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Verordnung außerhalb des Regelfalles

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Geschrieben

Hallo Physios
ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen. Ich habe mittlerweile bei 2 Pat. das Theater das trotz schwerer Erkrankungen die Ärzte nicht verschreiben. Es handelt sich dabei um 2 junge Frauen. Die eine hat MS und die andere hat eine angeborene motorische Erkrankung und sitzt im Rollstuhl. Beide bräuchten die Kg dringend um ihren Stand zu halten evtl. zu verbessern.
Meine Frage "Verordung außerhalb des Regelfalls" geht ja erst wenn der Regelfall durch ist also 3 Rezepte mit jeweils 6 Behandlungen. Da sind meine Pat. schon durch. Jetzt weigern sich die Ärzte Rezepte auszustellen weil das angeblich auf ihr Budget geht und das zu teuer für sie wird. Stimmt das? Mir wäre es am liebsten, sie würden jeweils ein Rezept mit 10Behandlungen oder auch mehr bekommen und das halt auf "VadR". Gibt es gestetzlich irgendwo was dazu, das ich die Ärzte dazu bringen kann mehr zu verschreiben ohne ihr Budget anzugreifen?
Meine MS Pat.hat von ihrem Arzt gesagt bekommen sie soll ins Schwimmbad und ins Fitnesstudio gehen. Ich find das eine Frechheit.
Beide haben bei der Krankenkasse nachgefragt. Die Kassen sagen, Pat. kann behandlung bekommen und es greift nicht das Budget an. Aber die Kassen dürfen nichts machen. (Fragt sich wer keine Ahnung von seinem Job hat)
So ich hoffe ihr sehn noch durch.
Gruß Luca

Geschrieben

Hallo, das stimmt was die Kasse zu deiner Patientin gesagt hat. Wenn der Arzt 3 Rezepte mit jeweils 6 Behandlungen verordnet hat... An deiner Stelle würde ich mit dem Arzt telefonisch in Verbindung treten. Du hast nichts zu verlieren und dein Pat. auch nicht. Erzähl ihm, das auf ihn keine Kosten zukommen und begründe die notwendigkeit der Therapie. Also Versuch dein Glück kannst ja mal schreiben ob es geklappt hat. MFG Pinz

Geschrieben

Leider kein Einzelfall :-(
Hab das dieses Jahr schon mehrmals mitbekommen.

Also einer meiner Patienten hatee sich bei der Kasse dann erkundigt und die hat klasklar gesagt, er bekommt sein Rezept und hat sogar selber bei dem Arzt angerufen. 2 tage später hatte der Pat sein Rezept und wir konnten weiter machen. Das Rezept war noch ein Folgerezept (im Regelfall)

  • 4 years later...
Geschrieben

Hallo,

also Verordnungen außerhalb des Regelfalls gehen schon vom Budget des Arztes ab.

Gerade bei MS wäre aber zu überlegen, ob die Patientin nicht bei ihrer Krankenkasse eine langfristige Heilmittelverordnung beantragen kann bzw. wenn die Kasse auf die Genehmigung bei MS verzichtet, könnte der Arzt gleich eine Langfristverordnung ausstellen und dann gehts auch nicht mehr vom Budget ab.

googelt mal nach § 32 Abs. 1a SGB V in Verbindung mit § 8 Abs. 5 Heilmittel-Richtlinie

