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MRT-Befund Knie re - Was ist hier bitte los? :-/

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Geschrieben

Hallo,

beigefügten Befund habe ich heute erhalten. Bilder der CD könnte ich anderweitig hochladen.

Weiß jemand bitte, was das bedeutet, was da steht?

Was bedeutet das auch für mich bzgl. Beinübungen (Kniebeugen, Bulgarian Split Squats, Lunges, Pistols, Cossack Squats ...), Joggen, Treppenläufen, plyometrischen und explosiven (Sprung-)Übungen (Jump Squats ...)

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? Was ist noch ok und was sollte ich besser sein lassen?

Was ist auch mit Fahrrad fahren, Airbike?

Muss oder sollte evtl. noch etwas operiert werden?

 

Hier in dem link ist der Befund und die DICOM-Dateien:

 

https://www.dropbox.com/sh/qn3r74i2d2pqym4/AACbJZfEtcTwUV_iatUhYaUga?dl=0

Dankeschön.

LG

PS: Der überweisende Orthopäde ist noch zwei Wochen im Urlaub und mir brennen diese Fragen unter den Nägeln, da der Befund sich für mich Laien nicht sooo gut lesen lässt!

Geschrieben

Guten Abend!

Also, ganz simpel ohne das ganze Arztkauderwälsch  zu übersetzen. Es ist ein Verdacht daß sich im Minuscusbereich kleine Haarrrisse gebildet haben. Ein kompletter Riss liegt nicht vor es ist aber eine Abnützung des Miniscus feststellbar. Quasi ein Materialverlust womöglich durch eine alte Knorpelglättung. Die Bandstrukturen wie Außenbänder und Kreuzband sind intakt. Auch gibt es eine Abnützung bzw. eine chondromalazia unter der Kniescheibe. Das ist quasi eine Erweichung des Knorpels und führt schnneler zum Abrieb. Durch den obenliegenden Befund hat sich dann eine Gelenkskapselentzündung (Synovitis) gebildet was zur Knieschwellung führt.

Was du machen kannst liegt immer daran wie dein Körper reagiert. Wichtig ist drauf zu achten ob dein Knie nach Übungen dick wird. Das ist ein Zeichen einer Überlastung. Alles was demnach nicht schmerzt kannst du machen.

l.g.

Geschrieben

...das hätte ich auch nicht besser übersetzen können 👏

Am 27.8.2022 um 23:11 schrieb bbgphysio:

Alles was demnach nicht schmerzt kannst du machen.

...würde ich auch empfehlen. Notfalls kannst du es mit Kniebandagen oder so genannten "Orthesen" versuchen.
Trotzdem würde ich alle Sportarten, bei denen schnell die Bewegungsrichtung gewechselt wird, schon mal weg lassen.

Auch Kniebeugen mit Gewichten und Sprünge sind für das Knie nicht gerade angenehm!

Geschrieben

Danke Euch soweit! 👍

 

Aber Kniebeugen mit dem eigenem Körpergewicht sind ok? Nur halt nicht bis zur Schmerzgrenze und, oder Muskelversagen!?

 

Gibt es besondere Übungen, die fürs Knie, dann mit dem eigenem Körpergewicht, besonders gut sind, wie z. B. Ausfallschritte oder sog. Bulgarien split squats?

 

Gibt es beim Joggen Unterschiede bzgl. Kniebelastung? Ob jetzt z. B. gaaaanz chillig mit nem Tempo von so 6 km/h, also eher strammer Schritt? Bin jetzt nämlich gewandert und hatte nen Schnitt von 6 km/h, also schon zügig und vor mir waren welche, die im selben Tempo gejoggt sind, also die typische Laufbewegung hatten.

Treppen runterlaufen ist sicherlich worst case!? Aber was ist mit Treppen runtergehen? Und Treppen rauflaufen oder -gehen? Grad Treppen rauflaufen oder -gehen soll ja angeblich gut fürs Knie sein, oder?!

Und, was ist z. B. mit Wandern? Nicht nur so 15 km, sondern auch mal 60+?

