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Peroneussehne entzündet / Split

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Gast Gast Martina
Geschrieben

Hallo, 

 

ich habe (mittels MRT diagnostiziert) eine Entzündung der Peroneussehne mit einem ca. 3cm langen Split. Außerdem Achillodynie ohne strukturelle Veränderung der Sehne.

 

Nach 2 Monaten Schonung und 3x Eigenblutbehandlung keine Besserung in Sicht. Bin bisschen geradelt (max 30km eben, das gefühlt grade so okay), gestern MTB mir rd 200hm - während der Fahrt keine Schmerzen, am Tag danach das Gefühl, dass es zu viel war. Arzt hatte Fahrradfahren eigentlich erlaubt.

 

Frage: Besteht überhaupt Aussicht auf Schmerzfreiheit ohne OP? Was haltet ihr/Sie von der Eigenblutbehandlung? Und welche Belastung ist bei einer solchen Verletzung okay? Achilles spüre ich nicht. Peroneus ist mir immer noch ein Rätsel. (bin 59, w, Sport: MTB, Wandern, KEIN Joggen).

 

Danke!

Geschrieben

Hast du Physiotherapie verschrieben bekommen?
Eigenblutbehandlung habe ich wenig Erfahrung aber warum nicht? War sicher ein teurer Spaß?
Sehe kein Problem dahinter es manualtherapeutisch zu behandeln.
Man kann mit einer Friktion der Sehne beginnen - klingt für mich aber etwas wie Muskelkette, sodass ich mir die Hüfte und die Lendenwirbelsäule genauer angucken würde.
 

Gast Gast Martina
Geschrieben

Danke für die Antwort, ich hatte tatsächlich Probleme mit dem Rücken (2 Jahre Homeoffice, seufz) , das ist dank einer tollen Physiotherapeutin zu weiten Teilen behoben. Außerdem habe ich einen hohen Spann und ein 1cm kürzeres Bein. Habe jetzt eine weitere (diesmal selbst zu zahlende) auf Füße spezialisierte Physiotherapeutin, die mir tatsächlich eine Übung für die Hüfte gezeigt hat und Selbstmasage für die Wade. Da ich NICHT reich bin, muss ich diese Behandlungen und auch die Eigenblutbehandlungen allerdings wohl "dosieren" ;)

 

Kernfrage ist: geht das nochmal weg ohne OP oder gebe ich lediglich viel Geld aus und es muss ohnehin operiert werden? Der Split bleibt mir ja, habe Angst, der der immer größer wird.

 

Außerdem: wie viel Sport - und was - ist in der Heilungsphase okay? Arzt sagt: Ich darf. Fuß sagte zumindest bei den Höhenmetern: eher nicht....

 

Friktionsmassage kann ich selbst natürlich nicht durchführen, ich werde "meine" Physiotherapeutin darauf ansprechen, vielen Dank.

Geschrieben

OP wäre für mich immer die letztmögliche Alternative.
Je nachdem wie lang der Splint ist sollte operiert werden - je nachdem ob die Beschwerden mehr werden oder nicht.
Wenn du das Geld nicht hast und Eigenblut nichts gebracht hat, weg damit.
Physio verschreiben lassen und mit dem Therapeuten sprechen.
Elektrotherapie würde ich da versuchen oder Ultraschall - den Splint belasten sodass er nicht schlimm wehtut.
Stabilisieren was geht, Blut reinbringen in Form von Wärme und GEDULDIG sein.
Was dir auf garkeinen Fall passieren sollte ist ein umknicken des Fußes.
Daher wenn du wanderst mit ordentlichen Schuhen über den Sprunggelenken.
Friktionsmassage kannst du auch selbst durchführen - lass dir von deiner Therpaeutin ruhig zeigen wie das geht.

Gast Gast Martina
Geschrieben

Danke! Wenn du schreibst, dass Wärme gut ist (es wird ja oft Eis empfohlen, was den Heilungsorozess aber wohl eher ausbremst),  ist Sauna somit gut? Habe kurzfristig nach der Sauna ein gutes Gefühl, abends dann manchmal den Verdacht, dass die Entzündung angeheizt wurde (ist das gut oder schlecht???)

 

Die Länge des Splits ist lt MRT übrigens ca. 3cm. 

Geschrieben

Wenn dir Wärme gut tut, dann wärme! :)
Jetzt ist die Frage ob das von der Wärme kommt oder von allgemeiner anderer Belastung.
Solange es in dem Moment nicht schlimmer wird, wäre ich entspannt.
Die Entzündung möchte ich durch die Friktion ja ebenfalls anheizen -- damit der Stoffwechsel in der Sehne angeregt wird.


Mit Splits habe ich nicht soviel Erfahrung, habe ich selten.
Würde aber auch sagen, dass dafür Wärme gut tut - wird alles besser durchblutet.
Sauna kann man machen, oder direkt Wärme in Form eines Kirschkernkissens/Wärmflasche/ Badewanne lokal geben.

Gast Gast Martina
Geschrieben

Danke, Jan. Ich werde mit einigem zeitlichen Abstand berichten. Aber Sehnengeschichten, ich weiß das leider, dauern....

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Gast
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    • ...ich kann mir gut vorstellen, dass durch eine missglückte Manipulation Auslöser für neue Beschwerden sein können. Das ist mir auch schon passiert (an einem Patienten) ich konnte das aber wieder rückgängig machen, der Patient hatte mir ehrlicherweise von einer Verschlechterung seiner Beschwerden nach der Behandlung erzählt und konnten es wieder richten. Ich kann mir vorstellen, dass du keinem mehr traust, der an dir zerren will aber genau das solltest du vielleicht noch einmal zulassen. Es gibt auch sanfte Methoden, die Fehlstellungen der Gelenke richten können z.B. die Osteopathie oder die Chirogymnastik!
    • ...ich könnte mir vorstellen, dass es gar keine Blockaden oder Muskelverkürzungen die Ursache für deine Probleme sind, sondern eher eine Instabilität der Bänder. Das ISG wird überwiegend von Bändern gehalten, sind diese instabil (elongiert), durch Überlastungen oder genetisch bedingter Bindegewebsschwäche, wären Dehnungen und Manipulationen eher kontraproduktiv. Um meine Theorie zu überprüfen, müsstest du das durch Physiotherapeuten testen lassen.
    • Hallo, ich habe nun seit 2,5 Monaten Schmerzen im Bereich Lws/Gesäß. Es begann mit Schmerzen an den letzten beiden Rippen. Nun ist es seit 2 Wochen exakt punktuell am ISG. Ich wurde nun schon 4x justiert, jedoch ohne Besserung. Ich bin kraftsportlerin aber an Sport ist nicht zu denken. Ich schaffe es nicht mal ohne Schmerzen einen Zettel vom Boden aufzugeben, dann zieht es extrem I'm LWS Bereich. Ich hatte den Quadratus lumborum im Verdacht aber dehnen und Faszien ball bringen sogar Verschlechterung. Organisch ist alles ausgeschlossen. LWS wurde geröntgt auch ohne Befund. Schmerzmittel verändern nichts. Hat jemand eine Idee? 

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