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Bitte um Hilfe bei kompliziertem, sich entwickelndem Nervenschmer


Freankh

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Geschrieben

Hallo, ich bin sehr verzweifelt und wollte euch mal um Rat bitten. Ich bin 43, und vor acht Monaten fing es an: ich war und bin zu viel alleine, und habe im Winter jeden Tag stundenlang Computer gespielt. An einem Tag begann der Schmerz in der linken Hand am Handrücken, sehr stechend und punktuell. Am nächsten Tag auch in der rechten Hand zwischen den beiden Fingern mit denen ich die Maus bediene. Das steigerte sich jeden Tag. Ich habe nicht rechtzeitig aufgehört. Physio bekommen, den Übungen gemacht aber übertrieben, dadurch wurden die Nerven gereizt und ich hatte dann auch Empfindungen im Karpaltunnel. Es ist so schlimm geworden, dass sich Schienen mit Fingerteil bekam. Die Handchirurgen meinten immer Kraft und Sensibilität, alles da, das ist in drei Wochen weg. Ich habe es aber nicht in den Griff gekriegt, da meine Hände auf jeder Kleinigkeit empfindlich reagieren. Grundsätzlich wird es von selbst besser, auch wenn es lange dauert. Dann aber wenn ich einen Fehltritt mache wie beispielsweise Fahrradfahren, ein paar Liegestütze oder auch einen schweren Rucksack 1 Stunde tragen, habe ich im Anschluss 3-5 Wochen permanenten Schmerz in den Händen und Unterarmen. Es gab kurzfristig eine pathologische Nervenleitgeschwindigkeit Verzögerung, zu meiner großen Überraschung ist die aber heute trotz brennender Schmerzen im gesamten Jahresverlauf von kleinen Finger am Ellbogen, und im Karpaltunnel nicht vorhanden. Keine Messbarkeit durch den Stromschlag.

Es wurden Bandscheibenvorfälle im HWS-Bereich gefunden, es hieß dort ist eine leichte Verengung der Nervenpassagen, die eventuell antworte sein könnten, dann hieß es aber, doch nicht. Ich habe Ganglien im Innenbereich der Hand auf Höhe des Knicks. Auch das angeblich Zufallsbefunde.


Der erste Neurologe bezeichnete mich als Hypochonder, Handchirurgen sagen das wäre so kompliziert, ich sollte sicherlich in eine psychosomatische Klinik.

Ich habe derweilen furchtbare Sorge und Angst, dass der Schmerz nie wieder weg gehen könnte, werde ich doch immer wieder durch Belastung rückfällig wenn ich dann mal wieder Schmerzfreiheit unter den Bedingungen dass ich keine Maus schiebe kann Fahrrad fahren erreicht habe.

Ist das denn so ungewöhnlich? Warum werde ich nicht irgendwie unterstützt und an die richtige Stelle? Immer nur von Facharzt zu Facharzt? Mein Leben besteht nur noch aus rum telefonieren, zu Ärzten hetzen, zu Fuß versteht sich, und im Wartezimmer sitzen, und gesagt bekommen das ich zu einem anderen Facharzt soll.

Ich habe keine Ressourcen. Ich habe keine Rücklagen, keine Arbeit, kein soziales Netz, keine Frau. Nur meine Eltern noch. Und die sind echt geschlagen mit mir.


Ich brauche dringend Hilfe, sehe mich eher in einer Schmerz Klinik als in einer rein psychosomatischen.

Ach ja und als letztes, warum ich die Wände hoch gehen und so vielen Suizid denke: ich habe in der rechten Hand eine Sportverletzung von 2015. An den Handwurzelknochen ist der Diskus und ein SL-Band mal stark angerissen worden, und offensichtlich so schlecht verheilt, so das es als deutliche degenerative Veränderungen im MRT erscheint. Das macht es rechts so sehr viel schlimmer, hatte das teilweise vergleichbar auch schon 2015 rechts. Auch da wird mir eine Anthroskopie verweigert. Versuche mich gerade mit DMSO.
Angeblich eine hässliche Verletzung die schwer besser machen ist. Ja. Ich bin verzweifelt.

Also zusammenfassend kann man sagen: Schmerzen auf dem Handrücken waren anfänglich durch das Computerspielen, niemand weiß was es war, womöglich die Sehnenscheiden. Aber auch heute noch wird dieser Schmerz binnen Minuten wieder ausgelöst wenn ich eine Maus bediene. Dann hat sich durch intensive Dehnübungen mit Abwinklung des Handgelenks ein Schmerz im Karpaltunnel Bereich ergeben. Und da ich versucht habe weiter Sport zu betreiben hat sich durch die Liegestütze auf den Unterarmen dann der Tennis Ellbogen ergeben, und später ist jetzt der gesamte Ulnaris Verlauf bis zum kleinen Finger zu spüren.


Geschrieben

Hi,

entschuldige, habe gerade leider nur wenig Zeit zum Antworten. Was ich mich aber gefragt habe: Was spricht denn gegen eine Schmerzklinik oder eine Reha?

