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Geschrieben

Hallo ihr Lieben,

kann mir bitte jemand erklären, was genau die Standbeinphase ist? ich verwechsel das irgendwie ständig, obwohl wir es in der schule bestimmt schon 1 oder 2 mal angesprochen haben *schande über mein haupt*

wäre das bezogen auf das rechte bein, die zeit, die der rechte fuß in kontakt mit dem boden bleibt während der patient läuft. also angefangen mit aufsetzen, abrollen und abstoßen des rechten Fußes? oder ist es etwa die gewichtsverlagerung bzw. die verlagerung des schwerpunktes von einem bein aufs andere? hm...

bin wie jedes mal sehr dankbar über eure antwort :)

Geschrieben

Meines Wissens ist die Standbeinphase die Zeit, in der der Fuß Kontakt mit dem Boden hat.
Dies ist nochmals unterteilt in 3 Phasen
1) Aufsetzphase/Landungsphase => ab Aufsetzen des Calcaneus
2) Standphase => ab Aufsetzen des Caput Metatarsale I
3) Abstoßphase => ab lösen des Calcaneus

=> Gesamtdauer ca 62% des Schrittes

Mfg Stephan

Geschrieben

ja, so kann ich mir das auch am ehesten vorstellen. und wenn ich jetzt einen patienten habe, der nach einer Hüft-TEP rechts nach langer zeit erstmals wieder voll belasten darf hat der dann eher rechts oder links eine längere standbeiphase? eigentlich verstärkt links, oder? weil er durch seine unsicherheit (falls vorhanden) links mehr belastet!?

LG mayoona

Geschrieben

Ist individuell - aber die Tendenz liegt oft links - richtig.

Gründe dafür sind
a) Unsicherheit (hält das Scheißding - is ja nich meins - scheiß Ersatzteile ;) )

b) Schmerz - bzw die Angst, dass es schmerzhaft sein könnte

c) Abgeschwächte Muskulatur - vor allem glutaeus med+min haben einfach die Kraft nicht die kontralaterale Beckenseite abzuheben bzw. eine harmonisch ausgewogende Schwungphase zu stabilisieren.

Mfg Stephan

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Gast
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  • Beiträge

    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.
    • Gast Arnold
      Moin,   sagt doch mal bitte, ich habe bzw. hatte seit Wochen eine ISG-Blockade. Diagnostiziert von Orthopäden 1. Der schickte mich nach Hause und ich sollte den Bereich wärmen, Hüftbeuger dehnen, Becken kippen, möglichst in Rückenlage schlafen ...   Nun hatte ich sechs Wochen (!) täglich (!) irgendwelche Übungen gemacht, die man so auf Youtube findet. Ich glaub, es gibt keine Übung, die ich nicht gemacht habe.   Es wurde nicht besser.   Da der Orthopäde 1 im Urlaub war, war ich bei seinem Vertretungsarzt. Der "renkte" mich ein und zwei Tage später hatte ich keine Probleme mehr.   Was ist denn nun das Geheimnis von diesem Einrenken?   Wie macht man das bitte selbst?   Grundsätzlich habe ich mich je Übung in dieselben Positionen gebracht, in die mich der Orthopäde 2 "hingelegt" hat und dann ruckartig gedrückt, geschoben ... hat.    Bin für Eure Tipps und Tricks sehr dankbar.   LG
    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .

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