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Keine typischen Kraftübungen nach Knie-OP mehr? :'(


Gast Hannes

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Geschrieben

Servus,

 

bei mir steht eigentlich eine Knie-OP wegen eines retropatellarem Knorpelschadens Grad 3 an, der mit Mikrofrakturierung und AMIC behoben werden soll.

 

Jetzt habe ich aber mehrfach gehört, dass man selbst nach mind. 12 Monaten post-OP die Finger von solchen Übungen wie Kniebeugen, Ausfallschritte und Bulgarian Split Squats über 50 Grad sein lassen sollte, weil lt. Studie

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19276845/

alles über 50 Grad nicht so gut wäre.

 

Und man sollte auch nicht mehr unbedingt im Kraftbereich unter 6 Wiederholungen trainieren.

 

Auch sollte man explosive, plyometrische (Sprung-)Übungen und sog. Stop-and-Go-Sportarten, wie Tennis, Fußball sein lassen.

 

Wie kann man dann aber bitte die Beine, die Knie bzgl. Kraft und Stabilität trainieren?

 

Danke.

 

MfG


Geschrieben

Hi Hannes,

nun diese Studie wurde mit 18 Leuten gemacht, war jetzt nicht sonderlich aussagekräftig ist.
Meine Erfahrungen zeigen, dass du dich langsam an solche Übungen wieder ranwagen kannst.
Zuerst wird die Stabilität wiederhergestellt - sodass du dich sicher auf ebener Fläche und Treppe im Alltag fortbewegen kannst.
In der nächsten Phase wird dann an der Kraft gearbeitet mit Körpergewicht, alles im besten Fall erstmal in geschlossener Kette.
Dort gehe ich bis max. 90° je nachdem was freigegeben und nach schmerzangabe.
Schweres Training unter 10WH oder Kontaktsportarten kommen erst deutlich später - frühstens nach 6 Monaten wohl eher 12Monaten. Wo man da langsam wieder mit anfangen kann.
Einige Sportarten sind sehr aggressiv für die Gelenke, wo Tennis & Fußball definitiv dazugehören.
Wenn du das wieder machen möchtest, muss man das mit dem Operateur besprechen und dich dahin zurück führen, was maximal möglich ist.

LG

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Seli
      Zwischen den Schulterblättern ist es verspannt und auch seitlich wo der Hals aufhört und zur Schulter geht und das kribbeln geht so von den Oberarmen bis in die Unterarme, an der Händen und Fingern habe ich noch nichts gemerkt, die fühlen sich normal an. Taub fühlt sich nichts an, kann meine Arme und Hände normal bewegen, es ist nur ein unangenehmes kribbeln wie Ameisenlaufen am morgen und das verschwindet dann wenn ich aufstehe. Tinnitus habe ich keinen. Sobald ich morgens aufstehe kommt diese Benommenheit, ist sehr unangenehm, wenn ich nach unten schaue wirds schlimmer, da wird mir so schwummrig, aber es dreht sich nichts. So beim Treppen nach unten gehen schaue ich halt jetzt geradeaus und taste mich mit den Füßen von Stufe zu Stufe.  Also sollte ich mir Manuelle Therapie verschreiben lassen? Und so ein Therapeut findet dann heraus was es sein könnte? Weil der Hausarzt ja eher nicht, der schreibt mir höchstens ein Rezept raus wenn ich ihn nett bitte. Habe auch schon mal gegoogelt und eine Therapeutin gefunden die manuelle Therapie nach Kaltenborn macht. Ist das was gutes? Dann habe ich noch eine gefunden die machen manuelle Therapie und Osteopahie, die arbeiten ganzheitlich mit dem Körper. Auf was muss ich denn achten wenn ich nach Therapeuten suche,a los was wäre das beste? Will einfach diese blöde Benommenheit wieder loswerden, die ist sehr lästig im Alltag.
    • bbgphysio
      Wo in den Armen ist denn das Krippeln? bis zum Unterarm, ganze Arme, Oberarm? Das ist etwas komisch, wenn die Finger nicht krippeln oder Taub werden. Wenn es kein Drehschwindel ist müssen die Beschwerden vom Hals kommen, Wenn nur die Schulter, Oberarm krippeln kann dies vom 5.Halswirbel kommen, womöglich ist hier ein Wirbel eingeklemmt. Die anderen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Benommenheitsgefühl spricht sehr für die obere HWS. Ist auch ein Ohrengeräusch Tinnitus dabei? Ich würde mir aufjedenfall die Wirbelsäule durchchecken lassen am besten von einer Kollegin, Kollegen der Manualtherapeut ist. Da könnten Blockaden dahinterstecken von der BWS bis Hals
    • Gast Seli
      Hallo, es ist ein Kribbeln in den Armen, morgens im Bett wenn ich aufwache, ich spüre da zwischen den Schulterblättern Verspannungen und Kribbeln in den Armen, so eine Art Ameisenlaufen in den Armen, aber keine Taubheit oder Lähmung, in den Händen und Fingern ist alles normal. Wenn ich dann aufstehe und mich bewege geht es weg. Die Verspannung in den Schultern wird dann auch nach einer Weile Bewegung besser. Allerdings habe ich dann halt diese Benommenheit, Schwindel nach dem aufstehen, mal mehr mal weniger, den ich im liegen nicht habe. Ein komisches Gefühl beim nach unten schauen habe ich auch. Und oft dann auch mal leichte Kopfschmerzen am oberen Kopf oder den Schläfen.

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