Beim Radfahren ists dann wiederum egal, wie schwer der Gang und wie niedrig die TF ist oder sollte man eine Mindest-TF an anvisieren? Auch wenn der kleinste Gang bergauf doch noch irgendwie leicht ist, ists dennoch schwer und man kurbelt eben langsamer oder in der Ebene, um gut und schnell voran zu kommen, wählt man ja nen größeren Gang und hat dann, zumindest als Hobbyradler, ne deutlich niedrigere TF. Wobei es ja auch auf die Pace insgesamt ankommt. Meine damit, wenn ich die 15 km zur Arbeit morgens hinballere, hab ich ne TF von so 80 - 85. Wenn ich nachmittags chillig nach Hause fahre (ja, andersrum könnte es mehr Sinn machen, aber morgens will ich möglichst schnell zur Arbeit kommen und nachmittags will ich mich aufm Weg zum Training nicht zu sehr verausgaben!), hab ich ne TF von 70. Verstehst?

Airbike sollte ja dann eigentlich auch ok + gut sein, oder?! Hab jetzt mal das Echo getestet + bin begeistert.

Und Springseil ist wohl dann für mich auch eher kontraproduktiv?

Geschrieben

Gibt es beim Joggen Unterschiede bzgl. Kniebelastung? Ob jetzt z. B. gaaaanz chillig mit nem Tempo von so 6 km/h, also eher strammer Schritt? Bin jetzt nämlich gewandert und hatte ne Schnitt von 6 km/h, also schon zügig und vor mir waren welche, die im selben Tempo gejoggt sind, also die typische Laufbewegung hatten.

 

Treppen runterlaufen ist sicherlich worst case!? Aber was ist mit Treppen runtergehen? Und Treppen rauflaufen oder -gehen? Grad Treppen rauflaufen oder -gehen soll ja angeblich gut fürs Knie sein, oder?!

 

Und, was ist z. B. mit Wandern? Nicht nur so 15 km, sondern auch mal 60+?

 

Beim Radfahren ists dann wiederum egal, wie schwer der Gang und wie niedrig die TF ist oder sollte man eine Mindest-TF an anvisieren? Auch wenn der kleinste Gang bergauf doch noch irgendwie leicht ist, ists dennoch schwer und man kurbelt eben langsamer oder in der Ebene, um gut und schnell voran zu kommen, wählt man ja nen größeren Gang und hat dann, zumindest als Hobbyradler, ne deutlich niedrigere TF. Wobei es ja auch auf die Pace insgesamt ankommt. Meine damit, wenn ich die 15 km zur Arbeit morgens hinballere, hab ich ne TF von so 80 - 85. Wenn ich nachmittags chillig nach Hause fahre (ja, andersrum könnte es mehr Sinn machen, aber morgens will ich möglichst schnell zur Arbeit kommen und nachmittags will ich mich aufm Weg zum Training nicht zu sehr verausgaben!), hab ich ne TF von 70.

 

Airbike sollte ja dann eigentlich auch ok + gut sein, oder?! 😉 Hab jetzt mal das Echo getestet + bin begeistert. 😉

 

Und Springseil ist wohl dann für mich auch eher kontraproduktiv? 😞

 

Aber Kniebeugen mit dem eigenem Körpergewicht sind ok? Nur halt nicht bis zur Schmerzgrenze und, oder Muskelversagen!?

 

Gibt es besondere Übungen, die fürs Knie, dann mit dem eigenem Körpergewicht, besonders gut sind, wie z. B. Ausfallschritte oder sog. Bulgarien split squats?[/quote]

Geschrieben

der Vollständigkeithalber hier die MRTs vor der OP aus März und April 2021 und den OP-Bericht:

 

MRT März 2021:

 

https://www.dropbox.com/sh/60v8gpcl5o3wqtd/AABLtj87Z_MabdBmBv5Da3Csa?dl=0

MRT April 2021:

 

https://www.dropbox.com/sh/hmqgbabvumnpixm/AACy21BKd5fVSWGImlitEeD0a?dl=0

OP:

 

https://www.dropbox.com/sh/j89u3js0jdd0r5i/AABo0RvklZQUm_a7MZUJOgZga?dl=0

Geschrieben

Was mich halt brennend interessiert, wie deutlich ist die Verbesserung zum Befund und Bildern aus 04/21?

 

Den Knorpelschaden selbst gibts ja nicht mehr?! 

 

Bzw. keine Einkerbung mehr, aber dafür schlechteres Knorpelgewebe?!

 

Und, die Menisken dürften doch hoffentlich jetzt eigentlich nicht schlimmer sein, oder?!

