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Rektusdiastase - Übungen?


lygia12

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Geschrieben

Hallo,

ich bin neu hier und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Ich habe mich durch etliche Seiten gegoogelt und wenn ich mal was über das Thema gefunden habe, habe ich nur Bahnhof verstanden, weil ich nicht vom Fach bin ;)

Zu meiner Person: ich bin weiblich und 46 Jahre alt, 1,72 m groß, so gut wie null Sport (mangels Zeit und auch mangels Motivation ;( )und seit Lebzeiten übergewichtig - mal mehr, mal weniger. Vor 8 Jahren habe ich 25 kg abgenommen (von 93kg auf 68 kg) und alles war soweit ok, bis auf das meine Haut nicht mehr so wirklich toll aussah (etwas faltig an verschiedenen Stellen, was ich als normal ansah durch die Gewichtsabnahme und auch 46 Jahre, da ist es halt nicht mehr so frisch) Es war aber nicht so schlimm wie bei vielen anderen, die richtige Hautlappen nach starker Gewichtsabnahme übrig haben o.ä.. In den vergangenen Jahren pendelte mein Gewicht dann immer so zwischen 74 und 78 kg, womit ich zufrieden war. Dann hatte ich vor knapp 5 Jahren eine Gebärmutter-OP und ab da wurde es eklig: lt. meinem Internisten habe ich eine Rektusdiastase aus dieser OP davongetragen und diese erklärt, warum ich rund um Bauch und Hüften locker 7 cm konstant mehr habe als vorher. Sehr häufig sehe ich aus wie im 5. Monat schwanger. Ich muss gestehen, das mir diese 7 cm so langsam aber sicher ziemlich auf den Senkel gehen, denn ich kann machen, was ich will (diäten oder nicht, ein Versuch mit Sport brachte auch nichts und 10 Sitzungen im Vacu Walk auch nicht), ich bekomme diese 7 cm nicht mehr weg. Mein Internist sagte auch, das man hier eigentlich nicht mehr wirklich was machen kann außer endlose Bauchmuskelübungen, allerdings NUR die seitlichen Bauchmuskeln. Genauer hat er sich aber leider nicht ausgedrückt. Ich habe bei Google verschiedene Beiträge darüber gelesen, die aber alle recht widersprüchlich waren und teilweise für mich als Laie absolut unverständlich, da nur mit Fachbegriffen um sich geworfen wurde. Da eine Bauchstraffung (ja, ich habe darüber nachgedacht schäm) nicht in Frage kommt - Riesen-OP mit dementsprechendem Risiko und vor allem eine Riesennarbe (für Saunagänger wie mich nicht sehr prickelnd), hoffe ich, hier etwas Hilfe zu finden in Form von Tipps, welche Übungen und vor allem WIE ich diese Übungen machen kann - ob es überhaupt Aussicht auf Erfolg hat. Falls ihr der Meinung seid, das eine gewisse Art von Übungen erfolgversprechend ist, werde ich mich aufraffen und hier in der Nähe dann ein Physiotherapiezentrum bzw. eine KG-Praxis aufsuchen. Früher war dies wegen Arbeit absolut nicht möglich, doch z.Zt. habe ich keine Arbeit und deshalb wäre es mir nun zeitlich möglich - und ich würde mich dann auch aufraffen ;).
Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen - vielen Dank vorab.

Liebe Grüße
Lygia12


Geschrieben

Hallo, frustrane Geschichte das. Naja zu den schrägen Bauchmuskeln: Da Du ja hier im Forum angemeldet bist, solltest Du Dir die entsprechenden Übungen aus der Übungsdatenbank einmal genauer ansehen.
Eine mögliche Bauchübung ohne Gerät ist bspw. in Ausgangsstellung Rückenlage: Die Beine werden angewinkelt aufgestellt, Beine Hüftbreit auseinander, baue Spannung von den Füßen bis zum Po auf und halte diese. Dein Kopf ist in Verlängerung Deiner Wirbelsäule und Deine Nase schaut immer zur Decke! Dein Oberkörper hebt nun bis Höhe Brust von der Unterlage ab, Atme dabei aus Dein rechter Arm geht zum linken Oberschenkel und berührt diesen. Du legst Dich langsam wieder in die Ausgangsposition zurück, (Beim Zurücklegen einatmen nicht vergessen). Das machst Du 10-15mal hintereinander, mit 3 Sätzen = 3 mal 10-15 Stück, dazwischen Pause von etwa einer Minute, am Anfang danach der linke Arm zum rechten Oberschenkel, ebenso. Die Dosis darfst du steigern bis Du nicht mehr hoch kommst. +:-) Wichtig, die Ausatmung bei Belastung.

Nichts desto trotz ist das nur eine Übung aus einer ganzen Reihe. Und nach dem, was Du geschrieben hast, wirst Du ehrlich nicht umhinkommen, Dir professionelle Unterstützung zu suchen. :-) Und! Es gibt durchaus gute kosmetische operative Hautreduktions-Methoden. Nur mal so!

Geschrieben

@Physiot

Erstmal danke für deine Antwort - ich werde mir die Übungen hier ansehen und die von dir ausprobieren.
Aber by this way: wovon sprichst du hier???? "Es gibt durchaus gute kosmetische operative Hautreduktions-Methoden. Nur mal so!"
Welche meinst du??? Mir ist nur die Bauchstraffung bekannt.....
Bitte sage mir, welche Hautreduktions-Methoden du noch kennst - das wäre sehr hilfreich für mich.

Liebe Grüße
Lygia12

Geschrieben

Klar gibt es operativ nur die Bauchstraffung, aber so dramatisch wie dargestellt ist das mit dem kosmetischen Ergebnis auch wieder nicht, sonst wären ja alle kosmetischen oder plastischen Chirurgen arbeitslos ;-)

ich zitiere Dich mal kurz:
..."Da eine Bauchstraffung (ja, ich habe darüber nachgedacht schäm) nicht in Frage kommt - Riesen-OP mit dementsprechendem Risiko und vor allem eine Riesennarbe (für Saunagänger wie mich nicht sehr prickelnd),..."

hier mal ein spontaner Link (arbeite nicht dafür und hab auch nichts davon...)

http://www.cosmetic-aesthetic.com/bauchdeckenplastik.htm
http://www.onmeda.de/ratgeber/schoenheit/operation/bauchdeckenstraffung.html

Also, ich ganzen denke ich, Dich wird hier oder auch sonst niemand bei der Hand nehmen und sagen mach dies oder jenes so oder so, die Entscheidung über das was und ob liegt bei Dir. Ich denke das ist Dir auch klar.
Nur, ist Dir sicherlich auch klar, dass die Haut nur eine gewisse Fähigkeit hat sich zurückzubilden und danach ist schluss. Und um ganz sicher zu gehen mach Dich doch mal schlau welcher plastische Chirurg sehr gut ist und lass Dich mal kostenlos informieren.
Also noch ne gute Zeit und viel Erfolg.

  • 5 years later...
Geschrieben

Hallo, Frau Rectusdiastase,

interessant finde ich die Idee, dass eine Rectusdiastase das Resultat einer Gebärmutter-OP sein soll. Hä? Diesen Mechanismus würde ich gern besser verstehen.
Unter Rectus-Diastase versteht man das Auseinanderweichen der beiden geraden Bauchmuskeln in der senkrechten Mittellinie des Bauchs. Die sehnige Verbindung der beiden parallel verlaufenden Muskeln (das sind die, die die Bodybuilder bei Posing als Sixpack zeigen) hält einem mechanischen Stress nicht stand - in der Regel ist das das schnelle Wachstum eines Kindes samt mütterlicher Gebärmutter in einer Schwangerschaft. Diese Diastase ist wahrscheinlich schon viel älter. Was bei der OP geschehen ist? Wurde denn vaginal operiert oder durch einen queren Bauchschnitt? Bei querem Bauchschnitt könnte ich mir eine Narbenschwäche vorstellen (aber quer, nicht längs wie bei einer Rectusdiastase). Lass Dir doch bitte nochmal genau vom Arzt erklären, was da los ist. Am besten vom Operateur.
Die wichtigste Maßnahme zur Erreichung einer schöneren Erscheinung ist übrigens meines Erachtens eine "gute" Haltung: Mach Dich lang und vermeide Haltungen, die Deinen Bauch in quere Falten legen.
Viel Glück

Geschrieben

Hallo efdeemm

doch, es kommt von der Gebärmutter-OP. Deswegen, weil ich zusätzlich (die Gebärmutter wurde vaginal entfernt) noch eine vordere Scheidenplastik bekam und dafür wurde der Bauch aufgepumpt. Das hatte den gleichen Effekt wie bei einer schwangeren Frau, die extrem nach vorne trägt und bei der dadurch eine Rektusdiastase vorkommen kann. Das gleiche passierte bei mir - so die Erklärung. Gehört mit zu den hübschen Sachen, die passieren können und die man vor einer OP unterschreiben darf...und den Operateur brauche ich nicht fragen, der würde das nie zugeben.

Gruß
Lygia12

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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