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Lange Leidensgeschicht gekürzt auf jetzt Nacken und Knie


Gast Arthur

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Geschrieben

Guten Abend zusammen,

 

meine Leidensgeschichte geht nun fast durchgehend 6 Jahre, nachdem ich mehrfach am Femur operiert worden bin. Ich komme hauptberuflich aus dem Sport... Bin aber seid den Operationen nicht wieder in die Spur gekommen. Nach der ersten Op war ich noch extrem was Sport anging. Nach und nach wurde daraus dann ein komplettes Einstellen des Sportes. Irgendwann hatte ich täglich Schmerzen, weswegen ichs zwar immer wieder versucht habe, aber eigentlich war ich raus. Nun wollte ich den Bogen gar nicht so weit spannen und wollte folgende Probleme ansprechen...

 

Ich bin froh für jeden Denkanstoß... Vllt ist das der Weg, um mein leiden zu beenden. Achja: Ich hab noch eine Reha ausstehend, die ich nie genutzt habe, nach den vielen Operationen und ein paar Schicksalsschlägen. Die Reha wird voraussichtlich im Dezember losgehen, wenn die Corona-Regeln nicht verschärft werden.

Nun zu meinen jetzigen Schmerzsymptomen:

- Mein linkes Knie schmerzt innen bei Belastung. Im Alltag ist es in Ordnung, Treppenlaufen ist nach Tagesform auch schon spürbar. Laufen kann ich nicht, weils definitiv bei Folgetagen zu Schmerzen führt. Alles über 500m leichtes Joggen kann das schon auslösen.

- Meine Nackenmuskulatur ist extrem versteift gerade die tieferliegenden machen extreme Probleme. So feste, steife, Nackenmuskeln hab ich noch nie bei jemand anderem gefühlt, wenn ich drauf drücke. Der Zug kommt wahrscheinlich irgendwie aus den multifidi? wenn ich mein Kopf nach vorne fallen lassen, zieht es extrem aus der Richtung, tiefer im Körper auch BWS/ knapp unter BWS.

Zu guter letzt: Durch die Operationen habe ich freiwillig meinen Beruf im Sport aufgegeben, weil ich das Niveau einfach nicht mehr halten wollte und das für mich einfach immer mit das wichtigste war. Nun bin ich in einem quasi Bürojob mit wenig Bewegung. Habe extreme Unterforderung, wahrscheinlich bis zu, Boreout. Ich würde nicht lieber machen, als einfach wieder Sport und natürlich schmerzfrei zu sein im Leben.... Selbstverständlich habe ich alle arten von körperlichen Therapien hinter mir... Es gab einen einzigen Physio, der mir kurzzeitig helfen konnte (Sehr intensive manuelle Therapie - sehr schmerzhaft). Leider ist der nun viel zu weit weg. Die meisten waren leider ein Graus... zuletzt hatte ich wieder 10 Sitzungen um die Zeit zur Reha zu Überbrücken. Absolut ohne Wirkung....

 

Wie gesagt, ich bin dankbar für jeden Ratschlag. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr das einen mitnimmt, fast jeden Tag irgendwo Schmerzen zu haben...

 

Beste Grüße


Geschrieben

Grüße Arthur,

weswegen wurdest du denn am Femur operiert?
Wie passen die Knieschmerzen mit den OPs zusammen?
Was macht dir mehr Beschwerden? Dein Nacken oder das Knie?
Hattest du einen Unfall?
Wie lange haben denn die Besserung nach Manueller Therapie angehalten und was hat er da genau gemacht?
 

Das wichtigste ist, gib dich nicht auf, sei so aktiv wie es nur geht - es kann am nächsten Tag auch etwas wehtun, nur bleib aktiv - zeig dem Körper dass er gebraucht wird.

Was hast du denn im Sport beruflich gemacht?

Bin gespannt.

Bis dahin - Liebe Grüße!

Geschrieben

Hi Jan,

vielen Dank für deine Rückmeldung.

