Jump to content

Blockade Brustwirbelsäule / Rippe?

Dieses Thema bewerten


Recommended Posts

Geschrieben

Hallo,

 

seit ungefähr zwei Wochen bekomm ich Beschwerden wenn ich mich mit dem Rücken anlehne beim Sitzen. Es tut zwischen den Schulterblättern extrem weh, rechts an den Rippen und im LWS-Bereich über dem Gesäß fühlt sich das auch so gequetscht an. Wenn ich dann mit dem Oberkörper vorkomme, ist das auch ein komisches Gefühl, als wenn Wärme in den Kopf aufsteigt und irgendwie so leicht benommen. Das geht nach paar Sekunden wieder weg. Wenn ich aufrecht sitze ohne Lehne am Rücken hab ich keine Beschwerden.
Nachts ist es noch extremer. Ich schlafe auf dem Rücken und wenn ich dann wach werde und meinen Oberkörper aufrichten möchte, bekomm ich teilweise Hitzewallungen und Herzrasen. Muss das ganz langsam machen. Ich hab zuerst gedacht, dass das Kreislaufprobleme sind, aber mein Blutdruck ist komplett normal und verändert sich auch nicht bei dem Positionswechsel.
Hatte das schon mal jemand? Kann das von der BWS kommen? 
Und wenn ich morgens aufstehe, ist mein gesamter oberer Rücken auch hart wie ein Brett.
Die eine Schmerzstelle rechts zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule ist auch dauerhaft da und tut ordentlich weh.

In Behandlung bin ich aktuell schon wegen meiner HWS, die Schwindel verursacht hat. Das wird so langsam besser.

Geschrieben

Hallo Fra,

ist denn irgendwas vor zwei Wochen passiert?
Hat sich das langsam aufgebaut oder kam das mit einem Mal?
Wenn du aktuell eh in Behandlung bist, sprich doch mit deinem behandelnden Therapeuten - da kann man ja mal ein paar Tests machen.
Je nachdem was an der HWS ist, kann es auch sein, dass die BWS auch was hat - wenn jetzt nur isoliert die HWS behandelt wird, wird die vielleicht besser aber das Problem in der BWS macht sich jetzt umso mehr bemerkbar.
In der BWS liegt das Vegetative Nervensystem - was bei Problemen für diese Symptome stehen kann.
Hast du denn manchmal das Gefühl als würde dir ein Wassertropfen die Wirbelsäule runterlaufen? Oder kribbelt es irgendwo? Wenn du tief ein und aus atmest, passiert dabei etwas?

LG
 

Geschrieben

Ich glaube es hat sich langsam aufgebaut. Mir tut auf jeden Fall eine Stelle in der Rippe weh (das merk ich auch wenn ich einatme) und das zieht bis in den Schultergürtel, alles auf der rechten Seite.

Und mein oberer Rücken fühlt sich dicht an, vor allem wenn ich morgens dann aufwache. Das ist schlimmer geworden, es gibt aber keinen Auslöser. 

Ja, ich frag sonst mal nach ob mein Therapeut sich das anschauen kann.

Diese Symptome wie Wärmegefühl im Kopf gehen los, sobald ich morgens den Kopf hebe. Ich kann dann auch nicht direkt aufstehen, bekomme sofort Herzrasen und Hitzewallungen. Meinen Blutdruck habe ich allerdings morgens direkt beim wach werden/ aufstehen gemessen und der ist immer im unteren Normalbereich.

Also das alles tritt immer auf sobald ich von einer liegenden Position hochkomme. Ich wache meist so 1-2 auf in der Nacht und es ist jedes Mal so. Manchmal sind auch meine Ohren noch zusätzlich warm.

Sowas wie Wassertropfen und Kribbeln hab ich nicht.

Geschrieben

So, klinke mich jetzt ganz kurz mal ein. So von der ersten hypothese her Fra tippe Ich auf eine vegetative Symptomatik. Das Herzrasen ist zudem typisch für eine Kompression des N.phrenicus der durch Engstellen am Hals komprimiert wird. Auch Blockaden der Rippengelenke können das Vegetative Nervensystem irritieren. Hier sollte unbedingt die HWS mit ihren umliegenden Strukturen ins Visier genommen werden, V.a. auch die 1.Rippe, Bereiche unter dem Schlüsselbein und die seitliche Halsmuskulatur (.v.a. m.scaleni) Das Engpassphenomen nennt sich TOS. Trotzdem sollte das nochmal von einem Facharzt untersucht werden

Geschrieben

Vielen Dank für die Rückmeldung. Wegen der HWS bekomme ich manuelle Therapie, die jetzt auch zum Glück hilft. Hatte vorher woanders KG und da Übungen bekommen, die aber nicht geholfen haben.

