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Schleudertrauma


rebekkajohanna96

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Geschrieben

Mein Freund leidet seit drei Jahren an chronischen Nackenbeschwerden. Nach zahlreichen Sitzungen bei verschiedenen Physiotherapeuten, Craniosacraltherapeuten ist zwar sein Zustand ein wenig besser, jedoch leidet er immer noch unter Spannungsschmerzen. Sport kann er teils machen, jedoch nur Sachen, die ihm keine Schläge auf die HWS verursachen. Hat jemand eine Idee, was ihm noch helfen könnte?


Geschrieben

Hallo,

vorab: Ich bin kein Physio, hab aber selbst oft HWS-Beschwerden - insofern nur meine Laienmeinung zum Thema. ? Dein Titel lautet ja "Schleudertrauma".Ich denke bei sowas immer an einen Verkehrsunfall? Weißt Du, welche Verletzung Dein Freund genau hatte und ob das soweit verheilt ist? Bei allem, was an der Wirbelsäule gemacht wird, sollte man darauf achten, dass keine instabile Fraktur oder so vorliegt (ist aber zugegeben unwahrscheinlich nach 3 Jahren?). Im Zweifel würde ich mir von Physio Übungen zeigen lassen, die er machen kann und die für ihn unbedenklich sind. Ohne den Pat. zu kennen - generell ist es nie verkehrt, sowohl Stabilität als auch Beweglichkeit aufzubauen/ zu  erhalten. In einem von beidem wird er besser sein, dann würde ich meinen Trainingsschwerpunkt entsprechend auf das andere Ziel lenken. Er könnte zur Beweglichkeit z.B. Dehnübungen oder Faszienmobilisation machen (vom Physio zeigen lassen), für die Stabilität gezielte Muskelaufbauübungen oder eine Stärkung der autochthonen Muskulatur durch Gleichgewichtstraining (Pezziball, Trampolin, Wackelbrett bis hin zur Slackline) machen. Was zusätzlich oft hilft, ist Wärme, z.B. in Form hyperämisierender Salben wie Tigerbalsam, Wärmepflaster, heiß duschen/ baden oder einfach Schals. Aber nur, wenn nix entzündet ist.

Liebe Grüße
Chandra

Geschrieben

Hallo Zusammen! Nun, aufgrund der Vorgeschichte Rebbecca (Schleudertrauma) könnte Ich mir vorstellen dass eine dadurch verursachte Instabilität die chronischen Spannungskopfschmerzen  verursacht. Daher gab chandra schonmal hier oben gute Tipps. Ob tatsächlich eine Instabilität vorliegt muss getestet werden. Da Ich aber eher zu einer Instabilität tendiere würde Ich dazu abraten die Nackenmuskulatur zu sehr zu entspannen, da ein muskulärer Hypertonus im Nacken eher auf eine reflektorische Muskelverspannung aufgrund der HWS Instabilität zurückzuführen ist. Versucht man  Diese Schutzspannung zu lösen hat der/die Pat. Oft noch mehr Probleme. Ich könnte mir aber auch durch das Trauma eine Verschiebung der ersten beiden Halswirbel (Atlas und Axis) vorstellen und dass es dadurch zb. Zu Einer venösen Stauungsproblematik führt, was ebenfalls Kopfschmerzen verursacht. Dann fällt mir noch ein dass sich bei Verletzung später häufig sog. Triggerpunkte in der Nacken und Halsmuskulatur entwickeln können die in den Kopf ausstrahlen. Diese werden mit einer Druckpunktbehandlung Bearbeitet. L.g

 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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