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Tuberculum Majus Fraktur


Susanne88

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo zusammen, ich hatte am 2.5. nach einem Sturz eine Fraktur des Tuberculum Majus. Das Fragment ist 16 x 10 x10 mm. Laut CT vom 17.5. nicht wesentlich disloziert. Sonst ist alles an Weichteilen in Ordnung. Am 3.5. war ich gleich zum Roentgen im Krankenhaus. Da hiess es, alles in Ordnung. Nix gebrochen. Ich kann mich bewegen im schmerzfreien Bereich. Damit bin ich dann zum Gelenkchirurgen meines Vertrauens aufgrund der Schmerzen. Dieser hat mich bereits letztes Jahr an der linken Schulter erfolgreich operiert wegen Impingement und frozen Shoulder. Der schickte mich zum MRT. 1,5 Wochen nach dem Sturz dann die Diagnose anhand des MRT. Es sollte ruhig gestellt werden. Der Gilchristverband musste bestellt werden. Dann war der zu gross und wurde umgetauscht. Zwei Wochen nach der Fraktur hatte ich erst den Verband. Nun sind es 3 Wochen her. Ich soll um Gottes Willen den Arm nicht bewegen. Nur den Verband tragen. Keine Physiotherapie. Wie gross ist denn bei Schonung die Gefahr, dass es sich noch verschiebt? Ich habe auch Angst, dass die Schulter einsteift wie die linke damals. Ich bin ehrlich gesagt auch 90 km Auto gefahren zum MRT. Sonst haette ich bis Juni warten muessen und haette heute noch nicht die Diagnose. Und googeln soll man ja nicht und macht es doch. Ich les hauptsaechlich Gilchrist fuer 7 bis 10 Tage. Bloss nicht zu lang wegen Einsteifung. Ich soll den Verband jetzt 6 Wochen tragen. Also quasi ab jetzt fuer 3 Wochen. Aber keine Physio. Wie sinnvoll ist das? 

bearbeitet von Susanne88

Geschrieben

Hallo Susanne,

ach man - so ein hin und her. Das tut mir leid für dich.
Physiotherapie könnte man locker verschreiben, das sollte kein Problem sein.
Die Freigabe muss jedoch der Arzt entscheiden, was gemacht werden darf und was nicht.
Jedoch kann ich als PT auch viel machen, was es dir leichter macht, auch ohne den Arm zu bewegen.
Z.b. deine Muskulatur die vom Sturz und von der Immobilität des Schultergelenks wahrscheinlich ziemlich verspannt sein dürften, zu erweichen/detonisieren. Angrenzende Gelenke können mobilisiert werden.

Der Sinn hinter der strengen Ruhigstellung ist, dass kein Frakturfragment dislozieren darf, sonst muss operiert werden.
An diesem kleinen Knochenstück hängen auch viele Muskeln - wenn du jetzt also einfach bewegst, kann es sein, dass es dir rausreißt.
 

Nach 6W und Röntgenüberprüfung muss dann auch Physiotherapie erfolgen, damit eben nichts einsteift.

MfG.

Geschrieben

Ok. Vielen Dank ?. Ich hatte nach einer Kontrolle gefragt. Da hiess es, wir koennen ja nicht alle paar Wochen ein CT machen. Ich moechte nach 6 Wochen daher gerne dennoch eins machen lassen und aus eigener Tasche zahlen. Duerfte ja kein Problem sein.  Ich hab ohne die Bandage, wenn ich den Arm mit einem Kissen stuetze, allerdings weniger Schmerzen. Muss der so vorne am Koerper kleben wegen der Winkelung oder geht es nur ums ruhig halten? 

Geschrieben

Hallo,

hm also sie sollen ja nicht alle paar Wochen ein CT machen, eine Kontroluntersuchung sollte jedoch drin sein.
Gerade wegen der Geschichte, dass 3 Wochen quasi nichts passiert ist.
Würde es auch nicht aus eigener Tasche zahlen, dann lieber zu einem anderen Arzt gehen.
Dir dann am besten auch gleich Physio verordnen lassen.

Wo hast du denn die Schmerzen wenn du den Verband trägst?
Es ist schon so gedacht, dass er am Körper fixiert ist, da es dort am sichersten ist.
Vorallem Rotationen können den Heilungsverlauf verzögern, unterbrechen oder die Frakturenden dislozieren.

Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb Susanne88:

im Oberarm vorne wuerde ich sagen

ich finds total unbequem ?

Oberarm ist eigentlich klar - wenn du auf die Schulter gefallen bist.
Die Muskeln sind hyperton also verspannt, um dich zu stabilisieren und zu schützen.
Aufgabe des Physio wäre es u.a. diese zu lockern.

Ja, das glaube ich
aber doch besser als OP oder?
Wo auch nie gesagt ist, ob es alles richtig verheilt.
zudem ist doch schon Halbzeit - anstatt des Röntgens bezahle lieber einen Physio oder hol dir eine Verordnung.

  • 1 year later...
Geschrieben

am 27.02. letzten Jahres bin ich gestürzt und habe mich instiktiv abgestützt, das Ergebnis war eine Humerusfraktur mit Beteiligung des Tuberculum majus. Am 28.02. wurde mir eine Humerusplatte eingesetzt. Glücklicherweise konnte ich sofort mach Entlassung erst mit manueller Therapie,später mit KG beginnen. In der anschließenden REHA war man überracht wie weit ich schon im Juni war (tägl.Training unter Anleitung und auch zu Hause) Die Rehan und das anschließende weitere Training hat gezeigt wieviel man erreichen kann. Ist ein Stück Arbeit die sich aber lohnt. Es blieb nur eine  leichte Einschränkung die sich aber im Alltag nicht bemerkbar macht. Nur beim Rückenschwimmen kann man noch etwas sehen.

In der REHA habe ich bei anderen  erlebt wie es aussieht wenn man nicht selber eisern übt und trainiert.

Am 25.03. wird diePlatte entfernt weil bei ,mir "eine Schraube locker ist".

Dieser Beitrag soll Mut machen. Man kann mit guten Therapeuten, eigenem Ehrgeiz soviel erreichen man muss es nur tun

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Gast
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    • gianni
      Es gibt verschiedene Theorien und Ansichten, wie sich eine Fehlfunktion der einzelnen Segmente C1, C2 und C3 auf die Augen auswirken, je nachdem mit welcher "Brille" das Problem betrachtet wird. Die Neurologen sagen: Das Auge wird vom 2. Hirnerven versorgt und hat nix mit der WS zu tun. Die Osteopathen: C1 (Atlas) wirkt sich auf die Augen aus. Die Chinesen (Akupunktur): Behandeln C2/3 und die Ohrpunkte (Bild oben). Ich: bin auch der Meinung, dass C2 und der Trigeminus-Nerv (Kiefer) etwas damit zu tun hat. Da der Trigeminus zwischen den beiden Nerven sitzt, das für die Augenbewegung verantwortlich ist. Wird durch das nächtliche pressen oder knirschen der Zähne dieser Kiefernerv gereizt, kann er die benachbarten Hirnnerven mit stimulieren.     I - N. olfactorius (Riechen) II - N. opticus (Sehen) III - N. oculomotorius (Augenbewegung) IV - N. trochlearis (Augenbewegung) V - N. trigeminus (Gesichtssensibilität, Kaumuskulatur) VI - N. abducens (Augenbewegung) usw...
    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    

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