Jump to content

Angespannter Bauch

Dieses Thema bewerten


Recommended Posts

Geschrieben

Hallo,

ich leide unter langjähriger angespannten Bauchdecke. Der Druck im Bauch ist ständig da und verursacht, dass die Beckenbodenmuskulatur vernachlässigt. Außerdem ist die Atmung schlecht, da ich von dem angespannten Bauch „gebremst“ werde. Ich bin verzweifelt, da mir bis jetzt nichts geholfen hat es zu lösen. Hat jemand Tipps? 

Geschrieben

guten Morgen Caro! Hattest du einmal eine Bauchop oder ein Trauma? Schlag in die Rippen ect.?

Auch würde Ich natürlich bei Bauchbeschwerden immer auch eine Darmspiegelung machen lassen oder zum Facharzt nicht daß da was internistisches dahinter steckt.

 

Ich könnte mir aber vorstellen daß dir eine Behandlung des Zwerchfells und zusätzlich noch eine manuelle Behandlung der Bauchorgane eine Linderung verschafft. Hier würde Ich vielleicht einen Osteopathen aufsuchen wegen der organischen Behandlung. Auch daß du Beschwerden mit der Atmung hast könnte Ich mir das Zwerchfell als Schlüsselrolle für deine Beschwerden vorstellen. Der angespannte Bauch scheint nur ein Symptom zu sein. Auch sollte sich die WS angeschaut werden da die Organe natürlich auch von der WS versorgt werden. Ich hatte letztens erst einen Patienten mit einem ständigen Magendruck und Blockaden in der unteren BWS

Geschrieben

Hallo bbgphysio,

 

vielen Dank für deine Nachricht. Ich hatte keine OP und keinen Schlag in die Rippen. Bei verschiedenen Ärzte war ich schon und sie konnten nichts finden. Der Bauch ist ständig angespannt. Könnte es daran liegen, dass ich den Bauch zu oft angespannt habe?

Der Bauch fühlt sich so an als wäre er ein Brett. Er lässt sich nicht lockern.

Geschrieben

Wer wäre der richtige Ansprechpartner dafür, wenn ich  meinen Bauch nicht unter Kontrolle habe? Also wenn ich lernen möchte den Bauch auf natürliche Weise zu ent- und anzuspannen? Osteopathen oder Psychotherapeuten...?

Geschrieben

Du meinst Physiotherapeuten😉

Also Ich würde da alles Probieren Caro. Lass dir doch ein Rezept für Physio verschreiben. Am besten mit einer Manuellen Therapie. Denn dann kann man sich sicher sein daß der/ die Therapeut(in) Erfahrung hat. Und falls das nicht hilft gehst du nochmal zum Osteopathen oder machst es parallel. 

Geschrieben

Physiotherapie hatte ich auch, aber es hat sich nichts geändert. Das Schlimme ist einfach nur, dass sich die Organe nach unten verlagern aufgrund des angespannten Bauchs. 

Geschrieben

Du kannst z.b mal versuch im Sitz einen Buckel zu machen und dann mit den Fingerkuppen unter die Rippen zu gelangen von vorne und seitlich. Beim Einatmen geht es einfacher. Atme ein und greife mit den Fingerbeeren unter die unteren Rippen beidseits. Beim Ausatmen ziehst du die Rippen dann seitlich vorsichtig nach ausen. Beim Einatmen wieder locker und druntergreifen und beim Ausatmen erneut auseinander ziehen. Mache das mal jeden Tag 10X hintereinander und dann kannst du kucken wie sich das auswirkt bei deinen Beschwerden.

 

Schau dir dazu am besten mal Videos an auf Youtube. Begriff "Zwerchfell mobilisieren, Zwerchfell Dehnen"

Geschrieben

Das ist nett, vielen Dank! Ich werde es machen. Wann ungefähr sollte ich eine Änderung bemerken?

Geschrieben

Also normalerweise wenn das Zwerchfell an der Problematik mit beteiligt ist dann würdest du normalerweise nach 3-4 Behandlungen eine Verbesserung verspüren. Patienten berichten dann auch schone eine Erleichterung nach der ersten Behandlung. Das ist klar, denn wenn man die Ursache gefunden hat oder 1 Mosaikstein dann würde eine Last weniger sein. Zwischen der Behandlung sollte man aber immer 1-2 Tage pause machen. D.h. mach das mal 1-2 Wochen lang Caro. Voraussetzun daß man die Technik natürlich exakt durchführt. Also richtig um die unteren Rippen greifen, du bist mit deinen Fingerbeeren quasi schon hinter der Rippe und kannst sie beim Ausatmen auseinander ziehen. Das ganze 10 -12mal und 2x hintereinander würde Ich machen

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung