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Übungen zur Stärkung der vorderen und hinterne Nackenmuskulatur


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Geschrieben

Hallo ihr Lieben,
ich muss bald eine Stunde in Bewegungserziehung halten; das Thema lautet "Stärkung der voderen und hinteren Nackenmuskulatur".

Einige Übungen habe ich schon, vielleicht kennt ihr noch andere? :)
Danke im Vorraus!


Geschrieben

Schwäche der tiefen Nackenflexoren verursacht u.a. eine Retrallage des Unterkiefers/Überbiss Oberkiefer

M. longus colli

Funktion: Der Musculus longus colli bewirkt eine Flexion (Beugung) von Kopf und Hals nach vorne.

M. longus capitis

Funktion: Der Musculus longus capitis bewirkt eine Flexion (Beugung) des Kopfes nach vorne und wirkt als Antagonist der Nackenmuskulatur. Bei einseitiger Kontraktion löst er eine Rotation des Kopfes aus.

M. rectus capitis anterior

Funktion: Bei einseitiger Kontraktion neigt der Musculus rectus capitis anterior den Kopf zur gleichen Seite. Eine beidseitige Kontraktion führt zu einer leichten Beugung des Kopfes nach vorne.

Sensorisch verbunden mit dem

- vestibulären System
- optischen System
- akkustischen System
- posturalen Aufrichtesystem
- propriozeptiven System
Dysfunktion - Störungen der Sensorik

Aktivierung der tiefen HWS Flexoren, Blockaden/Bewegungsbremse lösen
Muskuläre Dysbalancen in der HWS gehen einher mit einer Schwäche der tiefen Nackenflexoren.
Zeichen: vorgeschobene Kopfstellung/Kinn, Unterkiefer.

Vorbereitung:

Vor dem Training die HWS durch sanfte Bewegungen in allen drei Ebenen und sechs Achsen lokal gut vorbereiten-„ein warmer, gedehnter Muskel lässt sich optimal kräftigen“.

Therapie:

- Retraktion HWS, anspannen der tiefen HWS Flexoren
- Sitzen auf Stuhl/Hocker an der Wand
- Brustkorb + Hinterkopf mit Wandkontakt
- bei starker LWS Lordose: Becken/LWS ohne Wandkontakt
- elastische Binde an HWS Lordose
- Schulterhöhe + Schulterblätter nach hinten unten ausrichten,
oberer Trapezius wird gedehnt
- Nickbewegung, Druck auf Rolle geben
- Unterkiefer locker lassen, Mund leicht öffnen

Etwas abgewandelt lässt sich die Übung hervorragend beim Autofahren /Fahrer durchführen.

Geschrieben

Besonders mit jüngeren Patienten sind Übungen in der Bauchlage in einer Hängematte klasse! Bsp. sollen während des leichten schwingens Sandsäckchen vom Boden eingesammelt werden und in ein Ziel geworfen werden. Macht den Kindern Spaß und kräftigt die rückwärtige Muskulatur :)

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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