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Qualität der Physiotherapieschulen


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Geschrieben

Hallo :) ,

ich möchte gerne Physiotherapeutin werden und ich habe mir auch schon Schulen dazu angesehen und mit mehreren Physiotherapeuten in meinem Bekanntenkreis gesprochen. Mein Problem ist jetzt aber, dass gefühlt jeder etwas anderes sagt und die Qualität der Schulen stark kritisiert wurde, so dass viele wohl schlecht ausgebildet werden würden. Woran erkenne ich denn jetzt, ob die Qualität der Ausbildung stimmt oder es doch nur Marketingschein ist? Vielen Dank im Voraus!


Geschrieben

Ich würde dir empfehlen einen Schnuppertag in deinen Wunschschulen zu machen und dir ein eigenes Bild zu machen. 

Alle Schulen müssen sich an die gleiche Ausbildungsverordnung halten. Deine Eigenverantwortung ist auch ein bisschen gefragt. ....

Liebe Grüße

 

Geschrieben

Hallo ich bin auch in der Ausbildung und hatte vorab ebenfalls gehört, dass die Schulen sehr große Unterschiede bei der Qualität haben. Ich kann es auch bestätigen, dass Schüler aus anderen Schulen z.B keine Betreuung in den Kliniken bekommen und damit sehr unzufrieden sind. Bei den Prüfungen lief es auch teilweise sehr kurios ab. Wenn eine Schule dich sofort ungesehen einstellt, finde ich ist es ein Kriterium sie nicht in Betracht zu ziehen. An meiner Schule hatte ich einen gesamten Tag einen Einstellungstest und wer diesen nicht besteht, wird nunmal nicht eingestellt. Viellicht hilft es dir ein bisschen.

Schönen Tag und liebe Grüße

 

  • 5 weeks later...
Geschrieben
Am 30.6.2019 um 13:23 schrieb Sunny22:

Hallo :) ,

ich möchte gerne Physiotherapeutin werden und ich habe mir auch schon Schulen dazu angesehen und mit mehreren Physiotherapeuten in meinem Bekanntenkreis gesprochen. Mein Problem ist jetzt aber, dass gefühlt jeder etwas anderes sagt und die Qualität der Schulen stark kritisiert wurde, so dass viele wohl schlecht ausgebildet werden würden. Woran erkenne ich denn jetzt, ob die Qualität der Ausbildung stimmt oder es doch nur Marketingschein ist? Vielen Dank im Voraus!

Hallo,

Ich würde Dir empfehlen bevor du dich bewirbst, dass du schaust wie die unterschiedlichen Schulen ihren Unterricht aufbauen. Da gibt es große Unterschiede. Außerdem gibt es auch staatliche Schulen oder Schulen die zusätzlich ein Studium anbieten. Auch Erfahrungsberichte im Internet helfen, um herauszufinden welche Schulen einen guten Ruf haben. 

Liebe Grüße,

  • 1 month later...
Geschrieben

Hallo,

wenn du auf gesicherte Qualität wert legst, dann würde ich dir empfehlen einmal auf der Seite des ISG Physio nach Schulen zu suchen.

Das ist der Interessenverband zur Sicherung der Qualität von Physiotherapieausbildungen. Schule, die dieses Zertifikat bekommen, haben einen hohen und gesicherten Standard!

Liebe Grüße

 

  • 2 months later...
Geschrieben

Ich denke, einen Schnuppertag wird Ihnen helfen, herauszufinden, ob die betreffende Schule für Sie ist oder nicht. Ich zögerte viel zwischen zwei Schulen, bevor ich mich anmeldete, und die Schnuppertag halfen mir bei der Entscheidung (Anzahl der Schüler pro Klasse, verfügbares Schulmaterial, Schulpreis, Qualität der Schule, Unterricht und Lehrer ...).

