Jump to content

Komplexe Schulterproblematik nach Unfall und OP


Holly3105

Recommended Posts

Geschrieben

 

 

Hallo zusammen😃

ich suche Rat und Erfahrungswerte zu meiner Schulterverletzung, da ich trotz langer Therapie weiterhin massive Probleme habe.

 

 

05/2024: Autounfall mit Schulterverletzung.

11/2024: OP (u. a. partielle Synovektomie, Bursektomie, knöcherne SAD, ACG-GlÀttung).

Seit Unfall: Lfd. Physiotherapie (2x wöchentlich).

07/2025: Reha, danach MTT (2x wöchentlich).

 

Diagnosen und Symptome

Ich leide unter massiven Schmerzen und BewegungseinschrÀnkungen.

Aktuelle MRT-Befunde zeigen u. a.:

AC-Gelenksarthrose mit Knochenmarksödem und Hypertrophie. Ödem in der Gelenkkapsel.

Impingement (SSP-Sehne).

FlĂŒssigkeit in der Bursa subacromialis.

Frozen Shoulder.

Verletzung des Nervus Suprascapularis (OP-Komplikation).

 

 

Angesichts der vielen Diagnosen (Arthrose, Impingement, Frozen Shoulder, Nervenschaden): Ist es im Rahmen eurer Erfahrung noch "normal", so lange (seit ĂŒber einem Jahr) derart massive Beschwerden und FunktionseinschrĂ€nkungen zu haben?

 

Mein behandelnder OrthopĂ€de sieht mich aktuell als austherapiert an; es soll nur die Physiotherapie fortgefĂŒhrt werden. Wie seht ihr das?

 

Ich erwĂ€ge als zusĂ€tzlichen Behandlungsversuch eine Eigenbluttherapie zur Reduktion der EntzĂŒndung. Hat jemand in einem Ă€hnlichen Fall damit Erfahrung gemacht?

 

Ich bin dankbar fĂŒr jeden Erfahrungsaustausch und eure EinschĂ€tzung der Gesamtproblematik.💝


Geschrieben

Guten Morgen Holly

Nein solange Schmerzen zu haben ist nicht normal. Wo genau sind denn deine Schmerzen? Wie fĂŒhlen die sich an?

Aus dem Stehgreif ist sowas natĂŒrlich sehr schwierig festzustellen was genau deine Beschwerden verursacht. Das muss man physiotherapeutisch untersuchen. Ich könnte mir aber vorstellten daß hier mehrer Schmerzursachen zusammenkommen. V.a. daß auch der N.suprascapulrais dabei eine Rolle spielt. Schulter ist sehr komplex wo man sich alles anschauen muss. Nach so langer Zeit glaub Ich nicht daß da noch eine EntzĂŒndung dahintersteckt. 

Ich wĂŒrde dich ja persönlich anschauen. Wo kommst du denn her Holly?

Geschrieben

Vielen Dank fĂŒr die Nachfrage. Hier eine prĂ€zisere Beschreibung meiner aktuellen Beschwerden:

 

Vordere Schulter / SchlĂŒsselbeinbereich: Starkes Brennen (in Ruhe und Belastung),

 

Seitliche Schultermitte: Ein heller (messerstich) Schmerz, der bis in den Ellenbogen reicht und manchmal bis zum Ringfinger und kleinen Finger ausstrahlt.

 

Hinterer Schulterbereich (obere Kante Schulterblatt): Dumpfer Schmerz, der sich von dort in die gesamte Schulter ausbreitet.

 

 

 

Weitere Empfindungen

Neurologisch: SensibilitĂ€tsstörung/Taubheit im Schulter-Nackenbereich, ab und an TaubhaitsgefĂŒhl/matschig in der Hand

Mechanisch/InstabilitĂ€t: Deutliches InstabilitĂ€tsgefĂŒhl (z. B. bei PendelĂŒbungen), als wĂŒrde der Oberarmknochen aus der Gelenkpfanne fallen. Dies wird von Knistern/knirschen begleitet und ist extrem schmerzhaft.

 

Ich komme aus Sachsen-Anhalt und du??

