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Eigenübungen nach Hüft-TEP


VaRe99

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Geschrieben

Hey,

ich bin momentan noch in der Ausbildung und mache mein Praktikum gerade in einer orthopädischen Reha. Hier habe ich viele Hüft- und Knie-Patienten, nachdem sie eine Prothese bekommen haben. Die OP ist bei den meisten noch nicht so lange her (etwa 1-2 Wochen bei Rehaantritt).

Einige meiner Patienten haben eigentlich keine Beschwerden mehr und sind ziemlich schmerzfrei, sodass ich gerne ein paar Kräftigungsübungen mit ihnen machen würde. Habt ihr vorschläge, wenn die Patienten recht fit sind und früher sportlich waren? Wie anstrengend darf es für sie werden?

 

Danke schonmal für eure Antworten!

Geschrieben

Hallo und willkommen bei uns im Forum,

schön, dass du dich selbst reflektierst und dich fragst.
Denk doch mal nach was so am sinnvollsten wäre? Was bedeutet denn "Reha" eigentlich?
Optional kannst du auch immer die Patienten fragen was sie wieder können wollen.

LG

  • 2 months later...
Geschrieben

Hallo, 

Solange die Kontra Indikationen eingehalten werden ist Schmerz adaptiert so einiges möglich. Jedoch bevorzuge ich in der Reha vor allem Übungen mit dem Eigengewicht. Zusätzlich sind labile Unterlagen immer reizvoll. 

Lg

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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