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Zweite Widerholungsprüfung nich bestanden, was jetzt?


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Geschrieben

Hallo,

Wie der Titel sagt... Ich habe die zweite Widerholungsprüfung nicht bestanden. Das bedeutet das man in diesem Bundesland nicht mehr als Physiotherapeut zur Prüfung zugelasen werden kann.

Meine Möglichkeiten sind nun, lernen eines anderen Berufes oder den Physiotherapeut in einem anderen Bundesland machen und umziehen.
Vieleicht kennt jemand noch andere Alternativen um es mir zu ermöglichen Physiotherapeut zu werden?

Habe mich auch schon anderweitig informiert. Ich werde nun das Schreiben von der zuständigen Landesdirektion abwarten, in dem mit offiziell das Ergebnis mitgeteilt wird. Dann kann ich Einsicht in die Prüfungsunterlagen beantragen und Widerspruch einlagen. Dann soll alles nochmal aufgerollt und überprüft werden. Dann kann immernoch ein Anwalt für Prüfungsanfechtung eingeschaltet werden. Hat vieleicht hier jemand Erfahrungen?

Das Ding ist das ich in den 4 Jahren Physiotherapie durchaus fähig bin einen Patienten zu befunden und zu behandeln. Aber in der Prüfung habe ich dann dermaßen Stress und Angst das ich wahrscheinlich viele Fehler gemacht habe...

Wenn also jemand Erfahrungsberichte hat oder Ratschläge... Ich bin über jede Information dankbar.


Geschrieben

Das tut mir leid für Dich. Es ist eine schwierige Lage. Könntest Du denn das letzte Jahr wiederholen und die Prüfung nochmal ablegen? Hast Du schonmal über ein Studium nachgedacht?
Auf jeden Fall mußt du was an Deiner Prüfungsangst tun. Ich empfehle Yoga :-)

  • 3 weeks later...
Geschrieben

krass! diese regelung kenn ich gar nicht. wir hatten mal eine angehende PT, die die reguläre und die nachprüfung nicht geschafft hatte. aufgrund dessen hat sie dann bei uns die ausbildung nochmal neu begonnen - beide im selben bundesland (thüringen)

  • 3 months later...
Geschrieben

Man bekommt nach dem Nichtbestehen der Pruefung noch 2 Wiederholungspruefungen? Das wusste ich gar nicht.
Ich würde das Jahr wohl wiederholen. Umzug ist immer schwierig.

Geschrieben

selber Fall bei mir... habe die Ausbildung von 2003-06 gemacht und bin im 2ten Versuch gescheitert. Im Bescheid vom Landesprüfungsamt steht dann, "Ausbildung zum Physiotherapeuten ENDGÜLTIG nicht bestanden".
das heißt man darf im selben Bundesland diese Ausbildung nicht noch einmal machen.
Ich bin danach zur Bundeswehr gegangen (8Jahre) um den Schuldenberg abzubauen. Zusätzlich bekommt man bei einer Verpflichtungszeit von 8Jahren bei der BW eine Berufsförderung von 3Jahren... 1 Jahr während der Dienstzeit und 2Jahre danach... Diese nutze ich gerade um in Schleswig-Holstein (anderes Bundesland) die Ausbildung nochmal zu machen. der Vorteil ist das man nicht den enormen finanziellen Druck hat, weil man ja weiter von der BW bezahlt wird. Und man kann erlerntes Wissen wieder rauskramen und neu angreifen. Wenn du also wirklich PT werden willst, wäre das eine Variante neu zu starten.

Lieben Gruß und lass dich nicht unterkriegen.

  • 3 months later...
Geschrieben

Prüfungsangst hin oder her. Ich denke Jeder der im Examen als physiotherapeut steht hat Prüfungsangst. Daß man das zweite mal die Prüfung net schafft ist natürlich hammer. Aber damit man durchfällt denke Ich muss man schon einige grobe Fehler gemacht haben. Bei Kleinigkeiten fällt man normal nicht durch. Ob man in der Lage ist einen Patienten durchaus zu behandeln interessiert leider keinen, es zählt nur das Zertifikat

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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