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Überstreckung nach KB-Plastik?


kochi86

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Geschrieben

Hallo,

weiß einer von Euch, ob man nach einer KB-Plastik (Semi) irgendwann (nicht sofort, sondern z.B. 1 Jahr post-OP oder noch später) wieder in die Überstreckung kommen darf oder gar soll? Heißt ja oft, beide Beine sollten wieder gleich sein, aber wenn man sich bei Betroffenen durchliest, wird wohl oft nur auf Streckung (null), nicht aber auf Überstreckung geachtet.

Wie sieht das in der Praxis aus? Schaffen es viele wieder in die Überstreckung?


Geschrieben

Morgen!! Warum möchtest du denn überhaupt in die ÜBERstreckung und nicht auf Null? Im Stand sollte man eh drauf achten nicht zu überstrecken. Dadurch hängt man in den Bändern, und auserdem ist es ein zeichen daß der Quatriceps nicht aktiviert ist, evtl. auch zu schwach. Also die überstreckung zu trainieren, weis nicht ob das sinnvoll ist. Häufig sind die ischiusverkürzt die die Streckung einschränkung. Aber versucht die streckung in die überstreckung zu verbessern habe ich eigentlich selbst noch nie gemacht.

Geschrieben

Hallo,

zum einen interessiert es mich.

Zum anderen heisst es oft, beide Beine sollten gleich sein.

Wenn ich mit ausgestreckten Beinen auf dem Boden sitze und die Muskulatur anspanne, hebt sich beim gesunden Bein die Ferse ein paar Zentimeter nach oben, also dürfte das ja durch Muskulatur bedingt und damit nicht ganz so schlimm sein, oder?

Ich achte zwar drauf, im Alltag beim Stehen nicht zu oft, nicht zu lange in die Überstreckung zu kommen, aber ich merke dennoch immer wieder die Ungleichheit der Beine.

Wie kann man den Quadriceps stärken oder die Ischius dehnen? Bitte jetzt nicht auf den Physio verweisen - ich bekomme keine Rezepte mehr und erklärt oder Übungen gezeigt hat er eh nicht. War ein Flopp.

Geschrieben

PS: Weiss nicht, warum ich im esten Beitrag als kochi86 registriert wurde, hatte mich als angsthase angemeldet. Komisch.

Geschrieben

Da musst du am besten googeln. Beschreibungen ohne Bild sind häufigso kompliziert. Wenn du dehnung hintere Oberschenkelmuskulatur oder ischius eingibst, quatricepskräftigng, oberschenkelkräftigung kommen einige Bilder mit BEschreibungen der übungen, da findest du aufjedenfall was. Auch hier auf der seite müssten übungsideen unter orthopädisches pat. sein.

Geschrieben

Hallo,

das eine oder andere mache ich, z.B. Kniebeugen, die aber noch sehr dezent, da die Beugung noch nicht richtig da ist bzw. ich ihr nicht mehr traue. Auch isoliertes Training, d.h. Beinpresse für die Vorderseite (da konnte ich mich schon gut steigern) und Beinbeuger für die Rückseite (da ist noch nach Monaten kaum was rauszuholen). Ausfallschritte hatte ich auch eine zeitlang gemacht, Dehnübungen ebenso. Aber irgendwo hakt es, bzw. ich habe das Gefühl, dass auch an der Presse langsam Schluss ist, obwohl da immer noch was fehlt im Vergleich zur gesunden Seite.

Bin etwas unfertig aus der Physio raus, sowohl was den Zustand des operierten Beines anging als auch die Nichtversorgung mit Anleitungen für Übungen und versuche nun halt so über die Runden zu kommen.

Geschrieben

Es ist eher eine Frage der Operation. Oft werden die Kreuzbänder fester ins Gelenk eingezogen, um einer Lockerung vorzubeugen, dann kann man lange trainieren, die volle Streckung hat sich damit erledigt.

Ungewöhnlich wäre eher wenn die Überstreckung nach einer VKB-Plastik problemlos möglich ist, was auch Instabilitäten im Kniegelenk zur Folge hätte.

Geschrieben

Hallo,

wäre eine Erklärung dafür, dass das mit der Überstreckung nicht mehr klappt. Und vielleicht dann doch sinnvoll, die Plastik nicht zu sehr zu dehnen, andererseits stört die Ungleichheit der Beine doch etwas.

Spricht etwas dagegen, 1 Jahr nach OP ab und an mal kurz mit langen Beinen auf dem Boden zu sitzen und zu versuchen, die Muskulatur so anzuspannen, dass sich die Ferse hebt (neben anderen Übungen, z.B. zur Kraft)?

Geschrieben

1 Jahr nach der OP solltest du auf vollem Niveau, in alle Richtungen belastbar sein!!! Also kein Problem!

Geschrieben

Was du vielleicht unbedingt noch mit trainieren solltest ist die Stabilisationen des Kniegelenkes! Das sind Übungen auf einem labilen Untergrund im einbeinstsnd

Geschrieben

Hallo,

von voll belastbar in allen Richtungen bin ich noch ziemlich entfernt, weil bei mir einfach viel verschlafen wurde, gerade das mit dem labilen Untergrund. Und das Fitnessstudio ist halt eher für Muskelaufbau eingerichtet, wobei ich inzwischen auch so Kreisel "entdeckt" habe, jetzt muss ich nur noch Übungen dafür finden. :D Muss halt viel selber machen, um das "Verschlafen" in der Nachbehandlung aufzuholen.

