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Haltung verbessern


Stephan

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Geschrieben

.. können wir das echt?

Können wir die individuelle Haltung, die die Gene für einen vorgesehen haben verändern, oder können wir nur den "verfall" verlangsamen?


Geschrieben

Hm, interessante Frage. Mir persönlich ist es zwar nicht bekannt, dass die Haltung genetisch vorgegeben sein soll, aber warum nicht.
Ich denke das der eher nicht ganz so wissenschaftliche Ansatz zur Beantwortung Deiner Frage in der Beobachtung der Entwicklung der Haltung liegt.
Ich meine, nimm Dir mal die Zeit und beobachte kleine Kinder, ab dem Sitz- und Krabbelalter. Du wirst bei einer normalen Entwicklung eine absolut regelgerechte oder "physiologische" Haltung v.A. beim Sitz beobachten können. Wenn man in diese nicht hinein-"pfuscht" wird sie auch erstmal so bleiben. Die Veränderungen der Haltung resultieren vielmehr aus dem Psychosozialen Umfeld und dem Einwirken von Erziehung und Umgang, den ein Mensch pflegt.
Anders ausgedrückt, (ich bleibe mal beim Sitz), beginnt die Viezahl der Haltungsveränderungen in der Schule, sei es Dank der "ach Gott so tollen Stühle", dem langen sitzen oder dem spätestens in der Pubertät auftretenden "abhängen" oder "chillen" hier beginnt eine Verstärkung der "Sternosymphysalen Belastungshaltung".
Anders ist die Haltung im Ganzen auch, wie weiter oben schon erwähnt eine Frage der pychischen Einstellung. Vergleiche Patienten, Menschen, Dich selbst in Deiner/Ihrer Haltung, wenn sie gut drauf sind oder wenn sie Niedergeschlagen oder Müde sind, diese Beispiele könnte man nun zichfach ausbauen... Das ist auch eine in anderen Fachdisziplinen viel gestellte Frage <- Von Erkrankungen mit degenerativen Veränderungen mal ganz abgesehen. Dementsprechend lautet mein Urteil, dass man den Verfall verlangsamen kann, indem man gezielt physiotherapeutisch die Haltung schult.

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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