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Geschrieben

Hallo zusammen, 

ich befinde mich derzeit noch in der Ausbildung. 

Ich tue mich immer etwas schwer Gruppenstunden zu planen.

Kennt jemand vielleicht ein Buch was mir helfen könnte? 

Ich muss einen Plan schreiben mit Aufwärmung, Hauptteil und Abschluss. 

Ich muss Ziele zu den einzelnen Abschnitten aufschreiben und diese natürlich in den Übungen umsetzen. 

Und das ganze Programm muss natürlich auf verschiedene Krankheitsbilder zugeschnitten sein.

Kann jemand helfen?

Vielen Dank 

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

ich kann dir leider kein Buch empfehlen, finde die Hausaufgabe allerdings etwas ... hm ....

Ich verstehe ja den Sinn einer Gruppe/ Gruppenstunde und normalerweise haette ich geschrieben: "Das Konzept ist gar nicht so schwer:

1. Was ist das Ziel der Gruppenstunde? (z.B. Gleichgewichtstraining bei Senioren)

2. Welche Probleme koennten bei den Patienten vorhanden sein, die das Erreichen des Zieles verhindern? (z.B. Beinschwaeche, Reaktionsschwaeche, verminderte Propriorezeption, ...)

3. Wie geht man diese Probleme am besten an? (z.B. Evidenz nachschauen; Musklen kraeftigen, Reaktionen ueben, Propriorezeption schulen, ...)

4. Jetzt Uebungen aussuchen fuer alle Ansaetze der Therapie; andere Ueberlegungnen wie ? Geraete, ? Musik, ?Sicherheit/ Risiko, ?sitzen oder stehen

5. Aufwaermphase und Abschluss erarbeiten (z.B. soziale Interaktion, Musklen aufwaeremen, die spaeter gekraeftigt werden sollen, ...); wir hoeren gern mit RPE (rate of perceived exertion) auf = eine Skala, bei der jeder Patient sagt, wie hart er gearbeitet hat"

Was bei deinem Kommentar nur merkwuerdig ist, ist, dass du das ganze auf verschiedene Krankheitsbilder beziehen sollst. Denn Uebungen, Frequenz, Pausen und Intensitaet sehen bei Patienten nach Schlaganfall anders aus als bei jemandem mit Parkinsons' oder MS und gar voellig anders als bei Patienten mit Rueckenschmerzen oder Herzinsuffizienz.

Kannst du dir denn das Gruppenziel aussuchen?

Gruss,

Anna

bearbeitet von annajule
Geschrieben

Guten Morgen, 

Ich habe mich vielleicht verkehrt ausgedrückt. Für jede Gruppenstunde bekommen wir ein Thema vorgegeben.

Mein Thema jetzt ist z.b.; Atem-Stoffwechsel-Gymnastik mit dem Schwerpunkt der Atemdehnung.

Jetzt schreibe ich ein Programm für 60 Minuten. Mit Aufwärmung, Hauptteil und Abschluss. Die Ziele muss ich entsprechend der Krankheit auswählen.

Später in der Prüfung wird es viele Verschiedene Themen geben.

Vielleicht gibt es ein Buch indem Programmideen für mehrere Krankheiten aufgeschrieben sind. 

Viele Grüße 

Stefanie

Geschrieben

Guten Morgen,

wichtig ist, sich nicht verrückt zu machen.
Eine echte Gruppe wird immer anders reagieren als wenn du es simulierst mit Mitschülern.

Ich finde in der Einführung kann man das Hauptproblem, welches alle haben einmal erläutern - das Krankheitsbild einmal zusammenfassen und deine Ziele grob präsentieren.
Nimm dir lieber einzelne Übungen, Abschnitte vor und mach diese ausführlich und korrekt . als möglichst viele Ziele reinzuquetschen und dann hinterherhetzen zu müssen.

Plane lieber etwas mehr Zeit ein um entspannter durchzukommen.

Als Endteil finde ich etwas entspannendes immer ganz gut, wie für dein Beispiel eine Kontaktatmung.

Es gibt einige Bücher mit Übungen, die solltet ihr in der Ausbildung aber schon ordentlich oft erstellt haben.
Wir hatten soviele Gruppentherapien entworfen, konnte mich damit zuschmeißen.

Die Tipps von Annajule finde ich schon sehr passend.
 