Aber ist schon besser geworden. Und vielleicht findet sich doch noch irgendwo ein Trampolin, das ich mal zwischendurch bisschen nutzen kann.

Ausfallschritte (mit zusätzlichem Gewicht) und seitliches Ziehen gibt seitliche Stabilität, doch was ich auch noch suche ist der "Kick" des Unberechenbaren, also z.B. so etwas wie der Posturomed. Den hatte ich paar wenige Male und ich wäre da am liebsten die ganze Stunde drauf rumgestanden!

Geschrieben

Aber dann sind das eher wenige Leute, die mit einer Plastik wieder in die Überstreckung kommen? Ich vermisse die halt doch irgendwie, ist komisch mit zwei recht ungleichen Knie, denn mit dem gesunden Bein komme ich halt doch gut in die Überstreckung rein, während das operierte Bein schon alleine optisch im vorderen Oberschenkel stark schwächelt. (Den hinteren Oberschenkel sehe ich zum Glück nicht, der schwächelt natürlich noch mehr dank fehlender Semi. :D ) Wobei ich es auch der Plastik zuliebe nicht übertreiben will, nur ein bisschen mehr an Angleichung an das gesunde Bein wäre schon nett.

Danke Euch mal für die Tipps!

  • 3 months later...
Geschrieben

Hi. Es sollte Dein Ziel sein in die Überstreckung zu kommen um der Beinlängendifferenz entgegen zu wirken. Meiner Meinung nach ist die komplette Streckung ohne Haltemoment nichts unphysiologisches. Die Belastbarkeit sollte auch nach einem Jahr gegeben sein. Bei einigen Patienten erreiche ich gute Fortschritte mithilfe einer endgradige Streckung mit AR des Unterschenkels. Ein Kräftigen der Extension ist in diesem Verhältnis aber ebenso wichtig wie die Beugung und die Funktionalität des m. popliteus.
Viel Erfolg

  • 3 years later...
Geschrieben

Hallo Angsthase, 

ist ja jetzt schon einige Zeit her bei dir. Habe ein ähnliches Problem. Bin vor 6 Monaten operiert und mir hat der Chirurg empfohlen an der Überstreckung zu arbeiten. Nur kann mir bisher keiner sagen wie. Passiv ist es möglich, also kann es ja nicht am Band liegen. Aktiv funktioniert es nicht, im Stehen und gehen sind die Beine immer ungleich. Hast du denn irgendwelche hilfreichen Übungen rausgefunden?

  • 1 year later...
Geschrieben

Ist bestimmt schon lange her mit dem bericht. Ist also anscheinend normal das die überstreckung nicht mehr da ist kann aber noch kommen leicht.

Man wird mit sowas echt alleine gelassen klar kg bekommen doch die sind auch nicht immer so geschuld. Und auch der muskelaufbau dauert bei mir kommen langsam.

Eine ältere physio olle hätte mir fast mein bein gebrochen, sollte mich nach 3 wochen auf das bein nur stellen ging natürlich nicht. Und sie sagte ja geht das nicht grader das bein und zog mich runter, weil ich keinen halt hatte.

Nur die 2 iungs hatten da Ahnung von aber trotzdem ein saft landen immer andere für einen da.

Bin jetzt in der 12 woche und muss alles auf holen was die versäumt haben noch 3 termine bei den offen leider den auser geld verschwendete habe ich da nichts von. Meine streckung ist wieder bisschen schlechter geworden und die arbeiten nicht wirklich daran, sondern zeigen andere übungen ähh. Das macht das laufen natürlich schwer da fehlt ne leichte überstreckung so das meine ferse nicht zuerst auf den boden kommt.

Wen ich locker lasse komme ich auf 0 und im stehen auch, aber sobald ich anspanne 2 bis 3 grad weniger.

Das nervt kreuzband op ist echt mühsam.

