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Claviculafraktur


Gast Sophie

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Geschrieben

Hallo,

mein Freund hat sich vor 2 Tagen das Schlüsselbein gebrochen und hat seitdem einen Rucksackverband. 

Der Bruch ist um eine halbe Schaftbreite verschoben, kann deshalb also konservativ behandelt werden.

Ich selber bin erst im 3. Semester und noch ein bisschen unsicher was ich ihm raten soll- Arm (also Schulter) komplett ruhig halten oder nur im schmerzfreien Bereich bewegen (bzw bis zu einem gewissen Winkel?).

Bzw soll ich beginnen, die Schulter passiv durchzubewegen oder lieber ganz in Ruhe lassen?

Weichteiltechniken für Trapeziusbereich und SCM hätte ich ansonsten mal ins Auge gefasst, denn hier ist er sehr verspannt. 

Er hat vom Krankenhaus leider keine Vorgaben bekommen außer Ruhe, Schonung und Kühlen...

Habt ihr außerdem Erfahrung damit, ab wann er wieder sportlich aktiv sein kann? Schitouren gehen, Schifahren und Mountainbiken wären ihm ein großes Anliegen- ich denke dass das vor 3 Monaten nicht gehen wird?

Danke schon mal für eure Infos und Tips!

Sophie


Geschrieben

Hallo Sophie! Eine Frakturheilung dauert i.d.R. Ca.6-8 Wochen. Danach kann nichts mehr passieren und der Bruch ist stabil. Auch Sport ist natürlich möglich. Mobilisation. Ist wichtig damit nix versteift, aber Vor 6 Wochen unbedingt darauf achten dass keine Bewegungen über 90 grad durchgeführt werden da es zur weiterlaufenden Bewegung aufs Schlüsselbein  kommt. 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    
    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/

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