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Beschwerden Sternum/Sternocostalgelenke


favori88

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Geschrieben

Moin,moin! :)

Ich habe eine Patientin, mittleren Alters,zur Zeit Schwanger.
Sie hat aber schon seit längerem (schon vor der Schwangerschaft) Probleme beim tiefen Einatmen. Wenn sie dies tut, treten Schmerzen im mittleren Sternumbereich auf. Die Sternocostalgelenke sind dort auch Druckempfindlich. Sie beschreibt einen ähnlichen Schmerzen auch in der mittleren Brustwirbelsäule auf der selben Höhe.
Dazu kommt noch ein verpannter rechter Trapezius,der ihr auch leichte Schmerzen zufügt.

Sie bekommt KG und Massage, habe ihr zusätzlich zu der Massage die BWS und Rippen mobilsiert.Sie meinte, sie hätte danach erst mehr Schmerzen gehabt und dann gingen dieses aber wieder zurück aber eine Verbesserung bzw. Linderung konnte sie nicht spühren.Habe sie übrigens von einer Kollegin übernommen.

Ich brauche Gedankenanstöße, daaaaaanke! :)


Geschrieben

Hallo favori88!
Im wievielten Monat ist denn deine Patientin? Manchmal kann das Baby auch auf die Rippen drücken.
Versuch mal vielleicht aus der FBL eine hubfreie Mobi der BWS und ne widerlagernde Rippenmobi. Habe damit ganz gute Ergebnisse.Sind denn die alten Blockaden wieder da? Kann ja auch sein, dass sie hypermobil ist und wieder sich was blockiert hat. Da würd ich versuchen, stabilisiernd auf das Segment einzuwirken.
Das sind jetzt nur so paar Ideen, die mir spontan dazu eingefallen sind. Hoffe, ich konnte dir damit ein wenig helfen.
LG sencha

Geschrieben

Hey Sencha!
Im ca.4 aber mit Zwillingen.

Danke für die Denkanstöße :) Die Hubfreie hab ich ihr beim letzten Mal jetzt auch als Hausaufgabe mitgegeben. Mal sehen was sie sagt.
Vielleicht steh ich grad auf dem Schlauch aber eine widerlagerne Rippenmobi?Magst mir das vielleicht kurz erklären?
Das mit der Hypermobilität kann natürlich sein!Das forsche ich nochmals nach, da meine Kollegin ja als erstes Hand angelegt hatte!:)

Nochmals vielen Danke und ein sonniges Wochenende!

Geschrieben

Hi!
bei der widerlagernden Rippenmobi arbeitest du über die Atmung.
Zunächst erklärst du deiner Patientin die Brustkorbbewegung bei normaler Ein-und Ausatmung. Lässt sie das am besten auch nachspüren.
Bei der Übung soll das nun umgekehrt werden. Achja, Aste ist der Sitz. Am besten du lässt sie sich bei der Ausatmung aufrichten und bei der Einatmung sich "einrollen"(Protraktion im HSG, Flex in BWS). Lass sie das ca 10x machen. Dann kurze Pause. und dann noch drei mal.
Wünsche dir auch ein sonniges Wochenende!

Geschrieben

Mensch, da hätte ich auch selber drauf kommen können!Hatten dies aber damals im FBL-Unterricht nicht!:)
Das werde ich aufjedenfall versuchen, herzlichsten Dank!

Einen gemütlichen Sonntagabend!

  • 2 months later...
Geschrieben

Wie ist denn ihre Konstitution?!
Stimmen alle Längen und Tiefenverhältnisse in etwa zueinander?!
Sind die Wirbelsäulenkrümmungen physiologisch?

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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