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Schizophrenie


julchen1387

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Geschrieben

Hallo ihr alle...

ich hab in pt psychiatrie folgende aufgabe bekommen:

"sie betreuen in der physiotherapie eine gruppe von patienten, die an schizophrenie erkrankt sind. schreiben sie hierzu ein curriculum für eine stunde bewegungstherapie (1h). gehen sie dabei speziell auf folgende punkte ein:
a) Besonderheiten, die zu beachten sind
b) Ziele und kurze erläuterung der maßnahmen
c) Problematik, die durch die medikation verursacht werden können"

also: wer kennt sich auf dem fachgebiet aus oder arbeitet sogar speziell mit solchen menschen... tipps und erfahrungswerte wären schon sehr hilfreich für mich, da ich bis jetz noch kein praktikum in der fachrichtung hatte und der unterricht in dem fach sehr allgemein war...

schonmal ein riesengroßes DANKE in vorraus...
Jule :o)

  • 3 weeks later...

Geschrieben

ist denn niemand hier, der sich mit schizophrenen oder pt psychiatrie auskennt??? bzw solche menschen schon mal behandelt hat???

Geschrieben

Och, kann ich das Morgen früh beantworten?

Ich hatte mal eine Kollegin, die aufgrund einer Encephalitis eine Schizophrenie entwickelte - absolut irre, das sag ich euch! Sie meinte, sie wäre ein Hund und wollte mich beißen :-(

Als ich herausbekam, das sie PNF-Instruktorin war, hab ich sie behandeln können, denn die PNF-Befehle drangen zu ihr vor!

Da du frühestens Montag wieder arbeitest...morgen merh :-)

Mami

Geschrieben

ja klar...absolut kein problem... bin über jeden kleinen tipp wahnsinnig glücklich :o)... schönen abend noch...

übrigens: seeeehr lustige geschichte...

liebste grüße jule :o)...

Geschrieben

naja... lustig find ich die sache nicht


immerwieder faszinierend wie kompliziert unser körper funktioniert wir können noch so unendlich viel lernen

Geschrieben

Gut, nun zur Gruppentherapie. Die Patienten dort sind ja nicht ganz so akut und schon medikamentös eingestellt, aber sie sind nach wie vor in ihrer Wahrnehmung gestört!

Du kennst leider nicht jeden Patienten persönlich, sodass du nicht weiß, was für eine Form der Schizophrenie er hat - man muss abschätzen lernen, wer in welcher Phase ist.

Leider bekommen die Patienten viel beruhigende Medikamente (besonders in den Kliniken). Daraus ergibt sich für uns, das wir versuchen müssen, die Patienten zu aktivieren, die bewegen sich meistens freiwillig nicht - so die Vorstellung der Lehrer.

Unsere Lehrerin stand drauf, wenn man Musik mit ins Spiel brachte, immer beachtend, das auch Musik Gefühle bei den Pat. auslösen kann (kann also auch schonmal jemand anfangen zu heulen!)

Ich finde Schwungtuch mit Ball genial: Schwungtuch, weil alle was zusammen machen (sozialer Aspekt, alle helfen!!!) und Ball, weil es Spaß macht. Da werden die kindlichen Instinkte geweckt ;)

So, Brainstorming beendet. Nun überlegt ein wenig weiter und beantworte gerne deine Unterpunkte hier nacheinander, dann schreibe ich jeweils noch was dazu!

Mami

Geschrieben

Besonderheiten:
- gruppentherapie, um gruppendynamik zu förden (soz. integration)
- fester tagesablauf mit festen zeiten, feste räumlichkeiten
- patienten können tagtäglich komplett gegensätzliche stimmungen haben
- pat können statt einem ball auf einmal ein rosa nilpferd sehen, dass auf sie zufliegt (oder so ähnlich) --> wahnvorstellungen können während der therapie auftreten --> man sollte diese ernst nehmen und sich nich über die pat lustig machen

Ziele:
- unspezifische kondi (zB mit ´trendsportarten´ wie nordic walking, step-aerobic etc)
evtl auch theaterspiele um mimik und gestik zu fördern
- verbesserung des körpergefühls (schnelle lagerung, körpertastarbeit, abhebeprobe, haltungsschulung...)
- soziale kontakte innerhalb der gruppe knüpfen (namensspiele, partner-/teamspiele --> aber nicht unter wettkampfaspekt)
- aktive entspannung (pmr...)

prob wegen medikation:
-sedierung durch psychopharmaka (keine lust, müdigkeit bis hin zur schläfrigkeit,schnell ablenkbar)

Kommentare

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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