Geschrieben

Hey, ich würde dir auch raten, einfach mal einen Probetag zu absolvieren. Am besten an verschiedenen damit du dir einen guten Überblick machen kannst. Liebe Grüße 

  • 4 weeks later...
Geschrieben

Hallo, ich kann dir auch nur zu Unikliniken raten, da es erstens meist eine sehr umfangreiche Ausbildung ist aber auch Teilweise bereits Ausbildungsvergütung gibt! Ich habe das Glück, dass ich seit Januar 2019 Ausbildungsvergütung bekomme am Universitätsklinikum Mannheim. Ich bin auch mit der Betreuung durch die Lehrkräfte sehr zufrieden! 

etwas spät aber vllt hilft es ja noch :)

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Hi,

das Thema ist leider nicht so leicht zu beantworten, gerade wenn es um Erfahrungsberichte geht. Diese unterliegen immer einer gewissen Verzerrung (Nur die eigene Schule oder maximal zwei Schulen persönlich kennen, Stolz fertig zu sein, die eigene Schule nicht schlecht machen wollen, schöne Erfahrungen usw.) daher kann ich nur meinen Vorrednern beipflichten und Dir zu einem Schnuppertag raten. So bekommst du einen Eindruck, allerdings solltest du bedenken, dass sich die Schulen auch immer representieren.

Das mit der Uniklinik hat zwei Seiten: Ich mache gerade an einer Uniklinik die Ausbildung, die von Schulleitungen anderer Schulen und vielen Therapeuten gelobt wurde, bin aber nur begrenzt begeistert von der Qualität. Zum einen auf der strukturellen Ebene aber leider auch auf der fachlichen.

Und damit sind wir bei einem sehr aktuellen Thema, viele Schulen sind gerade im Umbruch und in den nächsten Jahren wird das nicht besser, dass liegt unter anderem daran, dass der Beruf gerade im Wandel ist und viele Struckturen einer Generalüberholung bedürfen. So sind manche Techniken, die man lernt in der Evidenz umstritten, manche Lehrkräfte haben veraltete Ansichten und nicht jeder mit Lehrbefugnis hat auch eine Lehrqualifikation. Zu allem Übel sind dann auch noch DozentInnen überlastet oder krank oder Stellen sind unbesetzt.

Durch die Ausbildungsvergütung kommt zudem eine Anwesenheitspflicht dazu, wodurch du je nach Tarif gut und gerne die (Arbeits-)Woche von 08:00 bis 17:00 Uhr in der Schule bist.

Daher sollte Dir eins klar sein, es wird nicht leicht, egal wie gut die Schule ist, Du musst Dir einiges selbst erarbeiten und letztendlich kannst du nicht zu 100% sicher sein wie gut die Schule ist, denn es liegt zu einem großen Teil bei den Lehrern (wie überall).

Um das ganze zusammen zu fassen:

- Schnuppertage können bei der Entscheidung helfen

- eine vergütete Ausbildung bietet Vorteile, aber auch Pflichten

- eine objektive Bewertung gibt es nicht.

 

Noch am Rand ein kleiner Hinweis: es gibt auch voll akademisierte Studiengänge für Physiotherapie, diese haben meist ein Modulhandbuch oder ähnliches, an welchem Du siehts was dort gelehrt wird. Wenn dass noch nicht auf deiner Liste stand, schau Dir das unbedingt an. Damit bekommst du einen Eindruck was dich erwartet.

  • 3 weeks later...
Geschrieben
Am 11.12.2019 um 17:40 schrieb nadja.patricia:

Hey, ich würde dir auch raten, einfach mal einen Probetag zu absolvieren. Am besten an verschiedenen damit du dir einen guten Überblick machen kannst. Liebe Grüße 

Das habe ich auch so gemacht. Und dann am besten nach Bauchgefühl entscheiden ?