Gruß S42

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  • Beiträge

    • Hallo Japanworm, Ich kann mir vorstellen daß das ziemlich belastend für Dich ist. Gerade als Sportler was ja deine Leidenschaft ist. Hyaloron ist völliger quatsch da die Problematik ja nicht das Kniegelenk ist sondern die Kniescheibe. Bei Chondropathia patella können mehrere Sachen mit reinspielen. Ganz wichtig daß sich deine Beinachse angeschaut wird. X-oder O beine wirken sich negativ auf die Mechanik deiner Patella aus. Dann solltte deine Kniescheibe und Patella auf Instabilitäten untersucht werden. Häufig kommt es nämlich vor  daß die Patella zu beweglich ist und diese schneller verschleißt oder gerade deshalb auch Schmerzen verursacht. Dein Quatriceps kann verkürzt sein und erhöht somit den Anpressdruck auf das Knie. Da wäre Dehnungen sinnvoll. Wo Ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe ist eine Kinesiotape anlage der Kniescheibe. HIer hat man sofort eine gute Entlastung. DAs ist zwar nur eine Symptombehandlung aber primär geht es ja auch um Schmerzlinderung. Du siehst also das ganze kann ziemlich komplex sein. Deshalb ist ein Rezept für Physiotherapie um das von den Kollgen anschauen zu lassen. 
    • Hallo,   ich bin Mitte 40, schlank (fast untergewichtig), sehr sportlich. Meine Hauptsportarten seit Jahren: Tanzen und Wandern Nebenbei noch mein täglicher Spaziergang - das ist mein Mindestmaß an Sport, selbst wenn ich krank bin.   Ich ernähre mich extrem gesund, verzichte weitestehend auf Zucker, rauche nicht, trinke nur zu besonderen Anlässen Alkohol. Also eigentlich alles wie im Bilderbuch.....   Aber ich habe immer mal wieder leichte Knieprobleme und die häufen sich in letzter Zeit. Vor 20 Jahren war ich wegen knirschenden Knien beim Orthopäden. Der hat das abgewunken. Vor 10 Jahren war ich wegen Knieschmerzen beim Orthopäden, MRT hat Chondropathie Grad 1-2 angezeigt. Aber er hat nichts dazu gesagt ....   Jetzt habe ich in BEIDEN Knien Grad 3-4. Was mich am meisten schockt, im linken Knie hat ein MRT vor 1,5 Jahren noch Grad 1-2 gezeigt, also es schreitet auch noch viel schneller voran als gedacht.   Letzte Befunde zusammengefasst: Patella alta retropatellare Chondropathie Grad 1–2 (früher) später Grad 3–4 lateral/kaudal Plica Hoffaitis sonst normale Stellung der gelenkbildenden Strukturen   Mein Orthopäde meinte, meine Knie seien viel älter als ich.... Er faselte was von Hyaloronspritzen und ggf. minimalinvasivem chirurgischen Eingriff.   Ich sehe aber momentan nicht, wie das helfen soll. Ich bin zum Glück die meiste Zeit immer noch schmerzfrei und hab vollen Bewgungsumfang. Vor allem mein linkes Knie zickt immer mal wieder rum, gerne mit Hoffaitis und leichten Schmerzen, aber das ist meistens nur kurzfristig.   Da das bei mir ja ganz offensichtlich ein mechanisches Problem ist, würden OP oder Spritzen nicht viel helfen, denn die Mechanik würde ja nach kürzester Zeit wieder alles zerstören oder sehe ich das falsch?   Ich habe zum Glück eine Überweisung zur Physio bekommen. Jetzt muss ich nur schauen, dass ich die richtige Auswahl treffe. Ich brauche jemanden, der die Problematik versteht, meine Beinachse genau anschaut, meine Hüfte, ich kann mir gut vorstellen, dass mein Knick-Senk-Plattfuß da auch noch mit reinspielt und dann mir hoffentlich entsprechende Übungen zeigt, die ich machen kann und darf, die die Problematik nicht weiter verschlimmern, sondern die Mechanik verbessern und die Muskulatur aufbauen. Ich brauche nur wirklich professionelle Anleitung, weil ich Angst habe, v.a. bei Muskelaufbau, dass ich die falschen Übungen mache oder falsch ausführe und so das bißchen Restknorpel sich dann auch gleich noch verabschiedet.   Ich denke, bei einem Unfall machen operative Eingriffe mehr Sinn, weil ja nicht davon auszugehen ist, dass sich der Knorpel dann wieder verabschiedet. Aber wenn die Mechanik nicht stimmt .....   Für mich ist Bewegung alles. Ich habe und hatte noch nie Hobbies, die nichts mit Bewegung zu tun haben, wäre also ein Alptraum, wenn ich das nicht mehr ausüben könnte. Zum Glück hab ich keine Leidenschaft für Skifahren, Fußball, Volleyball usw. ... aber Wandern und Tanzen muss weiterhin drin sein. Kniebandagen habe ich bereits und setze sie ein, wenn ich das Gefühl habe, meine Knie brauchen Unterstützung, v.a. auch bei bergab wandern, aber da kommen auch noch zusätzlich Stöcke zum Einsatz. Beim Wandern hab ich (bis jetzt) eigentlich nie Probleme gehabt.   Was ist eure Einschätzung und könnt ihr mir irgendwas mit auf den Weg geben?  
    • hallo, ich habe meine Laufschuhe gewechselt. davor hatte ich Sneaker von Adidas, jetzt Joggingschuhe mit besserer Dämpfung von Asics. Am Dienstag ging ich joggen, und nach 25 Minuten hatte ich ein leichtes Problem in der Wade, bin dennoch joggend zurückgekehrt (25 Min.), mäßiges Tempo. Heute ging ich wieder joggen. Da ich kein Problem spürte, dachte ich mir nichts dabei. Aber bereits nach 10 Minuten war wieder ein leichter Schmerz da. Das Problem besteht ca. 30 cm oberhalb der Sohle, mittig im Unterschenkel. Was ist das vermutlich, und was kann ich tun? Kühlen oder eine Salbe, und welche Salbe? Welche Bewegungen kann ich machen, um das heilen zu lassen? Die Joggingschuhe habe ich gebraucht gekauft, in einem guten Zustand. Ich habe mich keineswegs unwohl mit den Schuhen gefühlt. Die Sohlen sind ganz normal geformt.

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