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Schulterschmerzen von Arthrose oder Sehnen?


Gast Ludwig

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Geschrieben

Hallo,

 

wie kann ein Physiotherapeut möglichst zuverlässig testen, ob Schulterschmerzen arthrosebedingt oder sehnenbedingt sind?

Danke.

 

LG

Ludwig


Geschrieben

Guten Morgen Ludwig!

Ganz simpl! 😉

 

Arthrosebedingte Schmerzen werden durch Kompression des Gelenkes getestet und passiver Beweglichkeit. kracht und scheppert es, das Gelenke hackt oder der Pat. hat dabei auch Schmerzen spricht das  für eine Arthrose.

Sehnenbedingte Schmerzen werden einmal durch Widerstandstests der Muskulatur und durch Palpation getestet. D.h. die geschädigte Struktur muss beim abtasten auch den Schmerz des/der  Patienten/in provozieren. Im Schulterbereich gibt es eigentlich nur zwei Sehnen die immer wieder Probleme machen. Die Bicepssehne und die Supraspinatussehne. In der Befundaufnahme gehe Ich oft gleich zur Palpation über und erspare mir Widerstandstests der Muskeln. Wenn Ich in der Anamnese eigentlich schon sicher weis daß der Schmerz die Bicepssehne oder die Sehnenansätze von der Lokalisation sind dann kann man das gut durch Palpation herausfinden.

Allerdings muss Ich aufgrund der praktischen Erfahrung an meinen Schulterpatienten sagen, daß eine Schulterarthrose für eine Schmerzursache der Schulter sehr sehr selten ist.

l.g.

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Gast
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    • Ioannis
      Hallo zusammen,   ich bin 31 Jahre alt und lebe seit meinem 11. Lebensjahr mit den Folgen einer unfallbedingten Hüftkopfnekrose. Seit nunmehr 20 Jahren kompensiere ich eine daraus resultierende Beinverkürzung und die entsprechende Fehlstatik.   In den letzten zwei Jahren hat sich meine Situation massiv verschlechtert: Ich leide unter chronischen Spannungskopfschmerzen sowie massiven Beschwerden in der gesamten Wirbelsäule (HWS, BWS und LWS).   Trotz zahlreicher Arztbesuche konnte für die Kopfschmerzen keine isolierte Ursache gefunden werden. Meine Vermutung ist mittlerweile sehr konkret: Eine aufsteigende kinetische Kette, verursacht durch die jahrelange Fehlstellung des Beckens und die mechanische Zerstörung des Hüftgelenks (sekundäre Coxarthrose). Mein Körper befindet sich in einem dauerhaften muskulären Schutzpanzer.   Ich ziehe nun eine Hüft-TEP in Erwägung, in der Hoffnung, die mechanische Ursache zu beheben, den Druck aus dem System zu nehmen und meine Statik zu normalisieren. Obwohl ich hier in München Zugang zu absoluten Spezialisten habe, plagt mich die Sorge:   Wie hoch ist die Chance, dass sich diese jahrelang manifestierten Verspannungsketten nach der OP wirklich lösen? Gibt es hier Betroffene, die in jungen Jahren eine TEP erhalten haben und bei denen sich dadurch auch die Probleme in Rücken und Nacken gebessert haben?   Ich habe große Angst vor einer Verschlechterung oder davor, dass der Eingriff keinen Einfluss auf die Kopfschmerzen hat. Ich freue mich sehr über eure Erfahrungen und Einschätzungen.   Liebe Grüße aus München!  
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