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Behandlung Meniskusschaden


andrea26786

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Geschrieben

Hey,
ich bekomme morgen einen neuen Patienten. Wurde letzte Woche am Meniskus operiert (mehr weiß ich noch nciht, also ob der außen oder innenmeniskus).
Bin grad im Praktikum und hatte mit dieser Problematik noch nicht zu tun:-)

Werde morgen erst anamnese machen, inspectie, funktionsuntersuchung machen.

Was steht in der Behandlung zentral? Passief bewegen? Unbelastet üben? Auch schon Krafttraining? Was muss ich beachten.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Bin dankbar für jede Reaktion:-)
Andrea


Geschrieben

Also mein Bruder wird am Donnerstag am Außenmeniskus (hinter Horn) operiert und hat danach erst mal 3-4 Wochen Belastungsverbot .... Also pauschal direkt belasten natürlich find ich keinen guten Ratschlag. Meistens wird auch von Seiten des Arztes ein Behandlungsschema vorgegeben. So kenn ich es.
Ansonsten erst mal gucken was für Einschränkungen/Probleme der Patient hat.

  • 3 months later...
Geschrieben

Lass erstmal hoeren was er denn für belastungsvorgaben hat..ansonsten wuerd ich sagen wackelbrett und therapie zur stabi..ganz wichtig

Geschrieben

also wenn er schon belasten darf, machts sinn erst mal max bis 60° Flex zu üben. denn dann wird die belastung für den meniskus deutlich höher. passiv bewegen is am anfang immer gut...das aktive hängt von vielem ab, wie vorgaben des arztes, alte und fitness des pat. und soweiter...

Geschrieben

VORSICHT

Was werden denn hier für halbwissens Vorschläge gemacht

@andrea - voll Belasten ist ok, außer der Operateur sagt etwas anders, dann sind seine Vorgaben bindend

@mzd - wenn der Meniskus genäht wurde zerstört die erste Beugung unter Last alles, warum der Patient sich hat Operieren lassen. Bitte Vorsicht mit solchen Behauptungen ohne einen Patienten gesehen zu haben bzw. seine Geschichte zu kennen.

@h0nk - eine 3-4 wöchige Pause ist meiner Erfahrung nach nur akzeptabel, wenn am Meniskus etwas genäht wurde. Ansonsten ist das dämlich.

@amygdalla - ein Patient, der in die Praxis reinGELAUFEN kommt, sollte NIE passiv beübt werden. Wozu dass denn? Im Alltag belastet er voll und unter Kontrolle und Korrektur darf er das nicht? Selbst bei Teilbelastung kann man aktiv Üben. Passiv ist in meinen Augen etwas für Intensivstationen - sonst sinnlos (meine Meinung).

Geschrieben

Entschuldige bitte lieber Stephan, aber ich möchte nicht unter Zeile "halbwissens Vorschläge und " genannt werden mit einer Aussage von mir die kein Vorschlag sondern eine Tatsachenfeststellung war. Meine Aussage war lediglich diese das ich sagte:
"Also pauschal direkt belasten natürlich find ich keinen guten Ratschlag. Meistens wird auch von Seiten des Arztes ein Behandlungsschema vorgegeben. So kenn ich es.
Ansonsten erst mal gucken was für Einschränkungen/Probleme der Patient hat."

Ansonsten stimme ich dir natürlich zu das eine Pause nur dann sinnvoll ist wenn wirklich am Meniskus direkt genäht wurde ... man beachte also das "PAUSCHAL" :) was so viel heißen soll wie: Grundsätzlich vollbelasten ist GAGA wenn man nichts genaues über den Patienten und die Art der OP weiß, vorallem von Leuten die diesen Patienten noch nie gesehen haben.

Vielen Dank,
h0nk

Geschrieben

Hi,

das is ja nich böse gemeint - aber es gibt Leute, die dann den Thread lesen und es für ok halten - dem wollte ich vorbeugen :)

Mfg Stephan

Geschrieben

sorry wenns bisschen komisch rüberkam.
will nich sagen, das man NUR apssiv bewegen soll! eine zusatzbewegung/gleitmobi ist ja auch passiv! um die beweglichkeit wiederherzustellen ja durchaus sinnvoll. NATÜRLICH soll er aktiv üben!

Kommentare

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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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