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Therapie bei Kindern ohne Deutschkenntnisse


sirius

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Geschrieben

Hallo,

hab jemand Erfahrung bei Therapie von Kindern (2-5) Jahre die nur ein paar Brocken Deutsch verstehen? Ich vermute das Kind versteht gar nicht, was es machen soll bzw warum es überhaupt die Therapie braucht. Die Mutter ist zwar dabei und versteht auch deutsch, aber bei dem Kind kommt nicht wirklich was an.

Kennt jemand einen Weg, wie man Kinder animiert mitzumachen, ohne das die Therapiestunde im Geschrei endet?

Da es sich um ein Plexus brachialis handelt und die Feinmotorik bzw. erst mal die Wahrnehmung des Armes erreicht werden soll haben wir schon beidhändiges Malen, Kugelspiel zusammen stecken und "Puppe zeigt die Übung" ausprobiert um wenigstens ein bischen zu erreichen.


Geschrieben

Hallo,
ich hatte mal ein ähnliches Problem. Hatte im Krankenhaus eine Pat., Zustand nach Knie-Arthroskopie, sie war um die 40 und konnte kein Wort Deutsch. Nun sollte ich ihr erklären wie man mit Stützen läuft (Ebene und Treppe) und ein paar Übungen für zu Hause zeigen. Naja, ich hatte dann mit den Schwestern abgemacht die Tochter anzurufen, dass diese übers Telefon dolmetscht. War ein sehr schwieriges Unterfangen, da die Pat. nur die Hälfte mitbekommen hat.
Ich würde dir empfehlen viel visuell und über passive Einstiege zu arbeiten.
Zeig erst die Übung, dann führ sie passiv am Pat. aus und lass ihn dann immer mehr selbst machen.
Wünsch dir weiterhin viel Erfolg bei der Therapie.

MfG Satomi

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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