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    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/
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Bei einem Wert von 90/28 rief ich einen Notdienst. Richtete mich auf um sie demnächst zu empfangen und bemerkte, dass meine Symptome sich nach Aufrichtung etwas regulierten. Was aber konstant blieb war die Benommenheit und das Gefühl irgendwie unterversorgt zu sein. Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, Sauerstoffsättigung und Blutzucker war normal und so fuhren sie wieder. Die Symtome blieben. Am nächsten Tag kamen Übelkeit und Erbrechen hinzu. Nach einem geplagten Tag fuhr ich dann am Abend in die Notaufnahme. Um eine Verbindung zu meiner Periode auszuschließen wurde ich gynäkologisch untersucht. Ohne Befund. Im Anschluss untersuchte mich ein Internist. Er vermutete am ehesten Lagerungsschwindel. Empfahl mir eine erneute HNO Vorstellung, und Termine zum Ausschluss bei einem Neurologen und Kardiologen. Über meine Hausärztin versuchte ich all das möglichst zeitnah abzuarbeiten. Auch sie nahm erneut Blut ab um weitere Faktoren auszuschließen. Lediglich mein Ferritinwert war an der Mangelgrenze. 3 unterschiedliche Ärzte meinten aber das der Wert die Symptome nicht erklärt. Zusätzlich wurde ich 2 x augenärztlich untersucht. Augendruck, Sehnerv, Blickfeld ohne Befund. Parallel habe ich Physiotherapie begonnen und mir eine Therapeutin gesucht die eine zusätzliche Fobi zum Thema Schwindel hat. Sie hat Lagerungstests gemacht, welche keine Auffälligkeiten bezüglich der Gleichgewichtsorgane aufzeigten. Ein okulomotirischer Test war allerdings auffällig. Laut ihrem Befund Verdacht auf Kleinhirn. Mit dieser Aussage bin ich erstmal ins Wochenende gestartet, hatte aber keine Ruhe. Also erneut Notaufnahme. Dort wurde ich erstmals klinisch neurologisch untersucht. Keine Auffälligkeiten, außer dem Augenzittern, welches auch die Therapeutin zuvor in ihrer Testung feststellte. Die Neurologen vermuteten keine zentrale Ursache. Empfahlen mir ein erneutes MRT mit anderen Darstellungen, ambulant einen Neurologen aufzusuchen und Spülung der Gehörgänge.  Derweilen umfassten meine Symptome Schwindel, meistens am Morgen, teilweise Schwankschwindel bei Kopfdrehungen, Benommenheitsgefühl, Übelkeit, selten Erbrechen, Kribbeln in beiden Armen und Konzentrationsdefizite. Meine kardiologische Untersuchung stand mittlerweile an. Dopplersono der hirnversorgenden Gefäße und Herzschallen unauffällig. Mit Mühe bekam ich einen relativ kurzfristigen Termin bei einem Neurologen. Zuvor bekam ich allerdings noch 2 x Physiotherapie. Dieses Mal bei einer Kollegin die auch Osteopathie beherrscht. Sie bemerkte umgehend mehrere Blockaden im Bereich der HWS und unter anderem war auch mein Atlas blockiert und meine Kiefermuskulatur sehr fest. Nach 2 Sitzungen konnte sie die Blockaden lösen. Die Symptome ließen nach der ersten Behandlung deutlich nach. 2 Tage später nach der 2 Behandlung dauerte es ungefähr 2 Tage. Dann waren alle Symptome komplett weg. Eine Erstverschlimmerung stellte sich nicht ein. 4 Tage nach der 2. Therapie hatte ich "endlich" meinen Termin beim Neurologen und war praktisch symptomfrei. Sie störte an meinen Schilderungen lediglich, dass sich das Augenzittern nicht mit einer Blockade des Atlas erklären ließ und empfahl mir, sofern Symptome wiederkehren mich jederzeit zur Akutsprechstunde vorzustellen. Ich war glücklich und dachte ich hätte es geschafft. Und könnte nach 6 Wochen Krankschreibung endlich wieder arbeiten gehen und meinen normalen Alltag fortsetzen. Heute hatte ich erneut Therapie. Allerdings nicht bei der Osteopathin, sonder wieder der Therapeutin mit der Schwindelfobi. Sie lockerte lediglich ein wenig die Muskeln an Hals und Schultergürtel. Und heute Abend stelle ich fest, dass die Sehstörungen dezent wiederkehren. Meine Angst das alles von vorne beginnt ist nun sehr groß. Und meine Frage, ist es normal, dass statt einer Erstverschlimmerung die Symptome verschwinden können und dann wiederkehren? Zum zeitlichen Verständnis. Meine 2. Therapie bei der Osteopathin ist 5 Tage her. 2 Tage danach für 3 Tage symptomfrei und heute nach Tag 5 und erneuter Behandlung wieder leichte Sehstörungen. Konkret, das Gefühl das die Augen verzögert scharf stellen.  Zusatz: ich bin 34 Jahre alt, es gab keinen Sturz/ Unfall und keine außerordentlichen psychischen Belastungen.    Ich bin sehr verzweifelt und für jeden Rat oder Erfahrung dankbar! 

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