder, also mal mehr mal ganz wenig. Beim nach unten schauen oder nach vorne beugen fühlt es sich schlimmer an, als sonst. Manchmal habe ich auch ein leichtes ziehen oder drücken im Kopf, als Kopfschmerz würde ich das aber nicht bezeichnen. Manchmal oben oder an den Schläfen, eher leicht. Ich habe auch schon mal gegoogelt, da steht was von HWS Syndrom könnte es sein. Ich habe auch paar so Tests gemacht, Romberg Test, Underberg Test, Einbeinstand mit offenen und geschlossenen Augen, hat alles funktioniert. Jetzt habe ich mal paar Übungen gemacht. Also bei der Übung wo man den Kopf langsam zur Schulter neigt und dann etwas nach vorne, da wirds mir komisch. Beim Schulter kreisen knackst meine linke Schulter an einer Stelle. Kann das knacksen auch provozieren bei bestimmten Bewegungen. Beim langsamen Kopf drehen von einer Seite zur anderen knirscht es manchmal leise in der unteren HWS. Habt ihr vielleicht eine Idee was das sein könnte und was man dagegen machen kann? Eine Übung die die Verspannung lösen kann oder besser macht? Das schummrige Gefühl beim nach unten schauen macht mir halt auch Probleme, weil wenn man die Treppe nach unten geht aber nicht schauen kann wo die Treppe zu Ende ist weil man geradeaus schaut, ist nicht gerade schön. Nach vorne beugen ist auch so unangenehm. Wollte eigentlich bisschen Unkraut jäten im Garten, aber ist mühselig, wenn ich versuche mit dem Rechen das Unkraut direkt in den Eimer zu kriegen dann gehts ja noch, wenn ich mich nach vorne beuge wirds mir etwas schummrig und ich habe das Gefühl ich kippe nach vorne ( ist zwar nicht passiert aber fühlt sich so an). 
    • Gast MonaR
      Hallo, Meine Tochter hat aktuell (wieder einmal) Probleme mit Mb. Schlatter. Sie spielt Fußball und trainiert 4-5 x pro Woche.    Sie ist 15, hat wohl gerade wieder einen starken Wachstumsschub (5 cm seit September 2025) und deswegen wieder die Probleme.  Was kann sie unterstützend machen, um schnellstmöglich wieder fit zu sein?   Aktuell Dehnen, Übungen für die Hamstrings, Kühlen und Radfahren.   Ist ein 'Spüren der Stelle tolerabel bzw. wie weit darf sie es ausreizen mit Druck/Schmerz?   Danke Mona  
    • annajule
      Hallo, ich frage mich gerade, was vor 6 Jahren geschehen ist. ich bin vestibuläre Physio (oder wie man das auch immer in Deutschland nennt  ) und habe etliche Klienten mit PPPD. PPPD hast du gut auf einen Nenner gebracht, aber es ist eigentlich noch viel komplexer. Die Ursachen können noch wesentlich weitläufiger sein. Bei so gut wie all meinen Klienten, liegt ein Trauma zu Grunde. Hier wird dies von einem Neurologen diagnostiziert und die Therapie ist interdisziplinär zusammen mit klinischen Psychologen und manchmal Ergo Therapeuten. Auch ist bei vielen Klienten die HWS und/ oder das TMJ durch lange Erfahrungen von Schwindel so dermaßen verspannt (Sekundär Symptome), dass wir muskuloskelettale/TMJ Physios dazu ziehen, oder die Klienten zur Massage schicken (wenn es sich rein um Verspannungen handelt).    Nur mal als Denkanstoss.  Gruss, Anna  

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