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Spastiken

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Geschrieben

HAllo hexe2809!
Zunächst ist es wichtig zu wissen, was für ne Spastik vorliegt(Streck-oder Beugespastik). Je nachdem, solltest du keine taktilen Reize auf die zur Spastik neigenden Muskeln geben. Bewegungsübungen sollten in die entgegengesetzte Richtung betont ablaufen. Bsp: Beugespastik -> in die Extension arbeiten.
Ist jetzt so das erste, was mir in den Sinn gekommen ist. Wenn mir nochwas einfällt, schreib ich nochmal. Hoffe, konnte dir ein wenig helfen.
LG sencha

Geschrieben

hallo Hexe2809,

was genau meinst du mit über Reflexe arbeiten?ich würde an deiner Stelle einen genauen Neuro Befund erheben, da es verschiedene Formen der Spastik gibt. Da Spastik eine Störung des ersten Motoneurons ist (also zentral), ist es wichtig langsam in die Gegenrichtung zu bewegen (Spastik nimmt mit Bewegungsgeschwindigkeit zu; Die Schwere der Spastik kannst du mit der Ashword Skala beurteilen)

Evidenzbasierte Maßnahmen zur Spastikreduktion sind (lt. unserem Neuro unterricht)

-langsames Muskeldehnen (postisometr. Relaxation, dynam./stat. dehnen)
-dehnen unter Gewichtsbelastung (Bsp. stützen)
-Reziprokes Bewegen
-Thermische reize (Eis/Wärme)
-Elektrostimulation
-Taktile/Propriozeptive Reize setzen

Geschrieben

Wichtig zu wissen bei Spastiken ist, dass du die Spastik durch Überforderung und psychischen Stress verstärken kannst. Diese Verstärkung normalisiert sich dann aber auch wieder recht schnell.

LG Sencha

  • 4 weeks later...

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Arnold
      Moin,   sagt doch mal bitte, ich habe bzw. hatte seit Wochen eine ISG-Blockade. Diagnostiziert von Orthopäden 1. Der schickte mich nach Hause und ich sollte den Bereich wärmen, Hüftbeuger dehnen, Becken kippen, möglichst in Rückenlage schlafen ...   Nun hatte ich sechs Wochen (!) täglich (!) irgendwelche Übungen gemacht, die man so auf Youtube findet. Ich glaub, es gibt keine Übung, die ich nicht gemacht habe.   Es wurde nicht besser.   Da der Orthopäde 1 im Urlaub war, war ich bei seinem Vertretungsarzt. Der "renkte" mich ein und zwei Tage später hatte ich keine Probleme mehr.   Was ist denn nun das Geheimnis von diesem Einrenken?   Wie macht man das bitte selbst?   Grundsätzlich habe ich mich je Übung in dieselben Positionen gebracht, in die mich der Orthopäde 2 "hingelegt" hat und dann ruckartig gedrückt, geschoben ... hat.    Bin für Eure Tipps und Tricks sehr dankbar.   LG
    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .
    • Gast Blume
      Beim HNO war alles unauffällig. Ich habe unten noch die weitere Entwicklung bis jetzt angefügt. Kann es auch mit den Bandscheiben zusammenhängen?

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