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Fraktur processus calcanei anterior

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Geschrieben

Hallo,

in der Hoffnung , unter genauerer Beschreibung evlt. doch noch eine Antwort zu bekommen...

Können anhaltende Beschwerden mit re.  Fuß (Schonhaltung beim Gehen / Gefühl, der Fuß passt sich in keinem Fußbett/Einlage mehr richtig an / Schmerzen / Taubheitsgefühl   / steifes Gefühl im Sprunggelenk bzw. Blockadegefühl, Muskelabbau im rechten Bein, mittlerweile auch Schmerzen in Hüfte und unterem Rücken) mit Physiotherapie langfristig abgemildert oder gar beseitigt werden ?  Bislang wurden 12 Behandlungen im März und 6 Behandlungen im Sept/Oktober verordnet (a 20 min), die Behandlungen - zuletzt viel Massage - brachten kurzzeitig etwas, jedoch im Arbeitsalltag (überwiegend sitzend) sind die Beschwerden schnell wieder da, trotz Übungen auch zu Hause.  Es handelt sich um eine Monate verspätete festgestellte o. g. Fraktur nach Umknicken, von Operation wurde bislang abgeraten , nur ein Orthophäde (privat bezahlt) bot allerdings OP an. Überlege jedoch zunächst, privat Physiotherapie zu bezahlen, da mir die gesamte Behandlung als GKV Patient nur lapidar vorkommt.

Vielen Dank für ein Feedback :) LG

Geschrieben

Hallo Helen,
lass dir mal bitte "Manuelle Therapie" verordnen! Oft liegt nämlich die Schmerzursache, nach einem abgeheilten Supinationstrauma, nicht an einem Bänderriss oder Fraktur, sondern an einer Blockade, die sehr oft übersehen wird. Gerade hier, zwischen Fersenbein und Würfelbein, kommt es durch solche Traumen, sehr gerne zu einer funktionellen Störung dieser Einheit. Manchmal ist auch das obere Srunggelenk davon betroffen.
Der Fuß ist so konzipiert, dass auch nach einer Funktionsstörung einzelner Gelenke (ca.26) immer noch seine Arbeit verrichten kann.
Nur versucht der Fuß das zu kompensieren und rollt unphysiologisch ab. Über die Muskel- bzw. Gelenkkette, können sich die Beschwerden folglich auch bis zur Wirbelsäule ziehen. Die Einlagen verstärken dann das ganze zusätzlich noch, da der Abdruck, den du in einem so genannten Trittschaum hinterlassen hast, ein veränderter, pathologischer Abdruck ist. Jetzt wird der Fuß durch die Einlage in diese Fehlstellung gezwungen und hat keine Chance sich zu regenerieren. Auch die Spreizfußpelotte, die meistens im Mittelfußbereich mit eingebaut wird, setzen die Nerven zusätzlich unter Druck. Deshalb die Taubheitsgefühle. Du wirst es spüren, wenn die Manualtherapeuten die Fußfehlstellung korrigiert haben, kannst du diese Einlagen nicht mehr (er)tragen ☝️

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Gast
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    • Hallo Maike, mir geht es aktuell ähnlich. Wie geht es dir heute und hat alles abgeheilt, wenn ja, wie lange hat alles gedauert. Gruß Kurt 
    • Guten Tag an alle,   vor mehr als 2 Wochen begann bei mir der erste Schwindelanfall, nachdem es in meinem unteren Rücken stark gezogen hatte- vermutlich falsch bewegt.(!?)   Ungefähr eine halbe Stunde danach drehte sich plötzlich alles. Egal, ob ich stand, saß oder mich hingelegt hatte. Ich wusste nicht, was mit mir geschah, da ich sowas bis dato noch nie erlebt habe. Volker Panik probierte ich alles aus, was mir in den Sinn kam. Füße hoch, kalten Lappen auf den Nacken, kalte Dusche, Bewegung aber es hörte nicht auf. Es fühlte sich so an, als würden jeden Moment die Lichter ausgehen!  Nach ungefähr 6 Stunden hielt ich es nicht mehr aus und rief den Notarzt. Blutdruck top, Sauerstoff top, EKG top, Pupillentest top. Kein Grund für KH sagten Sie. Ich nahm eine Parac.. und ca. 30 Minuten später stabilisierte es sich dann langsam wieder. Ein Freund kam, um mit mir etwas spazieren zu gehen, was gut getan hat. Zwar fühlte ich mich immer noch etwas wackelig und benommen aber der Schwindel war für den Rest des Abends weg.   Am nächsten Tag wachte ich auf und siehe da: Schwindel. Es fühlte sich so an, als wäre mein Körper nicht in Balance und als würde ich immer in eine Richtung neigen. Draußen kam es mir so vor, als würde sich der Boden bewegen, weshalb ich Angst hatte raus zu gehen.   Die Nächte waren am schlimmsten, denn sobald ich mich hinlegte und versuchte zur Ruhe zu kommen, traten Schwindel auf, was mir einen gestörten Schlaf bescherte. Langsam aber immer mehr fing es an, dass sich mein Rücken ab der Mitte bis zu meinem Nacken total verspannte.   Ich war in der Zwischenzeit beim HNO, alle möglichen Tests waren negativ. Ich war beim Orthopäden, welcher sich der Sache leider nicht richtig angenommen hatte und mir nach ein zwei Rücken knacken Physiotherapie verschrieb. Ich war beim Chiropraktiker, welcher einige Blockaden im unteren Rücken, sowie meinem Becken löste. Die Spannungen ab der HWS aufwärts fiel ihm selbstverständlich auch auf, jedoch fiel es ihm schwer, diese zu behandeln. Linke Seite konnte er wieder auflockern, rechts nicht. Er sprach denn von Atlas usw. und meinte: „Sie haben aber was Anspruchsvolles mitgebracht“.   1. Termin beim Physio, durch diverse Augen Übungen festgestellt, dass schnelleres hin und her bewegen meines Kopfes (links-rechts mehr als oben-unten) meine Sicht bzw. Meinen Fokus verlangsamt. Als würde das Bild etwas nachziehen. Übungen für zu Hause bekommen. Freitag ist der nächste Termin.   Seit 2 Tagen klappt es mit dem schlafen etwas besser, nachdem ich ein paar Übungen (hier aus dem Forum) für die Stabilisation der HWS mache. Ich fühle mich auch besser nach den Übungen.    Allerdings habe ich gleichbleibende Schmerzen an der HWS aufwärts sowieso am ganzen Nacken herum, die nach kurzem Abklingen wieder präsent sind.   Ich werde erstmal schauen, was die Physiotherapie bringt, bevor ich den nächsten Schritt gehe.   Auch habe ich demnächst einen Termin bei einem anderen Orthopäden und hoffe, dass man ein MRT (?) oder CT (?) macht, um mal zu gucken was genau da hinten vor sich geht. Ich werde berichten.   Für jede Hilfe und jeden Tipp danke ich euch im Voraus.!!!!      
    • Vielen lieben Dank für die ganzen hilfreichen Infos. Ich werde mich jetzt nur auf die Schulter konzentrieren und dann schauen. Ich bin jetzt 2 Wo auf Urlaub, sie hat ein ganz intensives HÜP von AAmit bekommen

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