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Nierengurt zu stabi?

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hallo. ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen. ich habe eine patientin zur massage bekommen. sie schildert schmerzen im lws-bereich. "es ist manchmal so als würde ich da auseinander brechen". sie hat sich einen nierengurt angeschafft. diesen zieht sie von ca. höhe beckenkamm übers gesäß. sie meint, dass dieser gurt ihr sicherheit gibt. sie fühlt sich damit stabieler. sie würde ihn gern ständig tragen. am tag und in der nacht und auch dann, wenn die beschwerden weg sind. sie fragte mich nun ob dies bedenklich ist. kann dies auf längere sicht auswirkungen auf die muskulatur haben? ich bin der meinung, dass es sie vielleicht in der beckenbeweglichkeit einschrängt. wie seht ihr das?

Geschrieben

" sie schildert schmerzen im lws-bereich. "es ist manchmal so als würde ich da auseinander brechen". sie hat sich einen nierengurt angeschafft. diesen zieht sie von ca. höhe beckenkamm übers gesäß. sie meint, dass dieser gurt ihr sicherheit gibt. sie fühlt sich damit stabieler."


Schmerzen im LWS-Bereich gehören unbedingt abgeklärt. Diese können verschiedenste Ursachen haben.

" kann dies auf längere sicht auswirkungen auf die muskulatur haben? ich bin der meinung, dass es sie vielleicht in der beckenbeweglichkeit einschrängt. wie seht ihr das?"

JA, NATÜRLICH WIRD ES AUSWIRKUNGEN HABEN !!! Mit einem Gurt zu "stabilisieren" halte ich für den verkehrten Weg. Durch Gurte und andere Stützmaterialien, wird der Muskulatur die "Arbeit" abgenommen. Muskulatur verkürzt (Bildung von TP´s in Mm., Schwäche, verminderte Beweglichkeit, ... wegen Inaktivität) und in weiterer Folge geht Stabilität, Halte- u. Stützfunktion, sowie Aktivität noch mehr verloren.

Ursache des Schmerzes suchen und behandeln. Wenn deine Pat. schmerzfrei ist, braucht sie auch keinen Gurt.



Fangt endlich mal an umzudenken!!!



Sucht die Ursachen für die Symptome und behandelt danach. Jeder Schmerz hat einen Grund. Schauen welche Strukturen betroffen sind und schauen ob diese Strukturen eine Kompensation darstellen oder es die tatsächliche Ursache ist.



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Gast
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  • Beiträge

    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .
    • Gast Blume
      Beim HNO war alles unauffällig. Ich habe unten noch die weitere Entwicklung bis jetzt angefügt. Kann es auch mit den Bandscheiben zusammenhängen?
    • Gast Blume
      Danke für die Antwort! Ich war jetzt bei der Physiotherapie und sie hat zunächst erstmal alles abgetastet. BWS tatsächlich blockiert, ist jetzt schon besser. Atemnot auch besser. Sie hat gesagt, dass im Schulterbereich starke Verspannungen bestehen, vor allen Dingen aber im HWS-Bereich, insbesondere auf der rechten Seite, alleine das Abtasten war sehr schmerzhaft schon. Jetzt habe ich mal etwas im Internet geschaut und gelesen, dass die Schluckbeschwerden auch von der HWS kommen können. Zudem ist mir leicht schwindelig, ich habe Kopfschmerzen und ich sehe etwas verschwommen. Kann da auch eine Bandscheibe beteiligt sein oder ist es eher eine Gelenkfehlstellung oder Verspannung? Werde meine Therapeutin natürlich auch darauf nochmal ansprechen. Ist ein weiterer Besuch beim Orthopäden für mehr Bildgebung sinnvoll? 

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