 

Geschrieben

Wenn ich Laie das richtig verstanden habe, dass hatte ich in 04/21 noch Arthrose und jetzt nicht mehr, zumindest wird die in 08/22 nicht erwähnt. Aber Arthrose heilt ja nicht. Also muss doch an den Bildern bzw. Befunden irgendwas nicht stimmen bzw. fehlen. Oder? Was meint ihr bitte? Wie lest ihr Befunde und Bilder?

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Guten Morgen zusammen,

 

da der Orthopäde an Corona erkrankt ist, gibts erst einmal keinen Termin! 😞

 

Daher möchte ich nochmal hier nachfragen.

 

Aus dem Befund geht ja wohl leider hervor, dass ich wieder und, oder weiterhin einen Knorpelschaden 3. Grades habe. Aber wie das bitte? Deswegen wurde ich ja vor 15 Monaten operiert! 😕 Neuer Knorpelschaden oder hat die OP nichts gebracht? :'-(

Geschrieben

Sorry Hanif, wir können dir da leider nicht helfen, dafür kenne wir deine Krankengeschichte zu wenig. Besprich das bitte mit deinem Orthopäden, der kennt dich besser und weiß was bei der OP gemacht wurde.

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  • Beiträge

    • Hallo Ich hatte vor 3 1/2 Wochen eine Knie-Arthroskopie, bei der eine Meniskektomie und  ein Knorpeldebridement vorgenommen wurde. Ich hatte einen Knorpelschaden posterolateral nach ICRS Grad 2-3, ca. 3 x 3 mm und am lateraler Meniskus einen Horizontalriss im Hinterhornbereich sowie im Bereich der Pars intermedia (Längsriss mit disloziertem Meniskusanteil). Es verblieben 50-60 % an Meniskusgewebe. Zudem wurde ein Knorpeldébridement im Bereich des retropatellaren Knorpels sowie im Bereich der posterolateralen Tibia vorbenommen, wobei lose anhaftende Knorpelschuppen entfernt werden. Zum Schluss wurde Endoret in den Knorpel gespritzt. Ich benötige seit etwa 11 Tagen keine Krücken mehr, aber kann noch nicht flüssig gehen. Es ist eher ein Humpeln und schnell komme ich auch nicht vorwärts. Ich habe seit etwa 3 Tagen nach OP ca. 2 mal pro Woche für 30 Minuten Physiotherapie. Zuerst war der Scherpunkt bei abschwellenden Massagen (wobei pro Sitzung ca. 15 Minuten Massage/Lympdrainage am Knie gemacht wurde), seit ca. 2 Wochen sind auch Übungen und Gangschulung hinzugekommen. Aber eben, ich kann noch nicht gehen ohne zu humpeln. Nun meine Fragen: Ist dieser Verlauf noch im Rahmen des "Normalen"? Wie lange kann eine solche Schwellung anhalten. Und ab wann sollte ich weitere Abklärungen veranlassen? Danke und LG
    • Gast PATRYK PILA
      Im MRT der Brustwirbelsäule wurden leichte arthrotische Veränderungen festgestellt, vor allem an den kleinen Wirbelgelenken sowie an den Rippen-Wirbel-Gelenken. Es gibt keine Entzündung, keine Nervenkompression und keine gefährlichen Befunde. Insgesamt handelt es sich um milde, alters- bzw. belastungsbedingte Veränderungen.   Trotzdem habe ich immer wieder Brustschmerzen, ein Engegefühl im Brustkorb, teilweise Herzrasen und Schwindel. Die Schmerzen können sich wie herzbedingt anfühlen, verändern sich aber oft bei Bewegung, Atmung oder Stress. Laut Ärzten könnten die Symptome durch ein BWS-Syndrom entstehen, also durch die Kombination aus Gelenkveränderungen, Muskelverspannungen, eingeschränkter Rippenbeweglichkeit und einer Reaktion des Nervensystems.   Hat jemand ähnliche Beschwerden gehabt und Tipps, was geholfen hat (z. B. Physiotherapie, Übungen, Alltagserfahrungen)? Ich freue mich über jeden Hinweis. Vielen Dank!
