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GBS


sunny03

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Geschrieben

Hallo,

ich hab mal ne Frage, habe einen Patienten mit GBS noch nicht behandelt und auch noch nicht gesehen.
Theoretisch haben wir es leider auch nur grob durchgesprochen, und jetzt zu meiner Frage, wie behandelt man solche Patienten?
Hab gehört, das der Patient, den ich morgen evtl befunden und behandeln soll relativ fit sein soll. Ich hatte mit die Patienten aber in keinster Weise fit vorgestellt.
Ich weiß, dass sich die Behandlung nach dem Befund richtet, möchte mich aber trotzdem schon mal gut vorbereiten können.

Danke. LG


Geschrieben

Da sich die Geschichte in der Neurologie abspielt kann ich dir einen schönen Tipp geben. In Neuro is alles anderst :)
Man kann sich nicht vorbereiten ... es is wirklich so, du musst dich nach dem richten was dem Patienten schwer fällt oder wo er deine Unterstützung braucht damit er es wieder besser kann. Das hört man so oft, aber es is auch einfach so.
Guck dir den Patienten an, schau was er kann und was nicht und such dir erst mal MIT IHM zusammen ein wichtiges, vorallem aber erreichbares Ziel aus!! Was möchte er erreichen?
Was weiß ich, beispielsweise 50m am Stück gehen können ohne Hilfe von anderen Menschen. Es muss was sein das nach dem SMART-Prinzip geht.
S=Specific (genau)
M=Measurable (messbar)
A=Attendable (erreichbar)
R=Relevant (bedeutsam)
T=Time limited (zeitlich begrenzt)

Wenn ihr das Ziel gesetzt habt arbeitet ihr daran. Wenn es erreicht ist, hast du nicht nur Motivationsschub für den Patienten (es ist ja auch SEIN Ziel) sondern auch schon mal ein Stück geschafft. Dann das nächste Ziel.
Wie gesagt, schau dir dann einfach den Patienten an.

Grüße, h0nk

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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