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  • Beiträge

    • Hallo Rai, strahlt es auf der Außenseite hinunter ins Sprunggelenk? Bei einer Blockade des Wadenbeinköpfchens sollte man sich unbedingt das ISG, Beckengelenk anschauen. Die Beinmuskulatur hängt ja am Becken dran. Bei einer Blockade des ISG kommt zuviel Zug auf die hinter Beinmuskulatur, dem Beinbiceps (m.Biceps femoris). Dieser setzt am Wadenbeinköpfchen an und kann über eine ISG blockade oben unten zu einer immer wiederkehrenden problematik des Wadenbeinköpfchens führen. Anschauen kann das aber nur dein Orthopäde und dein Therapeut. Man muss es durch verschiedene Tests testen. Du kannst aber mal versuchen es selbst zu lösen, z.b. in dem du dich auf dem nicht betroffenen Bein stellst und das andere am besten an der Treppe richtig vor und zurück schwingst. Schwingen nicht bewegen. Oder/ und du legst dich auf dem Rücken, Beine komplett gestreckt und deine Beine abwechselnd rausschieben. Beim Wadenbeinköpfchen kannst du einfach mit eine Zangengriff das Kopfchen greifen und einfach bisschen hin und her bewegen. Nicht wundern man spürt kaum Bewegung. Du musst aber aufpassen daß du den N.peroneus nicht irritierst der außen am köpfchen vorbeiläuft. Es solllte nicht seitlich ins Bein krippeln Gruß Thomas
    • Gast Rai
      Hallo, Ich habe am rechten Knie einen Riss des Innenmeniskus, der jedoch konservativ behandelt wird und aktuell halbwegs okay ist von den Beschwerden. Nun ist jedoch beim selben Knie ein neues Problem aufgetreten. Ich bin vor ein paar Wochen etwas schneller gegangen und hatte plötzlich einen extremen Stich im rechten Knie, konnte danach gar nicht mehr richtig laufen. Ich war auch beim Orthopäden, der herumgetastet und einen Ultraschall gemacht hat (aufgrund einer bestehenden Schwangerschaft lehnt der Orthopäde eine MRT konsequent ab und hat deshalb direkt einen Ultraschall gemacht). Er meinte, dass mein Fibulaköpfchen blockiert ist und man im US am Köpfchen Flüssigkeit von der Reizung sieht. Ich solle eine Bandage tragen. Ich habe dann die Bandage auch brav getragen, hatte jedoch das Gefühl, dass diese die Schmerzen oft eher verstärkt hat. Ich war dann diese Woche erneut beim selben Orthopäden, weil die Schmerzen nicht auszuhalten waren und ich Angst hatte, dass hier etwas Gröberes vorliegt, was ggf. operiert werden müsste. Er hat nochmal einen US gemacht (Flüssigkeit ist noch immer da) und richtig "herumgeruckelt" am Knie und plötzlich war es viel leichter. Er hat also wahrscheinlich die Blockade des Fibulaköpfchen gelöst. Er hat mir Physiotherapie verschrieben (Indikation: "Fibulaköpfchenblockade mobilisieren"), da habe ich aber noch keinen Termin bekommen. Es war jetzt drei Tage viel, viel besser mit den Schmerzen, aber heute bin ich die Treppen hinuntergegangen und zack, der Schmerz (Stich im Knie und nach unten hin zum Sprunggelenk ausstrahlendes Ziehen) ist wieder voll da. Ich bin richtig verzweifelt - es kann doch nicht sein, dass ständig dieses blöde Fibulaköpfchen blockiert?! Was kann ich denn selbst machen, um die Blockade zu lösen und zu verhindern, dass das ständig wieder passiert? Wenn jetzt bald auch noch bei fortschreitender Schwangerschaft das Gewicht steigt und die ganze Muskulatur und Körperhaltung etc. sich verändern, wird das ja wohl eher schlechter als besser werden?  Hat jemand irgendwelche Tipps, was ich machen kann? 🥲 Vielen Dank!
    • Hallo Phillip. Leider ist das schwierig dir so helfen zu können und wir  kommen eigentlich nicht weiter. Ich könnte dir da viele Ursachen aufzählen was sein kann, was man sich anschauen sollte. Solange Ich dich nicht gesehen habe und befundet kann Ich Dir leider auch nicht sagen was sinnvoll ist, da es immer der Gesammteindruck ist und sich alle maßnahmen, -zusammenhänge daran orientieren was Ich als Therapeut festgestellt hab. Ich habe schon Patienten aus dem Physioforum hier gehabt die zu Mir persönlich gekommen sind. Wenn sie weiter weg kamen haben die sich hier in der Region ein Hotel genommen.  Gruß Thomas

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