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Wie Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf vergrößern?


Gast Christine

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Geschrieben

Hallo zusammen,

mit welchen Übungen zieht man das Schulterdach nach oben und den Oberarmkopf nach unten, damit da der Raum zwischen den beiden vergrößert wird?

Danke.

LG


Geschrieben

Hallo Christine! Das Schulterdach musst du gar nicht nach oben ziehen😉! Wichtig sind die sog. Kaudalisatoren zu trainieren. Also die Muskeln die den Schulterkopf nach unten ziehen. Das wären die Ausenrotatoren, m.infraspinatus und Vorhallem der m. Teres Minor (die Übung ist wie die AR, nur dass du mehr nach unten ziehst zb. Seilhüpfen oder Teraband), der m. Latissimus, evtl. Nach der pectoralis Mayor. Da dieser i.d.R. aber eher verkürzt ist Trainiere ich den eigentlich nie. 

Geschrieben

man könnte noch den biceps brachialis trainieren, der ebenfalls kaudalisierend wirkt

ansonsten shcließe ich mich meinem vorredner komplett an
den pec., minor könnte man auch noch versuchen weich zu bekommen
den serratus anterior trainieren hilft dir evtl in der allgemeinen haltungskorrektur noch etwas

Geschrieben

Danke schonmal.

AR (Außenrotation) für den teres minor also nicht im 90 Grad Winkel, sondern mit dem Unterarm so in 45 Grad zum Boden zeigend?

Geschrieben

Tut mir Leid, ich muss nochmal nachfragen. Wenn man diese typische Außenrotationübung macht, hält man den Arm in 90 Grad. 45 Grad sind also so gemeint, dass ich die Arme bei sozusagen derselben Übung so halte, als wenn ich den Bizeps trainieren würde, die Arme zeigen also diagonal nach oben? 

 

Ist eigentlich Schulterheben, sog. Shrugs, auch gut oder definitiv kontraproduktiv? Wie führt man diese Übung korrekt aus? Steht man gerade oder leicht vorgebeugt?

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    
    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/

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