Geschrieben

Morgen Holly

Ja, da scheint auch ein neurologisches Problem dahinterzustecken. Man mĂŒsste sich auch NErvenenstellen der HWS und im Schulterbereich anschauen. Leider können Wir Dir auch wenn Du Die Symptome hier schön beschrieben hast nicht helfen, da man mit der Manuellen Therapie gezielt an die Ursachen der Beschwerden ran muss und es nicht durch Übungen zu lösen ist. 

Ich komme aus Bamberg. Ich hatte schon 4 Patienten aus dem physiowissenforum hier. Die Patienten haben sich hier eine Ferienwohnung oder gĂŒnstiges Hotel genommen. Ich werde allerdings am 5.Jan. an der HĂŒfte operiert wegen Arthrose und bekomm ne HĂŒfttep. Ich kann erst wieder Februar behandeln. Aber vielleicht zwischen die Feiertage?

l.g.

 

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefĂŒgt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rĂŒckgĂ€ngig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • BeitrĂ€ge

    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wĂ€re Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfĂŒllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten wĂŒrden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/
    • Gast Marilu
      Ich muss noch einmal ergĂ€nzen, dass ich ein weiteres Kopf MRT bereits hatte und dies auch unauffĂ€llig war und dass meine Sehstörungen von Anfang an begleitend prĂ€sent waren. Das geht aus meiner Schilderung nicht hervor. Morgen habe ich meinen 1. Termin bei einem OrthopĂ€den und nĂ€chste Woche einen 24h Blutdruck. Am Freitag wieder Physiotherapie. Leider nicht bei der Osteopathin. Das versuche ich aktuell noch umzuĂ€ndern. Leider ist ihr Terminplan sehr voll.    Ich habe Sorge, dass meine die Muskulatur die ungĂŒnstigen Positionen wieder herstellt und alles von vorne beginnt. 
    • Gast Marilu
      Hallo, ich bitte um einen Rat zu meiner Symptomatik und Weiterbehandlung. Sorry im Voraus fĂŒr den langen Text.   Vor 1,5 Monaten wachte ich in der Nacht auf und hatte urplötzlichen Drehschwindel. In der Nacht trank ich etwas und versuchte wieder einzuschlafen. Am Morgen war der Schwindel immer noch da. Nach ca. 1 h auf den Beinen ließ der Schwindel nach und es stellte sich eher ein BenommenheitsgefĂŒhl ein. Ich vermutete Kreislauf in Zusammenhang mit meiner Periode und versuchte 4 Tage damit klar zu kommen. Als es eher schlimmer als besser wurde, habe ich einen unerwarteten Ärztemarathon begonnen. Angefangen einer HNO Ärztin. Testung mit Frenzelbrille unauffĂ€llig. Weiter zum Hausarzt. Großes Blutbild, Blutdruck, EKG. UnauffĂ€llig. Dann MRT Kopf ohne Befund. Anschließend MRT HWS ohne Befund. Innerhalb der ersten Woche nach dem Erstauftreten des Schwindels verschlimmerte sich mein Allgemeinzustand. Nachts bzw. in liegender Position kam Herzrasen dazu, BlutdruckabfĂ€lle. Bei einem Wert von 90/28 rief ich einen Notdienst. Richtete mich auf um sie demnĂ€chst zu empfangen und bemerkte, dass meine Symptome sich nach Aufrichtung etwas regulierten. Was aber konstant blieb war die Benommenheit und das GefĂŒhl irgendwie unterversorgt zu sein. Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, SauerstoffsĂ€ttigung und Blutzucker war normal und so fuhren sie wieder. Die Symtome blieben. Am nĂ€chsten Tag kamen Übelkeit und Erbrechen hinzu. Nach einem geplagten Tag fuhr ich dann am Abend in die Notaufnahme. Um eine Verbindung zu meiner Periode auszuschließen wurde ich gynĂ€kologisch untersucht. Ohne Befund. Im Anschluss untersuchte mich ein Internist. Er vermutete am ehesten Lagerungsschwindel. Empfahl mir eine erneute HNO Vorstellung, und Termine zum Ausschluss bei einem Neurologen und Kardiologen. Über meine HausĂ€rztin versuchte ich all das möglichst zeitnah abzuarbeiten. Auch sie nahm erneut Blut ab um weitere Faktoren auszuschließen. Lediglich mein Ferritinwert war an der Mangelgrenze. 