Durch die Übungen hab ich auch erstmal einen Schmerz im Schultergürtel bekommen, der aber zwischendurch mal besser wurde, jetzt aber wesentlich schlimmer und auch die Rippen rechts tun weh (vielleicht ist der Ursprungsschmerz sogar in der Rippe und strahlt in den Schultergürtel aus, aber das weiß ich nicht genau).Und was ich auch hab, ist dass wenn ich tief einatme und dann tief ausatme, es rechts vorne dann so ploppt. So unter dem Brustkorb. Das kann man mit der Atmung auch provozieren bzw. sonst hab ich das nicht.

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • Hallo Ich hatte vor 3 1/2 Wochen eine Knie-Arthroskopie, bei der eine Meniskektomie und  ein Knorpeldebridement vorgenommen wurde. Ich hatte einen Knorpelschaden posterolateral nach ICRS Grad 2-3, ca. 3 x 3 mm und am lateraler Meniskus einen Horizontalriss im Hinterhornbereich sowie im Bereich der Pars intermedia (Längsriss mit disloziertem Meniskusanteil). Es verblieben 50-60 % an Meniskusgewebe. Zudem wurde ein Knorpeldébridement im Bereich des retropatellaren Knorpels sowie im Bereich der posterolateralen Tibia vorbenommen, wobei lose anhaftende Knorpelschuppen entfernt werden. Zum Schluss wurde Endoret in den Knorpel gespritzt. Ich benötige seit etwa 11 Tagen keine Krücken mehr, aber kann noch nicht flüssig gehen. Es ist eher ein Humpeln und schnell komme ich auch nicht vorwärts. Ich habe seit etwa 3 Tagen nach OP ca. 2 mal pro Woche für 30 Minuten Physiotherapie. Zuerst war der Scherpunkt bei abschwellenden Massagen (wobei pro Sitzung ca. 15 Minuten Massage/Lympdrainage am Knie gemacht wurde), seit ca. 2 Wochen sind auch Übungen und Gangschulung hinzugekommen. Aber eben, ich kann noch nicht gehen ohne zu humpeln. Nun meine Fragen: Ist dieser Verlauf noch im Rahmen des "Normalen"? Wie lange kann eine solche Schwellung anhalten. Und ab wann sollte ich weitere Abklärungen veranlassen? Danke und LG
    • Gast PATRYK PILA
      Im MRT der Brustwirbelsäule wurden leichte arthrotische Veränderungen festgestellt, vor allem an den kleinen Wirbelgelenken sowie an den Rippen-Wirbel-Gelenken. Es gibt keine Entzündung, keine Nervenkompression und keine gefährlichen Befunde. Insgesamt handelt es sich um milde, alters- bzw. belastungsbedingte Veränderungen.   Trotzdem habe ich immer wieder Brustschmerzen, ein Engegefühl im Brustkorb, teilweise Herzrasen und Schwindel. Die Schmerzen können sich wie herzbedingt anfühlen, verändern sich aber oft bei Bewegung, Atmung oder Stress. Laut Ärzten könnten die Symptome durch ein BWS-Syndrom entstehen, also durch die Kombination aus Gelenkveränderungen, Muskelverspannungen, eingeschränkter Rippenbeweglichkeit und einer Reaktion des Nervensystems.   Hat jemand ähnliche Beschwerden gehabt und Tipps, was geholfen hat (z. B. Physiotherapie, Übungen, Alltagserfahrungen)? Ich freue mich über jeden Hinweis. Vielen Dank!
    • Grüß Dich, vielen Dank für die Nachricht. Ich dachte, dass ich schon geantwortet habe vor einigen Stunden. Jetzt sehe ich jedoch meine Antwort nicht mehr. Vielleicht erscheint sie noch oder ich habe einen Fehler gemacht.    Es ist so, dass ich gestern nochmal bei dem Arzt, bei dem ich auch schon vor circa anderthalb bis zwei Wochen gewesen bin, war. Der Arzt hatte damals eine Beckenverwringung festgestellt und die Beckenverwringung wieder korrigiert. Eine Woche danach habe ich mit ihm telefoniert, weil wir es so ausgemacht haben. Ich hatte leider keine Besserung. Daraufhin sollte ich gestern wieder zu ihm kommen.   