    • Grüß Dich, vielen Dank für die Nachricht. Ich dachte, dass ich schon geantwortet habe vor einigen Stunden. Jetzt sehe ich jedoch meine Antwort nicht mehr. Vielleicht erscheint sie noch oder ich habe einen Fehler gemacht.    Es ist so, dass ich gestern nochmal bei dem Arzt, bei dem ich auch schon vor circa anderthalb bis zwei Wochen gewesen bin, war. Der Arzt hatte damals eine Beckenverwringung festgestellt und die Beckenverwringung wieder korrigiert. Eine Woche danach habe ich mit ihm telefoniert, weil wir es so ausgemacht haben. Ich hatte leider keine Besserung. Daraufhin sollte ich gestern wieder zu ihm kommen.   Gestern stellte er dann als Hauptursache für die Schmerzen und dass die Muskeln und Sehnen sowie die Schambeinentzündung noch nicht besser geworden sind, eine Beckenringinstabilität fest. Er tastete mein Bein ab und bestätigte eine Insertionstendinopathie am Adduktor Longus&co. Auch Stoßwelle haben wir versucht und es tat am Ansatz höllisch weh. Er empfahl keine weitere Sitzung, da die Reizung zu groß sei.   Er meinte, dass ich einen Beckengurt tragen soll, den habe ich mir gestern abgeholt. Die Schmerzen werden wohl über die nächsten Tage und Wochen deutlich besser durch das Tragen des Beckengurts, weil dann die Adduktoren und Sehnen nicht mehr so stark arbeiten müssen. Natürlich, weil ich schon so viele Erfahrungen gemacht habe bzw. schon so lange Schmerzen habe, frage ich mich, inwieweit jetzt wirklich dieser Beckengurt allein für eine Besserung sorgen wird, nachdem ich sechs Monate keinerlei Besserung, sondern eher eine Verschlechterung gespürt habe. Ich habe ihn noch darauf angesprochen, dass ich doch gerne Physiotherapie haben wollen würde, weil ich gelesen habe, dass Sehnen und Muskeln einen Reiz brauchen, um wieder widerstandsfähig zu werden. Ich hatte vorher schon einen Physiotherapeuten angeschrieben, der mir empfohlen hatte, manuelle Therapie, Krankengymnastik und Krankengymnastik am Gerät verordnen zu lassen. Ich habe dies von meinem Arzt gestern jeweils 12 Mal verordnet bekommen. Damit habe ich also Rezepte für 36 Einheiten. Nun bin ich gespannt, ob das etwas bringt in Kombination mit dem Beckengurt. Du sagtest ja auch, dass es etwas Nervliches sein kann und auch am ISG etwas sein kann, etc. Ich war letzte Woche auf Selbstzahlerbasis bei einem Physiotherapeuten, der auch Chiropraktiker ist, und dieser rengte bzw. knackte meine Wirbelsäule inklusive dem ISG. Nun weiß ich natürlich nicht, ob das schon ausreichen würde oder wie ich jetzt die Diagnose hinsichtlich einer möglichen nervlichen Ursache in der Lendenwirbelsäule etc. herausfinde. Soll ich jetzt nochmal zu einem Arzt gehen oder kann mein Physiotherapeut, bei dem ich dann die 36 Einheiten haben werde, das unter Umständen „vordiagnostizieren“ oder eine Wahrscheinlichkeit dafür abgeben? Oder, und das überlege ich jetzt, sollte ich wirklich ein MRT zur Sicherheit der Lendenwirbelsäule machen? ob Triggerpunkte verantwortlich sind…hm. Also ich spüre ja einen klaren Schmerz an der Sehne und weiß, dass ich dieses Ödem am Schambein habe. Also daher müssen bestimmt hauptsächlich die Schmerzen herkommen. nervig ist eben dieses unangenehme verspannte Gefühl am Bein hinten vom Po aus bzw. vom Sitzbein aus. Auch die Muskel haben dort enorm abgebaut. Gleichzeitig fühlt es sich wie Pudding an und ich kann keine Belastung drauf bringen, weil es sich relativ kraftlos anfühlt.    Ich weiß nicht, ob man das alles mit Physio und dem Beckengurt wieder hinbekommt? Gerade durch die Schmerzen und dieses Pudding-Gefühl habe ich Angst, dass ich gar keine Physio machen kann oder dieses das Ganze verschlimmert. Gleichzeitig merke ich ja, dass bisherige Schonung (ohne Physio) bisher nichts gebracht hat.   es ist alles sehr komisch und macht einen auch nervlich fertig.   ich habe Angst, dass meine Muskeln/Sehnen bei wieder schmerzfrei und belastbar werden - also dass etwas irreversibles passiert ist oder passieren kann. gibt es so etwas oder wie würdest du das einschätzen? Gerade für den Fall, dass es noch weitere Monate so geht - wieso auch immer…   danke!!

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