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Hm, interessante Frage. Mir persönlich ist es zwar nicht bekannt, dass die Haltung genetisch vorgegeben sein soll, aber warum nicht.
Ich denke das der eher nicht ganz so wissenschaftliche Ansatz zur Beantwortung Deiner Frage in der Beobachtung der Entwicklung der Haltung liegt.
Ich meine, nimm Dir mal die Zeit und beobachte kleine Kinder, ab dem Sitz- und Krabbelalter. Du wirst bei einer normalen Entwicklung eine absolut regelgerechte oder "physiologische" Haltung v.A. beim Sitz beobachten können. Wenn man in diese nicht hinein-"pfuscht" wird sie auch erstmal so bleiben. Die Veränderungen der Haltung resultieren vielmehr aus dem Psychosozialen Umfeld und dem Einwirken von Erziehung und Umgang, den ein Mensch pflegt.
Anders ausgedrückt, (ich bleibe mal beim Sitz), beginnt die Viezahl der Haltungsveränderungen in der Schule, sei es Dank der "ach Gott so tollen Stühle", dem langen sitzen oder dem spätestens in der Pubertät auftretenden "abhängen" oder "chillen" hier beginnt eine Verstärkung der "Sternosymphysalen Belastungshaltung".
Anders ist die Haltung im Ganzen auch, wie weiter oben schon erwähnt eine Frage der pychischen Einstellung. Vergleiche Patienten, Menschen, Dich selbst in Deiner/Ihrer Haltung, wenn sie gut drauf sind oder wenn sie Niedergeschlagen oder Müde sind, diese Beispiele könnte man nun zichfach ausbauen... Das ist auch eine in anderen Fachdisziplinen viel gestellte Frage <- Von Erkrankungen mit degenerativen Veränderungen mal ganz abgesehen. Dementsprechend lautet mein Urteil, dass man den Verfall verlangsamen kann, indem man gezielt physiotherapeutisch die Haltung schult.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Arnold
      Moin,   sagt doch mal bitte, ich habe bzw. hatte seit Wochen eine ISG-Blockade. Diagnostiziert von Orthopäden 1. Der schickte mich nach Hause und ich sollte den Bereich wärmen, Hüftbeuger dehnen, Becken kippen, möglichst in Rückenlage schlafen ...   Nun hatte ich sechs Wochen (!) täglich (!) irgendwelche Übungen gemacht, die man so auf Youtube findet. Ich glaub, es gibt keine Übung, die ich nicht gemacht habe.   Es wurde nicht besser.   Da der Orthopäde 1 im Urlaub war, war ich bei seinem Vertretungsarzt. Der "renkte" mich ein und zwei Tage später hatte ich keine Probleme mehr.   Was ist denn nun das Geheimnis von diesem Einrenken?   Wie macht man das bitte selbst?   Grundsätzlich habe ich mich je Übung in dieselben Positionen gebracht, in die mich der Orthopäde 2 "hingelegt" hat und dann ruckartig gedrückt, geschoben ... hat.    Bin für Eure Tipps und Tricks sehr dankbar.   LG
    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .
    • Gast Blume
      Beim HNO war alles unauffällig. Ich habe unten noch die weitere Entwicklung bis jetzt angefügt. Kann es auch mit den Bandscheiben zusammenhängen?

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