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Physiotherapie duales Studium oder Ausbildung ?


Gast Viktoria

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Geschrieben

Hallo ich möchte Physiotherapeut werden. Ich habe jedoch 2 Möglichkeiten und kann mich leider nicht entscheiden was ich machen soll.

Ich hatte mich anfangs für ein duales Studium als Physiotherapeut entschieden. Später habe ich aber herausgefunden, dass man während des Studiums bei dem Praktikum nichts verdient. Andererseits ist eine Ausbildung bezahlt aber bekommt man kein Bachelor. 

 

Bringt ein Bachelor später wichtige Vorteile im Bezug auf das Gehalt, im Vergleich zu einer normalen Ausbildung? Was empfehlen Sie? Wäre ein duales Studium sinnvoll? 

 

Vielen Dank.

Geschrieben

Hallo Viktoria,

wir freuen uns immer wieder wenn sich jemand für diesen, für mich "Traumberuf", interessiert und erlernen möchte.
Aber zu deiner Frage:
Natürlich brauchst du für allgemeine physiotherapeutische Arbeit am Patienten keinen Bachelor und keinen Master.

Wichtiger wäre hierfür Zertifikats-Zusatzausbildungen wie "Manuelle Lymphdrainage", "Manuelle Therapie" und/oder die neurologischen Qualifizierungen z.B. das Bobath-Konzept.

Man könnte sicher auch mehr verlangen, wenn man den Beruf studiert hat, das wird aber die wenigsten Arbeitgeber interessieren. Denn die Kostenträger bezahlen immer nur den vereinbarten Satz für die Therapien, denen ist egal ob eine Studierte oder eine "Normal" ausgebildete Therapeutin behandelt hat!

Allerdings werden Stimmen immer lauter, dass die Heilmittelberufe (Physio-, Ergo- und Logotherapeuten) akademisiert werden sollen. Ich denke man will damit erreichen, dass die Therapeuten eigenverantwortlich arbeiten können und zum Beispiel die Behandlungen ohne ärztliche Verordnung ausführen dürfen. Dadurch sollen auch die Ärzte entlastet werden.

Ich denke, wenn du das duale Studium durchziehst, wirst du für die Zukunft auf der sicheren Seite sein!

 

 

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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