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Leistenschmerzen


allybetty

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Geschrieben

hallo zusammen
Ich habe hier ein Fallbeispiel wo ich nicht mehr weiterkomm.
65.jährige Patientin
Hat seit 3 Monaten Leistenschmerzen links beim Aufstehen und Anlaufen sowie Austrahlung bis ins li Knie.
Hobbys: Fitnesstraining(2x wöchent.) Golfspielen, wandern

Kann es sein, das die Patientin eine Hüft- oder Knie arthrose hat? Oder was könnte es sonst noch sein? kann mir jemand helfen?
LG allybetty


Geschrieben

Hi allbetty,

ich habe mal von einem sehr guten Orthopäden gesagt bekommen, wenn der Pat. älter (65 Jahre s.o.)ist handelt es sich um ca. 99% um eine primäre Coxarthrose!

Um sicher zu gehen gibt es Provokationstest um sicher zu sein, ob es sich um eine Coxarthrose handelt bzw. man sollte z.B. wissen, welche Bewegung bei einer Coxarthrose zuerst eingeschränkt ist. Das ist in den meisten Fällen die Innenrotation der Hüfte!

Hoffe konnte dir schon mal nen Ansatzpunkt geben!

Lg Nuggel

Geschrieben

hallo,
also nach den symptomen zu beurteilen würde auch ich primär an eine coxarthrose denken. Dafür spricht der typische leistenschmerz, ausstrahlungen ins knie, und die anlaufschmerzen. primär ist es also wichtig das hüftgelenk zu untersuchen. Bewegungsqualität und quantität vorallem. Und bei einer hochgradigen arthrose merkt man das. Das heißt ist die bewegungsamplitude gut, dann kann es keine arthrose sein. Es muß also eine andere strukutr sein. Als sekundäre ursache der schmerzen könnte folgendes in frage kommen.

-m.iliacus
-m.rectus femoris
auch triggerpunkte könnten ausstrahlen. Ich schließ mich aber eher den anderen an, und würde erstmal das hüftgelenk untersuchen, da es recht viele dinge sind die dafür sprechen.
man muß aber auch bedenken, daß pat. immer mehrere sachedn haben können, und ein falsches ergebnis liefern, wie pathologien am knie und eine struktur die in der leiste probleme macht, wie adduktoren, m. iliacus.

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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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