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Schleudertrauma+Kiefergelenk


anatomy84

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Geschrieben

Hallo, zusammen!
In der Schule haben wir einen fiktiven Patienten, der nach Schleudertrauma jetzt Kiefergelenksprobleme hat. Kann mir jemand sagen, wie das zusammenhängt, vielleicht auch mit Problemen der Stimmlage (zu lautes, hartes Sprechen und dann Verfallen ins Flüstern)?
Ich habe gelesen, dass es nach Schleudertraumen häufig zu Kiefergelenkproblemen kommt.
Als Behandlung habe ich an FBL- Übungen (Kieferklemme, Korken, etc.), Triggerpunktbehandlung unf Traktion gedacht.
Wie macht man denn Traktion am Kiefergelenk (von außen)?

Über Infos und Tipps würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schomal.
Grüße und schönes WE


Geschrieben

also erst mal zur traktion:

extraoral: pat in RL, du sitzt hinter dem kopf. du legst bilateral deine finger nahe dem angulus mandibulae und gibst durch steckung der finger die traktion.

eignet sich allerdings eher beim akuten schmerzpat., da keine große kraft aufgebracht werden kann.

ansonsten intraoral unilateral mit dem daumen auf den zähnen des unterkiefers...

Geschrieben

die Realtion zur HWS kannst du einmal über den Nucl. trigeminocervicales herstellen, da der trigeminus auch mit der oberen HWS kummuniziert.

aber schon die anatomische nähe lässt ja verbindungen vermuten. die stellung der hws hat ja auch auswirkungen auf die mandibulabeweglichkeit.

Geschrieben

Außerdem sind das Kiefergelenk und der 1.Halswirbel direkte Nachbarn :)

Mit einer Triggerpunktbehandlung, wenn du kein erfahrener Triggertherapeut bist, kannst du dich auch in die Nesseln setzten, da es eine sehr heftige Behandlung ist.

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Gast
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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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