3 unterschiedliche Ärzte meinten aber das der Wert die Symptome nicht erklĂ€rt. ZusĂ€tzlich wurde ich 2 x augenĂ€rztlich untersucht. Augendruck, Sehnerv, Blickfeld ohne Befund. Parallel habe ich Physiotherapie begonnen und mir eine Therapeutin gesucht die eine zusĂ€tzliche Fobi zum Thema Schwindel hat. Sie hat Lagerungstests gemacht, welche keine AuffĂ€lligkeiten bezĂŒglich der Gleichgewichtsorgane aufzeigten. Ein okulomotirischer Test war allerdings auffĂ€llig. Laut ihrem Befund Verdacht auf Kleinhirn. Mit dieser Aussage bin ich erstmal ins Wochenende gestartet, hatte aber keine Ruhe. Also erneut Notaufnahme. Dort wurde ich erstmals klinisch neurologisch untersucht. Keine AuffĂ€lligkeiten, außer dem Augenzittern, welches auch die Therapeutin zuvor in ihrer Testung feststellte. Die Neurologen vermuteten keine zentrale Ursache. Empfahlen mir ein erneutes MRT mit anderen Darstellungen, ambulant einen Neurologen aufzusuchen und SpĂŒlung der GehörgĂ€nge.  Derweilen umfassten meine Symptome Schwindel, meistens am Morgen, teilweise Schwankschwindel bei Kopfdrehungen, BenommenheitsgefĂŒhl, Übelkeit, selten Erbrechen, Kribbeln in beiden Armen und Konzentrationsdefizite. Meine kardiologische Untersuchung stand mittlerweile an. Dopplersono der hirnversorgenden GefĂ€ĂŸe und Herzschallen unauffĂ€llig. Mit MĂŒhe bekam ich einen relativ kurzfristigen Termin bei einem Neurologen. Zuvor bekam ich allerdings noch 2 x Physiotherapie. Dieses Mal bei einer Kollegin die auch Osteopathie beherrscht. Sie bemerkte umgehend mehrere Blockaden im Bereich der HWS und unter anderem war auch mein Atlas blockiert und meine Kiefermuskulatur sehr fest. Nach 2 Sitzungen konnte sie die Blockaden lösen. Die Symptome ließen nach der ersten Behandlung deutlich nach. 2 Tage spĂ€ter nach der 2 Behandlung dauerte es ungefĂ€hr 2 Tage. Dann waren alle Symptome komplett weg. Eine Erstverschlimmerung stellte sich nicht ein. 4 Tage nach der 2. Therapie hatte ich "endlich" meinen Termin beim Neurologen und war praktisch symptomfrei. Sie störte an meinen Schilderungen lediglich, dass sich das Augenzittern nicht mit einer Blockade des Atlas erklĂ€ren ließ und empfahl mir, sofern Symptome wiederkehren mich jederzeit zur Akutsprechstunde vorzustellen. Ich war glĂŒcklich und dachte ich hĂ€tte es geschafft. Und könnte nach 6 Wochen Krankschreibung endlich wieder arbeiten gehen und meinen normalen Alltag fortsetzen. Heute hatte ich erneut Therapie. Allerdings nicht bei der Osteopathin, sonder wieder der Therapeutin mit der Schwindelfobi. Sie lockerte lediglich ein wenig die Muskeln an Hals und SchultergĂŒrtel. Und heute Abend stelle ich fest, dass die Sehstörungen dezent wiederkehren. Meine Angst das alles von vorne beginnt ist nun sehr groß. Und meine Frage, ist es normal, dass statt einer Erstverschlimmerung die Symptome verschwinden können und dann wiederkehren? Zum zeitlichen VerstĂ€ndnis. Meine 2. Therapie bei der Osteopathin ist 5 Tage her. 2 Tage danach fĂŒr 3 Tage symptomfrei und heute nach Tag 5 und erneuter Behandlung wieder leichte Sehstörungen. Konkret, das GefĂŒhl das die Augen verzögert scharf stellen.  Zusatz: ich bin 34 Jahre alt, es gab keinen Sturz/ Unfall und keine außerordentlichen psychischen Belastungen.    Ich bin sehr verzweifelt und fĂŒr jeden Rat oder Erfahrung dankbar! 

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestÀtigen.
Forenregeln | DatenschutzerklÀrung