Lg Chandra

  • 1 year later...
Geschrieben

Hallo,

Versuche die Murmeltiersalbe eine Zeit aufzutragen und langsame Dehnungsübungen in diesen Bereich!

dies hatte mehrmals geholfen!

LG Sabsi

  • 3 weeks later...

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Seli
      Hallo, ich habe ein Problem und hoffe mir kann vielleicht jemand hier helfen oder einen Rat geben. Morgens wenn ich aufwache habe ich Verspannungen zwischen den beiden Schulterblättern, also es fängt da an wo der Hals aufhört und geht ein Stück runter rechts und links neben der Wirbelsäule, zusätzlich kribbeln meine Arme morgens ( keine Taubheit, keine Lähmung ), also die Arme kribbeln nur ich kann sie aber normal bewegen. Ich lege mir dann auch oft mal eine Wärmflasche zwischen die Schultern das bessert die Verspannung, tagsüber ist es weniger verspannt und die Arme kribbeln da auch nicht. Allerdings habe ich dann wenn ich aufgestanden bin so ein komisches Gefühl besonders beim stehen und gehen, weis nicht wie ich es nennen soll, Benommenheit oder Schwindel, wobei es dreht sich nichts, sondern es fühlt sich eher so an als wäre ich ein bisschen unsicher beim gehen, so wie wenn ich paar Bier oder Schnaps getrunken hätte ( trinke aber gar kein Alkohol ). Das Gefühl wechselt immer mal wieder, also mal mehr mal ganz wenig. Beim nach unten schauen oder nach vorne beugen fühlt es sich schlimmer an, als sonst. Manchmal habe ich auch ein leichtes ziehen oder drücken im Kopf, als Kopfschmerz würde ich das aber nicht bezeichnen. Manchmal oben oder an den Schläfen, eher leicht. Ich habe auch schon mal gegoogelt, da steht was von HWS Syndrom könnte es sein. Ich habe auch paar so Tests gemacht, Romberg Test, Underberg Test, Einbeinstand mit offenen und geschlossenen Augen, hat alles funktioniert. Jetzt habe ich mal paar Übungen gemacht. Also bei der Übung wo man den Kopf langsam zur Schulter neigt und dann etwas nach vorne, da wirds mir komisch. Beim Schulter kreisen knackst meine linke Schulter an einer Stelle. Kann das knacksen auch provozieren bei bestimmten Bewegungen. Beim langsamen Kopf drehen von einer Seite zur anderen knirscht es manchmal leise in der unteren HWS. Habt ihr vielleicht eine Idee was das sein könnte und was man dagegen machen kann? Eine Übung die die Verspannung lösen kann oder besser macht? Das schummrige Gefühl beim nach unten schauen macht mir halt auch Probleme, weil wenn man die Treppe nach unten geht aber nicht schauen kann wo die Treppe zu Ende ist weil man geradeaus schaut, ist nicht gerade schön. Nach vorne beugen ist auch so unangenehm. Wollte eigentlich bisschen Unkraut jäten im Garten, aber ist mühselig, wenn ich versuche mit dem Rechen das Unkraut direkt in den Eimer zu kriegen dann gehts ja noch, wenn ich mich nach vorne beuge wirds mir etwas schummrig und ich habe das Gefühl ich kippe nach vorne ( ist zwar nicht passiert aber fühlt sich so an). 
    • Gast MonaR
      Hallo, Meine Tochter hat aktuell (wieder einmal) Probleme mit Mb. Schlatter. Sie spielt Fußball und trainiert 4-5 x pro Woche.    Sie ist 15, hat wohl gerade wieder einen starken Wachstumsschub (5 cm seit September 2025) und deswegen wieder die Probleme.  Was kann sie unterstützend machen, um schnellstmöglich wieder fit zu sein?   Aktuell Dehnen, Übungen für die Hamstrings, Kühlen und Radfahren.   Ist ein 'Spüren der Stelle tolerabel bzw. wie weit darf sie es ausreizen mit Druck/Schmerz?   Danke Mona  
    • annajule
      Hallo, ich frage mich gerade, was vor 6 Jahren geschehen ist. ich bin vestibuläre Physio (oder wie man das auch immer in Deutschland nennt  ) und habe etliche Klienten mit PPPD. PPPD hast du gut auf einen Nenner gebracht, aber es ist eigentlich noch viel komplexer. Die Ursachen können noch wesentlich weitläufiger sein. Bei so gut wie all meinen Klienten, liegt ein Trauma zu Grunde. Hier wird dies von einem Neurologen diagnostiziert und die Therapie ist interdisziplinär zusammen mit klinischen Psychologen und manchmal Ergo Therapeuten. Auch ist bei vielen Klienten die HWS und/ oder das TMJ durch lange Erfahrungen von Schwindel so dermaßen verspannt (Sekundär Symptome), dass wir muskuloskelettale/TMJ Physios dazu ziehen, oder die Klienten zur Massage schicken (wenn es sich rein um Verspannungen handelt).    Nur mal als Denkanstoss.  Gruss, Anna  

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