Ich wurde am Femur operiert, da ich einen bösartigen Knorpeltumor im Knochen hatte. Dieser wurde entfernt. Ich habe ca. 1 Jahr Platten am Femur gehabt. In der 2. Operation wurde mir Knochen am hinteren Becken entnommen und zusammen mit einer Masse in das Loch im Femur eingesetzt, sodass der Knochen natürlich aufgefüllt wurde und dieser keinerlei Probleme macht.

Mehr Beschwerden macht mir am Ende das Knie - Das hindert mich daran Sport zu machen. Sport hatte immer einen überaus großen Stellenwert in meinem Leben. Ich glaube, dass mit Sport auch die Nackenproblematik behoben wird.

 

Ich hatte tatsächlich vor einem Jahr einen ziemlich starken Aufprall (Autounfall mit ca. 70 kmh relativ Frontal in einen abbiegenden Traktor - Missverständnis mit dem Traktor bei Nacht) Dabei habe ich mir die Nase gebrochen, es musste aber nichts gemacht werden. Laut KKH war die HWS auch völlig in Ordnung.

Die Besserungen nach der manuellen Therapie haben einige Wochen angehalten. Klar auch wir wars ein auf und ab aber ansich schon viel besser.  Er hat vorallem in den Adduktoren rumgedrückt, am Knie und in der Schulter. Also wirklich einfach nur sehr intensiv 20 Minuten lang einen Muskel bearbeitet.

 

Danke für die warmen Worte... ich versuchs auf jeden Fall immer wieder und es gibt auch immer mal Ausschläge zum Positiven.

 

Ich war in der Fitnessbranche tätig. Habe einen Fitnessfachwirt gemacht und dort bei einer ( zu der Zeit) größeren Kette QM und Weiterentwicklung der dualen Stundenten in Ernährung, Kurswesen und Trainingslehre gemacht.  Natürlich war ich vorher auch selbst Trainer, Kursleiter etc.pp.

Geschrieben

Nabend Arthur,

wenn ich das so lese, würde ich mir doch als erstes die Hüfte ansehen - was da alles passiert ist, wirkt sich sicher auch auf dein Knie aus.
Wurdest du auch bestrahlt?
Deine Hüfte ist aber soweit kontrolliert worden, dass dort alles soweit korrekt laufen sollte?

Das mit dem Unfall könnte sich auch gut auf die Halswirbelsäule ausgewirkt haben - sodass möglicherweise deine oberen Halswirbel blockiert oder fehlgestellt sind und nun auf den Nerven rumdrücken?!

Ist doch aber schonmal schön zu hören, dass es besser wird, wenn du etwas weicher bist, damit kann man ja arbeiten.
Wie sieht es denn mit leichten Therabandeinheiten aus? Minimalster Widerstand und einfach die Muskeln/Gelenke durchbewegen und durchbluten?

In der Branche kann man doch auch so tätig sein, die Ernährung und Ökonomie bieten doch viel Spielraum.
Mich bekommt man aus dem Gesundheits/Sportbereich auch schwer wieder weg, irgendwas geht immer! :)

 

LG
 

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Gast
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      Hallo, ich frage mich gerade, was vor 6 Jahren geschehen ist. ich bin vestibuläre Physio (oder wie man das auch immer in Deutschland nennt  ) und habe etliche Klienten mit PPPD. PPPD hast du gut auf einen Nenner gebracht, aber es ist eigentlich noch viel komplexer. Die Ursachen können noch wesentlich weitläufiger sein. Bei so gut wie all meinen Klienten, liegt ein Trauma zu Grunde. Hier wird dies von einem Neurologen diagnostiziert und die Therapie ist interdisziplinär zusammen mit klinischen Psychologen und manchmal Ergo Therapeuten. Auch ist bei vielen Klienten die HWS und/ oder das TMJ durch lange Erfahrungen von Schwindel so dermaßen verspannt (Sekundär Symptome), dass wir muskuloskelettale/TMJ Physios dazu ziehen, oder die Klienten zur Massage schicken (wenn es sich rein um Verspannungen handelt).    Nur mal als Denkanstoss.  Gruss, Anna  
    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen

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