Sorry für die Rechtschreibung.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, ich bitte um einen Rat zu meiner Symptomatik und Weiterbehandlung. Sorry im Voraus für den langen Text.   Vor 1,5 Monaten wachte ich in der Nacht auf und hatte urplötzlichen Drehschwindel. In der Nacht trank ich etwas und versuchte wieder einzuschlafen. Am Morgen war der Schwindel immer noch da. Nach ca. 1 h auf den Beinen ließ der Schwindel nach und es stellte sich eher ein Benommenheitsgefühl ein. Ich vermutete Kreislauf in Zusammenhang mit meiner Periode und versuchte 4 Tage damit klar zu kommen. Als es eher schlimmer als besser wurde, habe ich einen unerwarteten Ärztemarathon begonnen. Angefangen einer HNO Ärztin. Testung mit Frenzelbrille unauffällig. Weiter zum Hausarzt. Großes Blutbild, Blutdruck, EKG. Unauffällig. Dann MRT Kopf ohne Befund. Anschließend MRT HWS ohne Befund. Innerhalb der ersten Woche nach dem Erstauftreten des Schwindels verschlimmerte sich mein Allgemeinzustand. Nachts bzw. in liegender Position kam Herzrasen dazu, Blutdruckabfälle. Bei einem Wert von 90/28 rief ich einen Notdienst. Richtete mich auf um sie demnächst zu empfangen und bemerkte, dass meine Symptome sich nach Aufrichtung etwas regulierten. Was aber konstant blieb war die Benommenheit und das Gefühl irgendwie unterversorgt zu sein. Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, Sauerstoffsättigung und Blutzucker war normal und so fuhren sie wieder. Die Symtome blieben. Am nächsten Tag kamen Übelkeit und Erbrechen hinzu. Nach einem geplagten Tag fuhr ich dann am Abend in die Notaufnahme. Um eine Verbindung zu meiner Periode auszuschließen wurde ich gynäkologisch untersucht. Ohne Befund. Im Anschluss untersuchte mich ein Internist. Er vermutete am ehesten Lagerungsschwindel. Empfahl mir eine erneute HNO Vorstellung, und Termine zum Ausschluss bei einem Neurologen und Kardiologen. Über meine Hausärztin versuchte ich all das möglichst zeitnah abzuarbeiten. Auch sie nahm erneut Blut ab um weitere Faktoren auszuschließen. 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Empfahlen mir ein erneutes MRT mit anderen Darstellungen, ambulant einen Neurologen aufzusuchen und Spülung der Gehörgänge.  Derweilen umfassten meine Symptome Schwindel, meistens am Morgen, teilweise Schwankschwindel bei Kopfdrehungen, Benommenheitsgefühl, Übelkeit, selten Erbrechen, Kribbeln in beiden Armen und Konzentrationsdefizite. Meine kardiologische Untersuchung stand mittlerweile an. Dopplersono der hirnversorgenden Gefäße und Herzschallen unauffällig. Mit Mühe bekam ich einen relativ kurzfristigen Termin bei einem Neurologen. Zuvor bekam ich allerdings noch 2 x Physiotherapie. Dieses Mal bei einer Kollegin die auch Osteopathie beherrscht. Sie bemerkte umgehend mehrere Blockaden im Bereich der HWS und unter anderem war auch mein Atlas blockiert und meine Kiefermuskulatur sehr fest. Nach 2 Sitzungen konnte sie die Blockaden lösen. Die Symptome ließen nach der ersten Behandlung deutlich nach. 2 Tage später nach der 2 Behandlung dauerte es ungefähr 2 Tage. Dann waren alle Symptome komplett weg. Eine Erstverschlimmerung stellte sich nicht ein. 4 Tage nach der 2. Therapie hatte ich "endlich" meinen Termin beim Neurologen und war praktisch symptomfrei. Sie störte an meinen Schilderungen lediglich, dass sich das Augenzittern nicht mit einer Blockade des Atlas erklären ließ und empfahl mir, sofern Symptome wiederkehren mich jederzeit zur Akutsprechstunde vorzustellen. Ich war glücklich und dachte ich hätte es geschafft. Und könnte nach 6 Wochen Krankschreibung endlich wieder arbeiten gehen und meinen normalen Alltag fortsetzen. Heute hatte ich erneut Therapie. Allerdings nicht bei der Osteopathin, sonder wieder der Therapeutin mit der Schwindelfobi. Sie lockerte lediglich ein wenig die Muskeln an Hals und Schultergürtel. Und heute Abend stelle ich fest, dass die Sehstörungen dezent wiederkehren. Meine Angst das alles von vorne beginnt ist nun sehr groß. Und meine Frage, ist es normal, dass statt einer Erstverschlimmerung die Symptome verschwinden können und dann wiederkehren? Zum zeitlichen Verständnis. Meine 2. Therapie bei der Osteopathin ist 5 Tage her. 2 Tage danach für 3 Tage symptomfrei und heute nach Tag 5 und erneuter Behandlung wieder leichte Sehstörungen. Konkret, das Gefühl das die Augen verzögert scharf stellen.  Zusatz: ich bin 34 Jahre alt, es gab keinen Sturz/ Unfall und keine außerordentlichen psychischen Belastungen.    Ich bin sehr verzweifelt und für jeden Rat oder Erfahrung dankbar! 
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    • Gast Nele
      Hallo liebe Physios,  für meine Bachelorarbeit für ich zur Zeit eine Umfrage zum Thema „Anwendung von Schmerzedukation im physiotherapeutischen Praxisalltag durch. Die Teilnahme erfolgt anonym und dauert ca. 5-10 Minuten. Die Umfrage ist über folgenden Link zu erreichen: https://www.soscisurvey.de/anwendung_von_schmerzeduaktion/  Jede vollständig durchgeführte Unfrage zählt und hilft dabei die Forschung im Bereich Schmerzedukation zu verbessern.  Vielen Dank für eure Unterstützung!  Nele

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