Gestern stellte er dann als Hauptursache für die Schmerzen und dass die Muskeln und Sehnen sowie die Schambeinentzündung noch nicht besser geworden sind, eine Beckenringinstabilität fest. Er tastete mein Bein ab und bestätigte eine Insertionstendinopathie am Adduktor Longus&co. Auch Stoßwelle haben wir versucht und es tat am Ansatz höllisch weh. Er empfahl keine weitere Sitzung, da die Reizung zu groß sei.   Er meinte, dass ich einen Beckengurt tragen soll, den habe ich mir gestern abgeholt. Die Schmerzen werden wohl über die nächsten Tage und Wochen deutlich besser durch das Tragen des Beckengurts, weil dann die Adduktoren und Sehnen nicht mehr so stark arbeiten müssen. Natürlich, weil ich schon so viele Erfahrungen gemacht habe bzw. schon so lange Schmerzen habe, frage ich mich, inwieweit jetzt wirklich dieser Beckengurt allein für eine Besserung sorgen wird, nachdem ich sechs Monate keinerlei Besserung, sondern eher eine Verschlechterung gespürt habe. Ich habe ihn noch darauf angesprochen, dass ich doch gerne Physiotherapie haben wollen würde, weil ich gelesen habe, dass Sehnen und Muskeln einen Reiz brauchen, um wieder widerstandsfähig zu werden. Ich hatte vorher schon einen Physiotherapeuten angeschrieben, der mir empfohlen hatte, manuelle Therapie, Krankengymnastik und Krankengymnastik am Gerät verordnen zu lassen. Ich habe dies von meinem Arzt gestern jeweils 12 Mal verordnet bekommen. Damit habe ich also Rezepte für 36 Einheiten. Nun bin ich gespannt, ob das etwas bringt in Kombination mit dem Beckengurt. Du sagtest ja auch, dass es etwas Nervliches sein kann und auch am ISG etwas sein kann, etc. Ich war letzte Woche auf Selbstzahlerbasis bei einem Physiotherapeuten, der auch Chiropraktiker ist, und dieser rengte bzw. knackte meine Wirbelsäule inklusive dem ISG. Nun weiß ich natürlich nicht, ob das schon ausreichen würde oder wie ich jetzt die Diagnose hinsichtlich einer möglichen nervlichen Ursache in der Lendenwirbelsäule etc. herausfinde. Soll ich jetzt nochmal zu einem Arzt gehen oder kann mein Physiotherapeut, bei dem ich dann die 36 Einheiten haben werde, das unter Umständen „vordiagnostizieren“ oder eine Wahrscheinlichkeit dafür abgeben? Oder, und das überlege ich jetzt, sollte ich wirklich ein MRT zur Sicherheit der Lendenwirbelsäule machen? ob Triggerpunkte verantwortlich sind…hm. Also ich spüre ja einen klaren Schmerz an der Sehne und weiß, dass ich dieses Ödem am Schambein habe. Also daher müssen bestimmt hauptsächlich die Schmerzen herkommen. nervig ist eben dieses unangenehme verspannte Gefühl am Bein hinten vom Po aus bzw. vom Sitzbein aus. Auch die Muskel haben dort enorm abgebaut. Gleichzeitig fühlt es sich wie Pudding an und ich kann keine Belastung drauf bringen, weil es sich relativ kraftlos anfühlt.    Ich weiß nicht, ob man das alles mit Physio und dem Beckengurt wieder hinbekommt? Gerade durch die Schmerzen und dieses Pudding-Gefühl habe ich Angst, dass ich gar keine Physio machen kann oder dieses das Ganze verschlimmert. Gleichzeitig merke ich ja, dass bisherige Schonung (ohne Physio) bisher nichts gebracht hat.   es ist alles sehr komisch und macht einen auch nervlich fertig.   ich habe Angst, dass meine Muskeln/Sehnen bei wieder schmerzfrei und belastbar werden - also dass etwas irreversibles passiert ist oder passieren kann. gibt es so etwas oder wie würdest du das einschätzen? Gerade für den Fall, dass es noch weitere Monate so geht - wieso auch immer…   danke!!

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung